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ivodonev blog

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<font face="Verdana" size="2">Hallo alle zusammen, </font>

<font face="Verdana" size="2">heute möchte ich euch von den Swiss Poker Masters, an denen ich zurzeit teilnehme, berichten.
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<font face="Verdana" size="2">Die Organisation</font>

<font face="Verdana" size="2">Die Swiss Poker Masters 2009 werden in Zürich Oerlikon durchgeführt (9. bis 16. August). Die bekannten Pokerspieler Rino Mathis, Cem Tasalan und Armin Stocker haben diese Turnierserie wirklich super organisiert. Der Ablauf ist wirklich einwandfrei. Die Halle "Stage One" ist groß genug, um mehrere Hundert Pokerspieler aufzunehmen. Die Turniere hier sind hauptsächlich für Spieler mit einer kleineren Bankroll gedacht, denn in der Schweiz dürfen außerhalb der staatlichen Casinos nur Turniere mit maximal CHF500 Buy-in stattfinden. Darum war hier alles voll mit "kleinen" Spielern, denn es gab mehrere Turniere mit Buy-ins zwischen CHF50 (Sit & Go) und CHF500. Einige Details zu den SPM findet ihr hier: http://www.intellipoker.com/articles?id=3865.
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<font face="Verdana" size="2">Ich war sprachlos als ich las, dass an den ersten drei Turniertagen über 2.000 (!) Turniertickets verkauft wurden!  </font>

<font face="Verdana" size="2">Sogar das Schweizer Fernsehen war bei diesem gigantischen Turnier anwesend und hat darüber berichtet: SF Videoportal
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<font face="Verdana" size="2"> Die Struktur</font>

<font face="Verdana" size="2">Wenn man die Buy-ins/Struktur bei verschiedenen anderen Pokerturnieren vergleicht, stellt man eine logische Regel fest. Je höher das Buy-in ist, desto besser ist die Turnierstruktur. </font>

<font face="Verdana" size="2">Hier ein Beispiel:</font>

<font face="Verdana" size="2">a) Meiner Meinung nach war die Struktur beim WSOP-Main-Event 2009 optimal (30.000 Startchips, Level 1: 50/100, 120-min-Levels). Eine solche Struktur minimiert den Glücksfaktor bei einem Buy-in von $10.000.</font>

<font face="Verdana" size="2">b) Im Gegensatz dazu eine schnelle Struktur: 2.000 Startchips, Level 1: 25/50, 25-min-Levels. Eine solche Struktur erhöht den Glücksfaktor. Hier ist das Buy-in €150.</font>

<font face="Verdana" size="2">An dieser Stelle muss ich wieder die Organisatoren loben, die es uns hier ermöglicht haben, für ein relativ kleines Buy-in eine gute und langsame Struktur spielen zu können: Buy-in: CHF500 (ca. €300), 10.000 Startchips, Level 1: 25/50 und 40-min-Levels. Das Turnier wurde zudem auf zwei Tage aufgeteilt. Die Struktur beim Main Event ist noch besser: 15.000 Startchips, Level 1: 25/50, 45-min-Levels und das Turnier geht über drei Tage! Ohne übertreiben zu wollen kann ich sagen: Um eine solche Struktur bei der CAPT spielen zu können, muss man ein Buy-in von mindestens €1.500 auf den Tisch blättern.</font>

<font face="Verdana" size="2">Im Geld </font>

<font face="Verdana" size="2">Ich plante, nur die zwei größten Turniere zu spielen, nämlich das CHF500 (+ CHF50 Gebühr) am 9. August und das CHF500 (+ CHF50 Gebühr) am 14. August, also das Main Event der Swiss Poker Masters, das sogar drei Tage dauern wird!</font>

<font face="Verdana" size="2">Bei meinem ersten Turnier starteten 265 Spieler. Irgendwann gegen 3 Uhr in der Nacht waren wir im Geld, also die restlichen 30 Spieler. Für den Sieger sollte es somit CHF22.000 Preisgeld geben, für den 30. CHF1.060. Das bedeutete das Ende für diesen Tag. Endlich ins ersehnte Bett!</font>

<font face="Verdana" size="2">An Tag 2 setzte ich das Turnier mit 99.200 Chips (das war knapp über Average) in Level 17 fort. Es dauerte nicht lange und wir belegten nur noch die letzten zwei Tische. </font>

<font face="Verdana" size="2">Hier einige interessante Hände:      </font>

<font face="Verdana" size="2">Level 17 </font> <font face="Verdana" size="2">– 2.500/5.000, Ante: 500 (eine Runde kostete CHF12.500). Ich saß mit im Big Blind, der UTG limpte und das genügte den anderen vier Spielern als Signal, um wie eine Herde Schafe "Ja" zu sagen! Ich war glücklich, dass ich mit meinem schwachen Blatt einen Gratis-Flop zu sehen bekam: . Bingo, ich traf zwei Paare. Was wäre ich doch froh gewesen, mich nun mit meinen restlichen 90.000 verdoppeln zu können! Ich dachte: Bei so vielen Limpern wie diesen fünf hier hat wahrscheinlich jemand den König, einen Straightdraw oder Flushdraw getroffen. Im Pot waren 35.000 und wenn ich einen Overbet machte, hätte man denken können, dass ich eine Draw-Hand hatte. Somit ging ich mit 90k all-in und der erste Limper callte. Alle foldeten und wir deckten unsere Karten auf, ich zwei Paare, der Gegner für ein Toppaar. Turn und River halfen niemandem von uns und somit gewann ich den großen Pot.</font>

<font face="Verdana" size="2">Damit war ich zu diesem Zeitpunkt in diesem Turnier Second Chipleader mit ca. 215.000. Jetzt hatte ich das Gefühl, endlich wieder einen Finaltisch erreichen zu können.</font>

<font face="Verdana" size="2">Nun drei abenteuerliche Schritte: "From the Top to the Flop!" </font>

<font face="Verdana" size="2"> Der Livepoker-Superuser! </font>

<font face="Verdana" size="2">Level 17 </font> <font face="Verdana" size="2">– 2.500/5.000, Ante: 500. Ich war mit am Cut-off und raiste auf 13.000. Der Big Blind (diesen Spieler, H. Bollich, traf ich zum ersten Mal an einem Tisch, er war mit seinem Bigstack fast so stark wie ich) überlegte lang und callte schließlich. Der Flop: -rainbow. Er checkte, ich conti-bettete um 14.000.</font>

<font face="Verdana" size="2">Er ging in sich, dachte lang nach und callte schließlich. Der Turn brachte eine . Er checkte, ich bekam jetzt einen Inside-Straightdraw, darum hatte ich nichts dagegen, den River gratis zu sehen. Der River war eine , mein Gegner war besonders freundlich und checkte wieder. Ich war sehr glücklich, den Showdown gratis sehen zu können und hoffte, dass mein As-hoch gewinnen würde. War ich in einem tiefen Traum? Mein Gegner blätterte stolz -offsuit auf den Filz. Für mich ist es bis jetzt ein Rätsel: Wieso bezahlte mein Gegner am Flop von mit nichts (-offsuit!) out-of-position gegen den größeren Stack am Tisch? </font>

<font face="Verdana" size="2">Wenn  mir das online passiert wäre, hätte ich sofort gedacht, dass ich gegen einen Superuser spiele, der meine Karten sehen kann.</font>

<font face="Verdana" size="2">Level 17 </font> <font face="Verdana" size="2">– 2.500/5.000, Ante: 500. Ich war in früher Position und raiste auf 13.000 mit . Ein junger unerfahrener Spieler in mittlerer Position mit rund 70.000 reraiste auf 33.000. Alle foldeten. Ich dachte zuerst daran, zu folden und weiter mit einem komfortablen Stack zu spielen. Leider entschied ich mich dann doch dazu, meine Hand zu spielen, weil ich annahm, dass der junge Mann vielleicht ein As mit großem Kicker haben würde und damit den Coinflip gewinnen konnte. Ich pushte sofort all-in. Warum? Weil ich dreimal mehr Chips als mein Gegner hatte. Wenn ich sofort all-in pushte, stieg die kleine Fold Equity, denn er wusste jetzt, dass ich eine Tophand repräsentieren würde. Er hätte eventuell folden können, um mit den restlichen 40k in einem besseren Pot zu spielen. Ich wusste, dass mein Gegner fast committed war und höchstwahrscheinlich callen würde. Falls ich aber nur callte, blieb ich out-of-position mit meinem Baby-Paar und es kamen wahrscheinlich im Minimum zwei Overcards. So pushte ich all-in, er callte und drehte um. Mein Baby-Paar hielt am Flop (). Leider tauchte am Turn eine unsympathische Dame auf und der Pot ging an meinen jungen Mitspieler. Wahrscheinlich habe ich diese Hand nicht gut gespielt!</font>

<font face="Verdana" size="2">Aber es wird spannend und diese Spannung möchte ich an euch weitergeben! Es kommt bald ein zweiter Teil, bitte nicht verpassen! </font>

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<font face="Verdana" size="2">Abschließend möchte ich noch meinem Pokerschüler Stefan Rotach für die Superleistung, bei drei Turnieren den ersten Platz bei den Swiss Masters erreicht zu haben, recht herzlich gratulieren!
     

            
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<font face="Verdana" size="2">Interessante Augenweide oder völlig unnötig und sinnlos? </font>

<font face="Verdana" size="2">Vielleicht kommt so etwas auch mal nach Europa und dann sogar nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz! Möglicherweise erhält der ein oder andere Casinobetreiber nun einen Denkanstoß, wie man mehr Kundschaft in die Casinos locken kann? Eure Stellungnahme, liebe Leser, würde mich sehr interessieren! </font>

<font face="Verdana" size="2">Woher stammt Table Dancing in Casinos? Aus Russland, den USA oder aus den skandinavischen Ländern? Auf eure Antwort bin ich gespannt! </font>

<font face="Verdana" size="2">Euer Ivo – The Chess Master </font>

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