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ivodonev blog

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Heute möchte ich eine Geschichte erzählen, die ich selbst miterleben und beobachten konnte, und wohlgemerkt - das Ganze ist kein Witz! Es geht um einen Businessman, er ist leidenschaftlicher Pokerspieler und kommt jedes Jahr zur WSOP. Ich konnte ihn bei einem $1.500-Pot-Limit-Omaha-Turnier (mit Rebuys) an einem Tisch mit Phil Ivey (auf Platz acht) und Layne Flack (auf Platz neun) beobachten. Ich erwähne dies deshalb, weil diese drei Spieler geradezu einen Wettbewerb veranstalteten, wer an diesem Tisch wohl die meisten Rebuys macht. Von diesen drei Spielern wurde ständig Raise, Reraise, und zwar das Maximum, und noch dazu blind vor dem Flop gespielt.

Wie ihr wisst, startet man beim Pot-Limit Omaha mit 3.000 Chips. Irgendwann in Level zwei hatte Phil Ivey über 80.000 Chips vor sich, in diesem Moment hörte er sofort auf, Rebuys vorzunehmen, und ging bis zum Ende der Rebuy-Phase von seinem Tisch weg. Und so haben die anderen beiden Spieler allein das Spiel mit Raise und Reraise weitergeführt. Schlussendlich haben alle drei - Ivey, Flack und der Businessman - jeweils über zehn Rebuys gemacht. Wobei Layne Flack die meisten Rebuys an diesem Tisch vorgenommen hat, was sich am Schluss aber auch gelohnt hat, denn wer hat dieses Turnier gewonnen? Natürlich Layne Flack (auf Platz 7 am Final Table), und zwar sein sechstes goldenes Bracelet!

Der Businessman dagegen saß fünf Stunden später an einem anderen Tisch, um ein neues Turnier zu spielen, er war also nach all diesen Rebuys trotzdem aus dem Turnier ausgeschieden.
Am nächsten Tag sah ich wieder denselben Mann, er spielte das $10.000-Limit-Omaha-Turnier, bei dem er nach ca. zwei Stunden auch wieder ausgeschieden war. Am Anfang dieses Turniers hatte er Last-Longer-Wetten mit drei anderen Profis abgeschlossen, die Wetten beliefen sich auf etwa 50.000 Dollar, und es ging darum, wer länger im Turnier bleiben würde.
Da er nur zwei Stunden im Turnier geblieben war, hatte er auch diese Wetten verloren und musste die anderen drei Spieler ausbezahlen. Schlussendlich hat er in nur zwei Tagen über $100.000 in Cashgames, Wetten, Buy-ins und Rebuys investiert!
Aber das hat ihn anscheinend nicht gestört, denn ich sah und sehe ihn bei vielen weiteren Turnieren (meist mit großen Buy-ins) mitspielen. Er sagte zu mir, Ivo, das Geld spielt bei mir keine Rolle, ich habe Spaß am Spiel und ich mache das, weil es mir Freude bereitet.

Fazit: Es gibt beim Poker selten Leute, die nicht spielen, um Geld zu gewinnen, sondern einfach nur, um Spaß zu haben ...

Jetzt möchte ich etwas dazu schreiben, wie ich die letzten Tage hier in Vegas verbracht habe. Ich habe in der vergangenen Woche fünf kleine Turniere im Venetian gespielt, von diesen fünf Turnieren habe ich es geschafft, zweimal im Preisgeld zu landen. Einmal wurde ich von 433 Spielern 21. bei einem No-Limit Hold'em und einmal war ich von 183 Spielern Elfter bei einem H.O.R.S.E. Tournament.

Mein nächstes WSOP-Turnier habe ich für den 29. Juni geplant, und zwar das $1.500-H.O.R.S.E.-Turnier. Und natürlich freue ich mich ganz besonders auf das Hauptereignis am 3. Juli, nämlich das Main Event. Bis dann werde ich nur Deepstack-Turniere mit kleineren Buy-ins im Venetian und ab und zu Cashgames spielen.

Euer Ivo Donev - The Chess Master 

 

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