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/Apr/2010

EPT San Remo: Up und Down

Von: ivodonev @ 17:55 (CEST) / 231 / Kommentar ( 0 )

Hallo alle miteinander,

Wie erwartet war die einzige EPT in Italien gerammelt voll (1240 Spieler). Die Warteschlangen zur Registrierung, zum Ticketkauf und zur Anmeldung zu Cash Games waren extrem lang.

Das Hauptevent

Wie geplant war ich für den Tag 1B angemeldet, mein Tisch entsprach jedoch nicht meinen Vorstellungen.
Die schlechte Nachricht: Es saßen drei Top Profispieler, nämlich Jonny Lodden, Vitali Lunkin und der argentinische Poker Star Pro Jose Barbero, an meinem Tisch.
                                                              Platz 7 - Lodden,Platz 8 - Lunkin,Platz 9 - Barbero
Die gute Nachricht jedoch war, dass ich auf Platz 1 kam, und die drei Profis rechts von mir auf Platz 7,8,9 saßen. Somit hatte ich eine gute Position zu meinen gefährlichen Gegnern.

Ich startete (wie üblich mit 30.000 Chips beim erste level 50/100) ganz vorsichtig und begann relativ tight zu spielen. So hatte ich mich auf meine Gegner konzentriert, um wichtige Informationen zu sammeln: Wer spielte tight, wer loose (Lodden spielte sehr loose), und wie hoch raisten sie mit starken oder schwächeren Händen vor dem Flop, wer machte immer Conti-Bets nach dem Flop, wer ,,strahlte“ einige markante Tells aus, wer beobachtete die Gegner am Tisch usw. Es ist eine lange und bedeutende Liste von Elementen gepaart mit wichtigen Details und Infos, die jeder gute Spieler während einem Pokerturnier am Tisch sammeln kann. Gerade darum ist Poker ja so interessant und reichhaltig an Spannung, weil man immer wieder auf neue Gegner, neue Situationen und Überraschungen trifft.

In den ersten zwei Levels hatte ich mein Stack konstant auf 42.000 aufgebaut! So bekam ich nun das gute Gefühl, dass ich mich an diesen schweren Tisch angepasst hatte.
Irgendwann ist an meinem Tisch ein bunter Vogel angeflogen mit der größten Pokerbrille, die Sie je gesehen haben. So wird er wohl alle Spieler und Karten bestens im Blick haben.

Level 3: Dieses Level 3 hatte ich verwünscht, es hatte mich viele Chips und Nerven gekostet. Nach so einem wunderbaren Start, hatte ich in diesem verhexten Level jeden Pot - 5 oder 6 mal in Folge – verloren, ich war zurück auf nahezu Start-Stack gelandet.

Hier ein Beispiel: Ich fand UTG und raiste auf 600, Johnny Lodden in späterer Position und der Big Blind unterstützen mich mit diesem bescheidenden Betrag. Flop: , der Blind checkte, ich fand keinen Grund, mein Ass hoch gegen zwei Gegner zu betten und checkte ebenfalls. Johnny ging mit uns und erlaubte damit, dass wir gratis den Turn mit sehen konnten.
Wow, jetzt hatte sich meine Hand erheblich verbessert.
a) weil niemand am Flop gewettet hatte, war es wahrscheinlich, dass mein die beste Hand momentan war.
b) durch bekam ich den Nut-Flush-Draw. Falls jemand der beiden Gegner ein Paar hatte wie beispielsweise , oder ein kleines Paar bis , hatte ich jetzt durch meinen Flush Draw und 2 Overcarten sehr viele Outs.

Plötzlich hatte der Big Blind an diesem Board etwas Gefallen gefunden, er wettete 1.600. Was nun? Theoretisch konnte es sein, dass er sogar ein Full House hatte und ich drawing dead war,aber ich dachte er würde mit einer starken Hand gegen zwei Gegner checken. Oder  weil wir beide - ich und Lodden - gecheckt hatten, will er einfach den Pot schnappen? Alles war in dieser verzwickten Situation möglich. Ich dachte, dass jetzt für mich zwei gute Optionen zur Verfügung standen:

a) Callen in Position weil ich mich am River verbessern könnte. Falls mein Gegner auch am Draw war oder bluffen würde, hatte mit Showdown-Value
b) Raisen als Semibluff oder als Hinweis, dass ich mit Monsterkarten am Flop gecheckt hatte.

Nach kurzer Überlegung hatte ich mich für Option a) entschieden.
Lodden foldete sofort und wir sahen zu Zweit den River .
Pfui! Nichts war aus meinem Draw geworden. Meine Lage hatte sich sogar verschlechtert, weil die River-Karte viele mögliche Straßen vervollständigen könnte. Das Gute war aber, dass mein Gegner am River checkte. Ich fand kein Grund, mit meinem Ass hoch zu wetten und checkte mit. Mein Opponent zeigte mir für ein gerivertes Paar , und der Pott wanderte in die falsche Richtung.

Er hatte am Turn mit double Gut-Shot Straße gewettet ( oder ) und als Nebenlösung am River gefunden...

Na ja, jetzt ist klar: Wenn ich am Turn die Option b) „raisen als semi bluff“ ausgewählt hätte wäre ich wahrscheinlich sofort als Gewinner aus dieser Situation herausgekommen.

Fortsetzung folgt....


Es waren in der ganzen Stadt Plakate von PokerStars-Spielern aufgehängt, auf denen natürlich der italienische Superstar Luca Pagano dominierte. Da sein Vater der Haupt-Organisator dieses Events war, sah man ihn sogar auf dem Bildschirm:


  und auch auf den Karten abgedruckt mit der Titulierung ,,Pagano Events“…

Euer Ivo,, The Chess Master“

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