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minraise blog

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/Dez/2008

„Aller Anfang ist schwer“

Von: minraise @ 15:01 (CET) / 7263 / Kommentar ( 105 )

…sagt man doch immer so schön. Stimmt ja auch irgendwie. Und warum? Ja, ist doch klar. Etwas Neues stellt einen meistens vor Probleme, die gerade deswegen so schwierig erscheinen, weil man eben das erste Mal mit diesen Problemen konfrontiert wird. Hat man das Problem einmal gelöst, wird es vermutlich nie mehr zum Problem werden. War damals auch in der Fahrschule so. Erster, Zweiter, dritter Gang. In der ersten Stunde nicht ganz einfach. Alles neu und so. Klar. Als ich´s aber raus hatte, gab’s nie wieder Probleme damit. Super. Alles andere wäre ja auch unpraktisch; zumindest im Stadtverkehr. Und für Poker gilt das auch? Aber sicher. Warum denn nicht? Man bekommt doch immer neue Karten. Glück, Suckouts und so. Erster, Zweiter, Dritter. Bei rot warten, bei grün fahren. Ist ja wohl ein bissel was Anderes als Poker! Man kann doch nicht jede Hand gleich spielen. Sind doch immer neue Situationen. Stimmt. Also ist Poker doch nicht so einfach wie Autofahren. Eher ein Spiel mit immer wiederkehrenden Problemen? Und der Anfang hier besonders schwer? Hmm, eigentlich nicht. Die entscheidende Frage ist nur, wie schwer man es sich selbst macht! Aha, klingt interessant. Und wie macht man es sich am Anfang leicht? Eigentlich ganz einfach. Man vermeidet Situationen, in denen es sehr oft zu sehr komplizierten Problemen kommt. Und wie soll das gehen? Indem man sich eben an bestimmte Regeln hält; wie beim Autofahren. Bei rot warten, bei grün fahren. Immer wieder sehe ich ungeübte Spieler, die sich vor allem durch die Auswahl ihrer Starthände selbst vor große Probleme stellen, die oft nicht richtig gelöst werden können. Unter dem Strich bedeutet dies meistens den Verlust des eigenen Geldes. Dies müsste nicht sein, wenn man sich an Regeln hält, die man vorher für sich definiert hat. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Anfänger nur ABC-Poker spielen sollte. Dieser straighte Spielstil ignoriert so ziemlich alles, was man so im Fernsehen über Poker sieht. Man spielt wenige Hände, man blufft nicht. Also langweilig? Vielleicht, aber erfolgreich. Zumindest am Anfang. Auch in unserer Homegame-Runde gibt es einen Spieler, der sich an keine Regeln hält. Da wird die 3-Bet eines tighten Spielers schon mal mit gecallt oder man committed seinen 100BB Stack mit preflop mit dem Plan, die Hand zu folden, wenn man am Flop kein Set macht. Eine solche Spielweise wird jedoch nur in den seltensten Fällen zum Erfolg führen, denn wer Preflop seine tighte Handrange aufweicht, muss ein besserer Postflop-Spieler sein als sein Gegenüber. Dies ist am Anfang einer Pokerkarriere aber nur sehr selten der Fall. Eigentlich haben Poker und Autofahren mehr gemeinsam als man so vermuten würde. Viele Führerscheinneulinge steigen nach bestandener Fahrprüfung in ihr Auto und denken sie wären Schumi 3 aus Klein-Kleckersbach. Dann kommt ein Baum, später dann die Einsicht. Beim Poker ist´s nicht anders. Kaum hat man die Regeln verstanden, will man so spielen wie Sam Farha. Macht ja auch Spaß. Ist nur blöd, wenn man es nicht kann. Und noch schlimmer, wenn man es nicht merkt. Da fährste jede Woche gegen nen Baum und immer war´s die Straße schuld. Oder die Witterungsverhältnisse. Pech eben, gegen Suckouts machste nix! Wer also erfolgreich Poker spielen will, sollte darauf achten „den Anfang“ einer Hand nicht schon zu vergeigen. Tausend mal gesagt, aber scheinbar doch nicht alle zugehört. Aus Preflop-Quatsch wird eben meistens nicht die beste Hand am River. Also macht´s euch selbst nicht so schwer und spielt überlegt. Macht euch einen Plan. Und haltet diesen auch ein! So wird „aller Anfang“ mit Sicherheit ein wenig leichter! In diesem Sinne, Frohe Weihnachten! Euer Thomas PS: Wie ich den Kommentaren entnehmen kann, können einige mit dem Beitrag nicht viel anfangen. Natürlich gibt es immer Spieler, die weiter sind als Andere. Aber es gibt auch noch viele Anfänger, die vielleicht nicht wissen, warum gewisse Sachen wichtig sind und Tipps brauchen. Wer aus diesem blogeintrag also nichts mitnemhen kann, ist vielleicht schon über die Grundlagen hinaus und sollte sich vielmehr freuen, dass er nichts Neues liest. Es wird auch wieder andere Beiträge geben, die sich mit anderen Themen beschäftigen, aber immer mal wieder werden eben auch Anfänger-Themen behandelt, die auch in meinem Umfeld noch kein kalter Kaffee sind.

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