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Pokern unterm Pinguin

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Nun, Gewalt braucht man nicht wirklich um Pokerstars und den Pinguin zu verbinden, aber mit ein wenig Arbeit ist es doch verbunden.

"Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
"

Da wir keinen Kuchen backen wollen, brauchen wir keine sieben Sachen, sondern nur die vier folgenden:

1. Eine Linuxdistribution
Nun Linux ist nicht gleich Linux. Es gibt einige Unterschiede zwischen den verschiedenen Distributionen, die aber für unser Vorhaben nicht von Bedeutung sind. Ob ihr nun Debian, Fedora, Mandriva, openSuSE, Ubuntu etc. benutzt, ist Geschmackssache und eure persönliche Entscheidung.
Hinsichtlich der Distribution werde ich keine Empfehlung aussprechen, da das nur Prügel von bestimmten Hardcoreusern geben würden, die ihre spezielle Distribution über alles heben. Wir wollen uns aber nicht prügeln, sondern wir wollen pokern.
Ich empfehle nur, es soll eine paketorientierte Distri sein (Debian, Fedora, openSuSE, Ubuntu.....), das vereinfacht die Installation.
Ich selber bin openSuSE-Nutzer.

2. Wine
Ohne Wine bekommen wir überhaupt kein Windowsprogramm unter Linux zum laufen. Von Wine gibt es auch zwei kommerzielle Versionen, einmal Crossover von Codeweavers und Cedega von transgaming.
Beide bieten eine GUI zum installieren von Windowsprogrammen unter Linux und einige zusätzliche Funktionen. Wer es ganz einfach haben will, gibt etwas Geld für diese Programme aus, jedoch ist Cedega nicht zu empfehlen, da es auf einer veralteten Version von Wine aufbaut.

3. Das Skript winetricks
http://www.kegel.com/wine/winetricks
(Rechtklick auf den Link und Ziel speichern wählen)
openSuSE-User brauchen dies nicht tun, das dieses Skript im wine-Paket von SuSE enthalten ist.

4. Pokerstarsclienten
Eigentlich logisch, aber für manche Zeitgenossen muss man es noch mal erwähnen.


So und nun können wir loslegen


Die Installation

a) Über den Paketmanager eurer Distri holt ihr euch das Wine-Paket aus einer Paketquelle und installiert Wine.
Über die Tastenkombination ALT+F2 oder aus der Konsole heraus führt ihr dann winecfg aus um wine zu konfigurieren. Für unseren Zweck reichen die Standardeinstellungen und als Windowsversion Windows XP aus.

b)Wenn ihr kein openSuSE-User seid, müsst ihr jetzt in der Konsole das Skript winetricks ausführen.
Gibt folgendes ein:

winetricks allfonts

Das installiert die wichtigsten MS-Windows-ttf darunter arial und tahoma die für den Pokerstarsclienten wichtig sind.
openSuSE-Nutzer brauchen dies nicht, da das Skript bei der Anwendung von wine des SuSE-Pakets automatisch aufgerufen wird, wenn es notwendig ist.
Optional sollte ihr den Internetexplorer installieren, dadurch werden Funktionen mitinstalliert, die noch nicht direkt in wine enthalten sind.

In der Konsole wechselt ihr nun in das Verzeichnis in dem ihr das Setup des Pokerstarsclienten gespeichert habt.
Ihr ruft das setup dann mit

wine PokerStarsInstall.exe

auf.
Achtet auf die Groß- und Kleinschreibung, da Linux dies im Gegensatz zu Windows unterscheidet.



Das Setup läuft dann wie unter Windows ab.

Bevor wie dann Pokerstars das erste Mal starten, ist noch eine Kleinigkeit zu tun. Auch wenn wir Pokerstars unter Linux laufen lassen können, ist das nicht ganz wie unter Windows. Es gibt leider noch einen Bug, der beim Betreiben von Pokerstars mit wine auftritt. Das Vergrößern und Verkleinern der Fenster ist nicht sauber möglich, die Fenster werden nicht mehr korrekt dargestellt. Derzeit gibt es nur folgende Lösung zu dem Problem

In der Datei

~/.wine/drive_c/Program Files/PokerStars/user.ini

bzw.
~/.wine/drive_c/Programme/PokerStars/user.ini ist unter [Options] folgende Eintrag f5redrawtable=1 hinzu zufügen. Dadurch werden die Fenster nach Drücken der Taste F5 neugezeichnet und wieder korrekt dargestellt. Die meisten Distris binden Pokerstars in ihre Menues ein bzw. legen eine Verknüpfung dem Desktop ab. Draufklicken und los gehts. War es das für Heute? Nein noch nicht ganz, denn es gibt noch einen neuen Zusatz, die Fundgrube. Fundgrube Das Linux-Programm Pokerclock ist was für unsere Live-Spieler. Blindlevel, Preisverteilung lässt sich editieren und Rebuys und Add-Ons werden nach Eingabe automatisch berücksichtigt.
Angezeigt werden Anzahl der Spieler/Verbleibende Spiele, Menge der Rebuys und Add-Ons, Turnierdauer, Dauer des laufenden Levels, Preisgeldsumme und Average Stack.

So, das war Langeweile genug für Heute.
Bei Fragen und Nebenwirkungen wendet euch an euren Apotheker oder mich.

Euer
Lars
(hohertamrat)
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