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ivodonev blog

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/Dez/2010

Rund um das Pokerspiel

Von: ivodonev @ 09:38 (CET) / 26 / Kommentar ( 1 )

Hallo alle miteinander,

Bei mir geschehen rund um Poker immer wieder neue Sachen. Ich möchte euch nicht mit langen Geschichten langweilen sondern kurz und bündig über einige interessante Momente informieren.
H.O.R.S.E. -Online Ende November hatte ich meine Lieblingsdisziplin, nämlich ein HORSE Turnier im Netz gefunden, und zwar das 320€ Buy-In German Online Poker Championship bei Poker Stars. Weil bei diesem Turnier alle Spiele in Limit-Form sind, hat es trotz des kleinen Feldes mit 72 deutschsprachigen Spielern mehr als sechs Stunden gedauert, bis ich den Finaltisch erreicht hatte . Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich short, aber mit aggressivem Spiel schaffte ich es ins Heads-up gegen Alexander Jung aus Berlin. Er hatte 2 zu 1 Chipvorsprung, und  die Schlüsselhand war im Teil des Limit Holdem bei diesem HORSE Turnier.
Ich war am Button mit und wir hatten gecapt vor dem Flop. Das Schlimme war, dass er in der Hand hatte und dann eine für ein Set getroffen hatte. Ich hatte schlecht gespielt und ein Maximum in diesem Pot verloren. Ich hatte ihm einfach nicht geglaubt und hatte nach meinem Strassen-Draw stur bezahlt. Am River traf ich sogar und hatte noch zwei Wetten verloren. Somit war ich Zweiter geworden, Alex hatte dann verdient das Turnier gewonnen!   Meine erste Begegnung mit Elky

Über Bertrand Grospellier hatte ich schon sehr viel gehört aber noch nie mit ihm an einem Tisch gespielt. Bei der EPT Wien - 2000€ buy in  Side- Event hatte ich die Möglichkeit, mit diesem besten französischen Spieler an dem gleichen Tisch zu sitzen. Ich saß auf Platz eins und er auf Platz zehn. Das einzige Positive an dieser Situation, war dass ich eine gute Position auf Elky  hatte. Nach nur 10 Minuten passierte dies: Alle foldeten bis zum Small-Blind (500), und Elky wie vom Blitz getroffen schob sein kleines Stack in die Mitte, All-In! Es war etwas weniger als 10 000. Hm ich hatte in diesem Moment nicht viel, um meinen Big-Blind (1000) zu verteidigen, nämlich nur , eine Hand, die im Heads-up etwas mehr als 50%erreichen konnte. Aber hier haben wir noch einige Faktoren zu betrachten: a) Elky ist hyperaggressiv im Heads-up, hat ein looses Image und kann mit einem sehr breiten Spektrum von Händen pushen b) meine Hand hatte im Heads-up hat etwa um die 53% c) meine Pot Odds waren 9000 für 11900, also meine Hand brauchte circa 43% 
d) ich hatte ueber 30 000 Chips
Schlussendlich callte ich und was sah ich? Etwas was ich nicht erwartet hatte: Er dreht um. Na ja, einige Spieler am Tisch  hatten mich skeptisch angeschaut als wollten sie mir sagen: Man callt  nie ein kräftiges All-In mit . Und mit Recht, ich hatte einen Fehler gemacht, da jetzt meine Hand 2 zu 1 hinten lag. Als Rechtfertigung kam eine am Flop und...ein am River. Na ja, es passiert sehr oft, wenn einem Kiebitz eine Situation von der Seite betrachtet das etwas komisch anmutet. Ganz anders sieht die Sache aber aus, wenn man die Gedanken und die Begründung einer Spielweise lesen kann... Später wurde ich bei diesem Turnier mit gegen kurz vor dem Geld leider ausgeschieden, weil ich nicht genug Chips hatte, um meine Hand erfolgreich zu schuetzen!
  Das Christmas Poker CH im Casino Bregenz Es war für mich eine schöne Woche mit Erfolg beim Cash Game und Misserfolg bei den Turnieren. Ich hatte beim super Satellit ein Tickets für das Main Event gewonnen und zwar wegen folgender Schlüsselhand. Kurz vor dem Bubble, es gab 10 Preise, waren wir 2 Tische mit je 6 Spielern, und ich, mit circa 14 000, raiste am cutoff mit auf drei Big-Blind (600). Der Button mit ca. 14 500, ein Italiener und Stammgast im Casino Bregenz, callte, und ebenso auch der Big-Blind. So sahen wir zu dritt den Flop . Ich wette klein, so gegen 1/2 Pot (800) um action zu provozieren, und mein Gegner raiste auf 2000. Der Big-Blind foldete sofort. Ich begann nachzudenken. a) was könnte mein Gegner für eine Hand haben - wahrscheinlich mit einem gutem Kicker oder 2 Paar. Es war fast unwahrscheinlich, dass er einen Set mit hatte, weil er vor dem Flop nicht reraiste. b) wie sollte ich mein Monster optimal spielen - schnell oder slow?
c) die Flop Textur: Ein solcher Flop bot einige starke Draws für oder . Am Turn könnte jedes Herz oder oder mein Set in Gefahr bringen. Also könnte in dieser Situation ein sofortiges Reraise am besten sein. Ich wollte Action, darum raiste ich, und zwar so viel, dass ich ihm die Option All-In zu gehen offen hielt. So raiste ich nach zwei Minuten (!) Bedenkzeit auf nur 4800. Er nahm meine Einladung mit Freude an - All-In in der Höhe meines gesamten Staks mit über 14 000. Ich callte sofort und lag klar vorne gegen seine  . Der Turn brachte und der River . Falls ich am Flop nur einen Flat-Call machte blieb ich out of Position und der Turn und Riverwaren sowieso grausam. Ich gewann den großen Pot und wenig später auch das Tickets fürs Main Event. Meine Ansichten bei der Auswahl die Tische beim Online-Spiel Eine Frage die mich seit langem beschäftigt! Die Auswahl bei mir im Online-Spiel hat mehrere Komponenten a) am Tisch muss ich Fische sehen, sonst bin ich der Fisch b) ich muss das richtige Spiel wählen c) Natürlich die Spieler, die nur 1 Poker Variante können, sind hier sehr eingeschränkt! <i> FAZIT:Es ist profitabler, wenn man ein wenig besser als seine Gegner, die am Tisch sitzen, spielt - egal welches Limit und welche Spielvariante!</i> Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass der Level in No Limit Holdem enorm gestiegen ist, sowie Live als auch online. Das Spiel ist nicht so kompliziert zu erlernen, und viele junge Spieler wurden in kurzer Zeit Holdem Experten. Zu dem motivieren und reizen immer wieder die No Limit Holdem Fernsehübertragungen großer Turniere die Szene immer wieder an.Viele junge Spieler träumen einmal in einem Superturnier als Sieger berühmt zu werden und viel Geld verdienen zu können. Anders steht die Sache mit Omaha und 7 Card Stud, diese Spiele sind nicht so populär wie Holdem, und es gibt viele grüne Flächen im Netz abzugrasen , wo sich schwache und nicht ganz so gut ausgebildete Spieler tummeln. Mir gefällt im Omaha besonders die so genannte Omaha Hi-Low-Variante. Hier gibt es nicht so viele Tische aber dafür prozentual viele Fische, ja ganze Schwärme. Besonders bei den niedrigen Limit Omaha Tischen gehen viele Spieler mit fast jede 4 Karten mit, und fast jeder Pot ist multiway. An solchen sehr loosen Tischen - ich spreche über Full Tables Tische mit 9 oder 10 Spielern - ist der Erfolg fast sicher garantiert, vorausgesetzt man spielt solid mit Premium-Händen! Im Gegenteil dazu muss man aber aufpassenan Tischen mit weniger Gegner (Short Hände oder Heads Up) werden die loosen Spieler (die bei vollen Tischen keine Chance haben) immer gefährlicher und erfolgreicher! Ich spiele im Netz mit Freude meistens diese Poker-Varianten und natürlich immer gerne die NL Holdem Turniere.   Nächste Woche spiele ich die EPT in Prag. Ich habe schon Tag 1 A gebucht und reise sogar etwas früher an, um mich zu akklimatisieren und Cash Game zu spielen. Natürlich werde ich für euch später interessante Poker Hände hier in meinem Blog analysieren. Man sieht sich auf dem Tischen. Viel Glück und gute Karten wünscht:

Euer Ivo,,The Chessmaster"Donev

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