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Flush House

Felsen, Fische und Freerolls. Blog of a Rock.
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Nein, nicht finanziell, sondern mental... Es ist an der Zeit diesen Morast der sich Freeroll nennt zu entsteigen. Ich bin gerade ziemlich on tilt, natürlich meine ich es nicht so. Ich sollte mir für ein paar FPP diesen Gummi Hai kaufen oder in diesen Büchern mit asiatischen Weisheiten blättern. Egal, diese Phase kennt jeder, ich muss darüber nicht viel schreiben.

 

Ich hatte schon länger vor, wieder SnG's mit höheren Buy-ins zu spielen, naja 3,50er. Vor meiner Pause habe ich die 1,50er ziemlich erfolgreich gespielt, habe dann aber ausgecasht und andere Interessen verfolgt. Daher werde ich es langsam angehen lassen und erst einmal wieder mit den 1,50er anfangen um zu sehen wie es läuft. Mein Grundsatz ist eigentlich, dass ich nur Geld an den Tisch bringe welches ich mir erspielt habe (außer natürlich als ich angefangen habe). Daher auch meine  leidlichen Erfahrungen im Freeroll Bereich, wo ich mir das nötige Geld holen wollte. Um meinen Grundsatz nicht gänzlich auszuhebeln und nichts von meiner Casino Bankroll abzuzweigen, habe ich eine persönliche Challenge gestartet: Ich rauche weniger! Jede Schachtel weniger sind 2 Buy-ins (Big Packs zu 7€).


Bei dem Experiment habe ich mit erschrecken festgestellt, wie viel Geld ich doch für Kippen ausgebe, von dem Gesundheitsrisiko ganz zu schweigen. Ich werde mit 1,50ern anfangen und hoffe von da aus auf die 3,50er spielerisch zu kommen. Ehrlich gesagt, sind diese Limits auch das Höchste der Gefühle, was ich bereit bin, online zu spielen. Ich will davon nicht leben, ich will etwas Zeit vertreiben mit dem für mich besten Spiel. Vielleicht ändert sich diese Ansicht, vielleicht auch nicht.


Ich nehme mir ein konservatives Bankrollmanagement zum Vorbild, vielleicht sehr konservativ, und habe 100 Buy-ins. Davon kommen 1/3 aus den Freerolls, Promos und den bisherigen Spielen und 2/3 aus dem Verzicht von Zigaretten (ich gehe etwas in Vorleistung). Ich hoffe, dass ich damit einen Abstieg vermeiden kann.


Warum nun dieser Sinneswandel erfolgt, ist eigentlich ganz einfach: Ich tilte in letzter Zeit häufiger, ich fange an, loose zu spielen, ich respektiere meine Mitspieler weniger. Ja der letzte Punkt ist mir eigentlich immer wichtig gewesen. Jemand der mit 64o preflop All-in geht ,ist vielleicht ein schlechter Spieler, aber ihn als, nennen wir es mal: nicht zurechnungsfähig zu brandmarken, bringt eine persönliche Note ins Spiel, die einem selbst nicht nutzt. Ich habe mich auf deren Niveau begeben und versucht mit wirklich guten Händen und der Brechstange zu beweisen dass Asse und Könige besser sind... on tilt eben. Nur bringt es nichts, wenn man ausschließlich gegen diese Leute spielt. Ein gewisses Maß von derartigen Spielern ist natürlich gut, aber nur mit solchen Gamblern wirds zur Hölle.

Ich hoffe, dass ich noch nicht ganz zum Donk geworden bin, jedenfalls waren die letzten vier Wochen mehr als eine Erfahrung. Die Skill League und die 100K werde ich weiterspielen. Die Skill League finde ich vom Prinzip her sehr gut, leider ist es mir nur selten gelungen weit nach vorne zu kommen.
So on... Shuffle up and deal
 

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