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ivodonev blog

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Monster in der Steal Position !

In Level 4 mit 150/300 wurde meine Talfahrt fortgesetzt. Mein Stack schmolz wie bittere Schokolade auf der Zunge. So hatte ich nach circa 3,5 Stunden Spielzeit um die 27.000 Chips. <i> </i> <i>Die Key Hand</i>: Warum für mich die Alptaum-Hand ist. Diese Top Hand, für mich eine der Top 4 Hände nach , und , hatte mir in den vergangenen 12 Monaten sehr, sehr viel Geld und Nerven gekostet:Siehe die Berichte : Ein kleiner Bericht über ein großes Turnier; Huhn oder Ei? - A K oder 2 2?
Alle foldeten bis zum Button, der standard-raiste auf 900. Ich fand im Small Blind meine Alptraum-Hand
. Ohne lange zu Zögern reraiste ich logischerweise auf 3.000. Ich wollte den Pot ohne Flop sofort gewinnen, weil immer noch eine Drawing Hand darstellt, die nicht gut out of Position zu spielen ist.   Im Big Blind war einer der hundert russischen Poker-Spieler (ein relativ looser Spieler,den ich noch nie zuvor gesehen hatte) , die bei der EPT San Remo spielten. Er reraiste gegen 9.000. Der Button war offensichtlich am Steal, und nach diesem kräftigen Widerstand seines Stealversuches, foldete er sekundenschnell und seine Karten flogen in den Muck! Jetzt kam für mich ein Call nicht infrage, weil, falls ich callen würde, die Pot-Größe bereitsgegen 19.000 war und ich out of Position mit circa 19.000 blieb.   Ich dachte, in solchen und ähnlichen schwere Situation habe ich zwei vernünftige Entscheidungen: a) Fold und mit meinen restlichen 24.000 unter Average (im Level 4 lag der Average bei rund 40.000) weiter zu spielen. b) Falls mein Gegner denken würde, dass ich resteale, das Raise von Button machen würde, und seine Blinds mit meinem Move stehle, könnte es sein, dass er mit viel schwächeren Händen als meine raiste. So könnte ich viele seiner Hände zum folden bringen. Falls er aber eine Monster-Hand ( oder ) hatte, würde ich ganz schön blöd mit aussehen.   Noch eine Nuance bei meiner Überlegung: Ich wollte mich bald verdoppeln und mit einem größeren Stack besser als mit einem kleineren zu arbeiten. Und als letzter Punkt beeinflusste mich leider negativ meine Verlustserie in der letzten Stunde.   Somit hatte ich mich schnell entschieden: Reraise All-In mit 27k. Mein Gegner sprang von Freude nahezu an die Decke und drehte seine um.   Natürlich war das die schlimmste Konstellation, die ich sehen wollte. Am Board bekam ich keine Hilfe, und somit war ich sehr früh aus diesem riesigen Turnier mit über 1200 Teilnehmern ausgeschieden.Na ja, nach dem Spiel ist es klar, dass ich leider einen Fehler gemacht habe.
Trotzdem kann man auch immer noch positiv denken.   FAZIT: Lieber früher ein Risiko eingehen und verdoppeln oder rausfliegen, anstatt mit einem unter Average Stack Stunden lang überleben zu wollen, um dann kurz vor dem Geld rausgeworfen zu werden!   <h2>Das Cash Game</h2> Ich hatte Glück, dass ich mich am ersten Abend früh genug – ich war Nummer 163 auf der Warteliste – gemeldet hatte. Nach einer Wartezeit von 6 Stunden hatte ich endlich Platz 1 bekommen. Wir hatten 10/20 NL Holdem gespielt mit einem Buy In von 600. Plötzlich hatte ich gemerkt, dass fast 50 Euro von jedem Pot vom Dealer in die Kasse wanderten. Na ja, mit einem so hohen Rake war meine Lust verschwunden, Cash Game in San Remo zu spielen.   Am nächsten Tag  beobachtete ich noch einmal kurz das Cash Game und war fassungslos, weil die gierige Italienische Organisation nur 20/40 NL Tische zugelassen hatte, um das Rake zu erhöhen auf sage und schreibe 5% beim 100 Euro Cap (max)!!! Für die circa 2.000 Poker Gäste standen lediglich nur 4 Cash Game-Tische zur Verfügung! Manchmal wurden am Abend noch ein paar Tische geöffnet. Der Hammer: Am Anfang wurden nur NL Holdem-Tische geöffnet mit 10/20 und 20/40 mit 5% Rake bei einem Maximum von 50 Euro. Offensichtlich war dieses mörderische Rake für die Italienische Organisatoren zu wenig, und bald wurde nur auf 20/40 umgestellt mit einem Rake 5% beim Maximum sage und schreibe 100 Euro!!! Das war das höchste Rake in Europa, ausgenommen EPT Deauville 4% ohne cap, das ich je gesehen hatte. Im Vergleich: Im Casino Austria sind das 5% bei Maximum 15 Euro.   Und jetzt kam der nächste italienische Trick: Weil die vom Turnier ausgeschiedenen Spieler heiß auf das Spiel waren, waren sehr viele Anmeldungen für die Cash Games eingegangen. Dort bekam man eine Nummer wie beispielsweise 198 auf der Warteliste. Das bedeute, dass man mehrere Stunden lang auf einen Platz warten musste. So hatten einige schlaue Italiener sehr früh Tickets gebucht, und wenn sie an der Reihe waren, boten sie diese für circa 80 bis 100 Euro den Spielern an, die ungeduldig auf einen Platz warteten. Ich stand kurz da, um das Cash Game zu beobachten und mir wurde selbst ein solches Tickets angeboten, damit ich sofort spielen könnte. Der Preis: Humane 60 Euro! Natürlich hatte ich das abgelehnt, weil bei diesem mörderischen Rake die meisten Spieler am Tisch in den Verlustzonen herumschwammen.   Der Bankomat im Casino

Offensichtlich war von diesem Bankomat, im Casino San Remo sehr viel Geld von den Pokerspielern abgehoben worden, da er bald außer Betrieb war.

Bei der Fahrt nach Hause hatte ich riesige Probleme bekommen. Die Tickets für die Züge in Richtung Schweiz waren wegen dem gesperrten Flugverkehr ausverkauft!



Ich war fassungslos von den Tausenden Reisenden, die alle gleichzeitig in den Zug nach Zürich einsteigen wollten. So was habe ich noch nie erlebt.

Euer Ivo ,,The Chess Master

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