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/Jul/2013

Jackelsons Märchenstunde

Von: n.jackelson @ 23:44 (CEST) / 4 / Kommentar ( 1 )

Jackelson’s Märchenstunde

 

Es war einmal ein kleiner Knirps, der das besondere Talent seines Vaters geerbt hatte große unhandliche schwere Goldklumpen in praktische kleine Nadeln zu verwandeln.
Der Vater hieß übrigens Hans und lebte mit den Seinen in dem beschaulichen kleinen Dörfchen Glück.
Als  so  die Jahre ins Land zogen  verspürte der Junge den  sehnlichen Wunsch sein Talent  zu erproben.  Er schnürte sein Bündel und ritt auf Schusters Rappen in die weite Welt hinaus, um seinen Meister zu finden.
Wie er so seines Weges zog vernahm er mit einem mal das laute Schreien eines  Esels,  den er allerdings nicht sehen konnte.  Anfangs  klang es noch verhalten in Jackelsons Ohren, nahm aber mit den Wiederholungen an Heftigkeit zu, um in einem Stakkato sein Finale zu erreichen. Beim Einatmen ertönte ein schrill quietschendes Ihhh was beim Ausatmen von einem röhrenden Ahhh abgewechselt wurde.  Das ganze Tal hallte von dem lärmigen Geschrei wider.
Ein Ereignis über das sich der Sohn vom Hans so seine Gedanken machte. Warum schrie der Esel nur wie blöd? Hatte er Schmerzen, Durst oder Hunger? Wollte er sein Revier verteidigen oder um die Gunst rossiger Stuten buhlen? Unser Hero  konnte sich keinen Reim darauf machen, ahnte aber, dass es mit den beiden Lauten I und A eine besondere Bewandtnis haben musste.
Wenig später führte ihn sein Weg zu einem Wirtshaus,  wo er einkehrte um Hunger und Durst  zu stillen.  Die Wirtin, eine staatliche Frau mit vollen Wangen und einem lustigen Funkeln in den Augen, versorgte ihn mit allem was er sich nur wünschen konnte, - um satt zu werden und seinen Durst zu stillen.
Die Schänke wurde  immer voller,  wobei viele der Mannsleute  einer Tür zu strebten,  die  sich  im hinteren Teil befand.  Jackelsons Neugier war geweckt und er beeilte sich heraus zu finden was es damit auf sich hatte. Kaum hatte er den Raum betreten fühlte er sich zurückversetzt an die Stätte seiner Kindertage. Hier ging es gar lustig zu. Manche würfelten, einige schwatzten und machten Witze, man ließ es sich halt wohl sein.
Ganz besonders gefiel ihm ein Spiel was ganz ähnlich ging wie die Reise nach Jerusalem. Man musste nur All Inn sagen und dann durfte man seine ganzen bunten Taler in die Mitte schieben, aufstehen und das Spiel  ging  richtig los. Sagte nämlich noch jemand All In schob auch er seine Chips in die Mitte und stand auf. Bei manchen Runden stand der ganze Tisch und man hörte ein vielstimmiges All Inn. Er hatte die Regeln zwar noch nicht ganz verstanden, aber ihm war klar,  dass  man als Sieger  am Tisch bleiben durfte und die Taler bekam. Um zu gewinnen musste man entweder am lautesten oder am meisten All In rufen. Das hatte er noch nicht so ganz verstanden. Die Karten spielten dabei wohl auch eine Rolle, aber All In war das magische Zauberwort.  Woran erinnerte ihn das nur?
Mit einem Mal fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Der Esel rief doch Ihh Ahh und wenn er  das umdrehte  hörte es sich in seinen Ohren genau an wie All In. Ein Schicksalszeichen! Er hatte seine Bestimmung gefunden. Zukünftig wollte  er am lautesten und voller Innbrunst All In rufen und  die andern würden ihm dafür gerne alle ihre Taler bringen.
Als er dann auch noch hörte das es Poker war,  was Sie hier spielten, stand für ihn fest er würde Pokerlehrling. Ein sorgenfreies Leben, Geld und Glück im Überfluss. Mit einem zufriedenen Lächeln lehnte er sich zurück. Er war sich sicher, er würde der größte Esel werden und am lautesten schreien.
Und wenn er nicht gestorben ist hört man ihn noch heute  rufen  All In, All In, All In.

 

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