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EPT Barcelona ME 2014

Wie ich zum EPT ME 2014 kam, genial siegte, oder blamabel scheiterte
Von: fabcia
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Sers Leute

 

Ich habe mal diesen Blog erstellt, um meinen Lauf, sollte er auch nur einen Tag dauern, im EPT Barcelona ME 2014 zu dokumentieren. Vielleicht interessiert sich ja jemand dann an der Story des Pleitegeiers der die Mio holte, oder ergötzt sich an den Vogel, der das Onlinequalifier länger spielte als das Liveevent

Da ich recht neu hier bei Intelli bin (April 2014), denke ich, dass es erst einmal angebracht wäre mich vorzustellen:

 

Mein Name ist Fabio, ich bin 23 Jahre alt und der Anfang klingt recht nach Selbsthilfegruppe.

Ich wohne in München und studiere Physik. Zum Pokern bin ich aufgrund meiner Affinität zu Kartenspielen gekommen, nicht zu den Spielen an sich sondern...zu den Spieldecks. Ich weiß noch wie ich als Kind die Damen in ihren zweien Farben begutachtete. Meine Affinität lag zu diesem Zeitpunkt wirklich nur bei den Kartenspielen, ich fand die Decks schön, mischte stundenlang fand die Karten die mir in die Hand fielen schön Zum "richtigen" Pokern kam ich nach meinem Abitur bzw, nach meinem Zivildienst. Ich fand Poker spielen eine spaßmachende Art, die Lücke zwischen Zivildienstende und Studienbeginn zu füllen.

Während des Studiums geriet das Spielen zu weiten Teilen in den HIntergrund, sporadisch öffnete ich die PS Lobby, zahlte 10 Euro ein und spielte solang, bis ich aufsteigen konnte. Sobald ich aus den 10 30 machte, ging es von NL 16 auf NL50, etc pp bis NL600. Die Folge war eine rasant ansteigende BR. An Tagen ging es in knapp zwei Stunden von 120 auf 800 hoch, dann wieder runter dann noch höher, bis ich, wie immer, mit meiner gesamten BR an einem Tisch saß bei dem meine AA gegen KJ einfach nicht hielten. Gepaart mit katastrophalen SnG und MTT Versuchen und viel zu vielen Einzahlungen, machte ich erstmal eine 6 Monatspause

Danach das gleiche Leid, bis ich mir einfach mal sagte: Hey, Fabio, spiel doch einfach mal anständig. Die Folge war einfach konsequentes Spiel, nach all den Bad Beats, Down und Upswings und was ich alles für krasse Kartenkombinationen erlebt habe , nicht im Tilt zu versinken, sondern aus diesen Guillotineartigen Rivertodesstößen zu lernen. Zu lernen wann ich wann was wie spiele, vor allem, wann folde. Auch wenn es KK ist oder AK oder oder oder.

Da ich noch nie ein theoretisches Buch gelesen habe etc, spielte und spiele ich lediglich mit 5 Komponenten: Starthand, Postflop und Postturnrechnungen, Odds/Outs, Position sowie Setzmuster der Gegner.

Gepaart mit oscarverdächtigen Suckouts, zig erlebten 1 outern die der Gegner trifft etc pp. habe ich mittlerweile meinen Spielstil gefunden.

Und dieser lotste mich nach einigen SnG MTT Geldplätzen und zwei Runner Ups in kleineren Turnieren zu dem gestrigen 55 Euro Sat für das 320 Euro Sat für die EPT, die ich beide gewinnen konnte.

 

Recht kurze Story, recht langweilig, auch wenn es Tage gab an denen ich mir jedes einzelne Haar aus der Kopfhaut hätte rupfen können aus Frust...da kann die EPT nur spannender werden

Cheers

 

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