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/Jan/2010

PCA 2010 - Reisebericht

Von: shootingstars @ 20:07 (CET) / 6909 / Kommentar ( 17 )

Hallo Intelli-Gemeinde,

Nach 2-wöchigem Karibik-Pokerurlaub bin Ich wieder zurück im kalten Deutschland.
Das Fazit meines ersten großen Major-Events und die Erlebnisse darum kann man leicht ausdrücken: 
Ich bin absolut begeistert !!!
Ich möchte Euch einen kleinen Einblick meiner Pokerreise vermitteln:

Die Zeit zwischen Mitte November (Gewinn der TeamProChallenge) und dem 1.Januar (Abflug nach Nassau)
verging schneller als gedacht und nach ersten Telefonaten/Mails mit diversen Leuten des Intelli-Teams und
der Leitung des Team Pro Germany konnte ich den Gewinn und die Ereignisse, die in den nächsten
6 Monaten auf mich zukommen, einigermaßen realisieren.
Schon die erste Reise zum PCA hat meine Erwartungen (vor allem die Freundlichkeit
aller Gesprächspartner und das waren nicht wenige) mehr als erfüllt.

Los gehts:




Nach der wohl kürzesten Sylvesternacht meines Lebens bin Ich um halb 6 zum
Hamburger Flughafen aufgebrochen.
Dank Vorabend-Check-In und einer zügigen Taxifahrt war Ich voll im Zeitplan. 
Via Frankfurt sollte es per Direktflug nach Nassau weitergehen.
Nach der Landung in Frankfurt musste ich feststellen, dass das Boarding für meinen Condor-Flug
in die Karibik bereits begonnen hatte. Die knappe Transferzeit in Frankfurt wunderte mich Tags zuvor noch,
doch nach einem Telefonat mit einer netten Angestellten des Reiseunternehmens
wurde mir versichert, dass wir im Transitbereich des Frankfurter Flughafens keine Wartezeiten
zu befürchten hätten. "Keine Personenkontrollen" hieß es)
Ich weiß bis heute nicht, mit welcher Gesellschaft ich letztendlich telefoniert habe.
--> fluege.de -> tipreisen->neckemann->condor  - naja....
Natürlich kam es nnders: 2km Fußmarsch von Halle A zu Halle B. + nochmal komplettes Programm
bei den Sicherheitsschleusen.
Wenigstens wurde in Frankfurt mein Laptop kein 2tes Mal "abgesaugt" . Zeit für nen gemütlichen Kaffee
oder ein kleines Frühstück blieb leider keine, dafür wurden die ersten Bekannten Gesichter erblickt.
Jan Heitmann und George Danzer. Danke an dieser Stelle für die sofortige supernette Aufnahme.
Bewundernswert auch die Lässigkeit von George am Condor-Schalter beim Diskutieren um einen Sitzplatz
im Flugzeug, der Ihm vorerst verwehrt wurde, obwohl er normal gebucht hatte. Da die Condor meines
Wissens nur 1x pro Woche die Karibik von Deutschland im Direktflug ansteuert, vermutete ich bereits,
dass die beiden Amigos nicht die einzigen bekannten Gesichter in der Maschine sind.
Per Zufall lernte ich Danny Steigler (Cebu-Cash) und Kumpel Andreas kennen.
Äußerst nette Zeitgenossen, mit denen ich im Laufe der 2 Wochen noch so einige Bahama-Mamas vertilgte.
Auch ein verschlafener Sebastian Ruthenberg schwankte mir auf dem Flugzeuggang entgegen.
Ein Teil der Deutschen Backgammon-Garde war auch anwesend und so konnte ich bereits im Flugzeit
die nette Bekanntschaft mit Mario Kühl machen.
"Bitte füllen Sie Ihre Einreisedokumente für Cuba aus !" Die Ansage im Flugzeug ließ mich aus
meinem Schlaf zucken, den ich trotz 3 quengelnder Kleinkinder mit ihren gestressten Müttern kurzzeitig fand.
Wie-Was-Wo-Welche Einreisedokumente bitte ? Hatte ich mich doch extra in sämtlichen Forum über
Einreisebestimmungen informiert hatte. Ach so ;) Wir fliegen über Hulguin (Cuba) - Daher der Hinweis
auf sämtlichen Flugbestätigungen: Vorsicht dies ist ein Direktflug, aber kein Non-Stop-Flug.
Wir fliegen also über Cuba - Interessant - LOL.
Bereits hier begann das Easy-Life der Karibik, denn nicht mal die Stewards im Flugzeug wussten über die
momentanen Regelungen Bescheid. Manchmal müssen Sie Ihre Fluggäste das Formular ausfüllen lassen
- manchmal nicht..... heute ? hmmmm.. ? keine Ahnung....! Ich glaube schon....
Aber nicht für Transitreisende, oder...? Ne eher nicht.... ! OK !

Aus einer Stunde Wartezeit wurden dann locker 2 Stunden, da leider nicht genug Reinigungspersonal
fürs Flugzeug zu Verfügung stand, außerdem wurde noch ein cubanischer Flughafenangestellter
vermisst, der in der Maschine über Nassau zurück nach Deutschland vermutet wurde.
Egal-ich bin im Urlaub - also wurde die Wartezeit mit Smalltalk und dem Kennenlernen weiterer
deutscher Pokerspieler verbracht - nice ;)

Nach knapp 50 Minuten Flugzeit kamen wir in Nassau auf den Bahamas an. Geschafft !
Welcome to Paradise Island oder nennen wir es irreale Traumwelt...
Mit dem Taxi eine knappe halbe Stunde vorbei an kitschig bunt geschmückten Häusern (Weihnachtsschmuck)
über eine große Brücke - eingecheckt im Hotel und erstmal ab aufs Zimmer.

Die ersten Tage verbrachte ich mit dem Kennenlernen die riesigen Anlage, was schon mindestens
3 Tage in Anspruch nahm. Relaxen, Urlaub machen, Leute kennenlernen und das karibische Flair genießen
stand auf dem Programm.

Hier ein paar Bilder der Anlage:

   
                                                         Royal Tower


                                                         Atlantis-Lagune


 Haifische ziehen unterm Balkon Ihre Bahnen und warten aufs Frühstück.....


                                                       ... na endlich ;)


                                   Eine der Reifen"rutschen" - Coral Tower





                                                Nette Tierchen im Wasser


                                                 Unterwasserlandschaft





                                           Grüne Fische in Tontöpfen


                                                 Glastunnel im Aquarium

                                   
                                Einer der vielen Pools bei Nacht und Tag



                Pizza im kleinen Fischerhafen ;)

Das Gelände war also erkundet und auch dar tägliche Smalltalk mit den Pros war irgendwann "normal" 
Das Urlaubsgefühl hatte nun seine volle Wirkung entfacht, Welcome-Party bzw.
Pokerstars-Party trugen ebenfalls Ihren Teil zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
Die Masse der Leute war so dermaßen gut drauf und entspannt, unglaublich -
Äußerst nette Atmosphäre - den Begriff "Pokerfamilie", die sich alle paar Wochen auf den Events trifft,
kann ich mittlerweile sehr gut nachvollziehen. An dieser Stelle Gruß an Picasso25 & CrazySheep.

6. Januar:
PCA Mainevent 2010 Starttag 1B - Starting-Chips: 30.000

Die Anspannung stieg langsam an, endlich gehts los.
Nach ausgiebigen Früstück und ein paar Bahnen im Pool durfte ich endlich mein erstes Major-Turnier beginnen.
Erster Eindruck vom Tisch: kein Superpro, ein Supernova-Elite, sonst alles unbekannte Spieler für mich.

Die Stimmung am Tisch war gut, es gab kaum Action und jeder wollte sich erstmal einen Eindruck über seine
Gegner verschaffen. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, von Beginn an äußerst tight zu spielen, konnte ich
bereits nach knapp 10 gespielten Händen meinen Stack auf 33k Chips ausbauen. Nach einem Button-Raise
habe ich mit einem kleinen Pair im BB gecallt und nach einem Checkraise am Flop den Pot mitgenommen.
(Er zeigt offen ein etwas kleineres Pärchen als Meins). Eine Contibet mit AQ im CutOff bei verpasstem
Flop ließ mich dann wieder auf 30k zurückfallen.
Das erste Level war nach knapp 30 Händen vorbei - die Anspannung löste sich und der Gang zum
Getränkestand hatte oberste Priorität. Leider kamen knapp 200 Leute auf die gleiche Idee und mit
bahamianischer Gelassenheit wurden die Spieler zum Verzehrmarkenkauf am nächsten Stand geschickt.
Marken im Wert von 50$ zu verstauen waren bei der Größe der einzelnen Bons eine Kunst für sich - lol.
So macht man eben auch seine Erfahrungen. Nach kurzem Pokertoday-Interview gings dann auch schon weiter....

Bereits im zweiten Level war die Stimmung nicht mehr so freundlich und ich durfte langsam erfahren,
was es beudeutet, mit 300BB postflop augespielt zu werden. Spielzüge, die kaum an Kameratischen
zu sehen sind, da diese meist erst bei fortgeschrittenem Turnierverlauf aufgebaut werden. Hände,
die 20 Minuten dauern - Action am Turn und River, die mir den Atem stocken ließen.
5% der Hände kamen überhaupt nur zum Showdown - in einem Fall gewann einer der Aggressoren
mit Second Pair, da der Gegner callt und seine Karten muckt und da jede dritte Hand mit ähnlich
aggressivem Setzverhalten gespielt wurde, ist es wahrscheinlich dass besagter Spieler auch genug
Air mit Air an Land gezogen hatte. Als ich dann eindlich mal eine Premiumhand bekomme,
foldet er doch tatsächlich das erste Mal im Turnier seinen BB - ;( schade.
Ich hielt mich aus diesem, für mich ungewohnten hyperaggressiven Post-Flop-Spiel heraus und
wartete auf Karten bzw spielbare Hände in Position.
Ich spielte mehr und traute mich langsam aus meinem defensiven Stellung. In gerade dieser
Phase bekam ich das erste Mal  im BB. Alle folden bis zum SB. Dieser war mit knapp
5k Chips sehr short und pushte direkt mit 20BB in mich rein. - Easy-Call (Ich hatte schon Angst,
die Aces in Earlyposition gegen 4 caller spielen zu müssen ) Die meines Gegners
wurden bereits am Flop zum Set und ich war runter auf 23k Chips - wegstecken - weitermachen !
Leider war die Action am Tisch so massiv und meine Karten so schlecht, dass ich in den
darauffolgenden Stunden kaum am Spiel teilnehmen konnte. Bestenfalls hätte ich mit extrem
taffen Postflop-Spiel meine Chips mit Moves sammeln können, aber nach den ersten Stunden
im ersten Major-Turnier kann danke ich jeder nachvollziehen, dass auch nach Millionen
gespielter Online-Hände eine gewisse Zurückhaltung wohl die bessere Strategie ist.
Nachdem mir mittlerweile knapp 10x der BB geklaut wurde und Ich wohl alleine schon dadurch
den tightesten Stempel, den es gibt, aufgedrückt bekommen habe konnte ich durch einen
Call mein Image schlagartig ändern ;)
Ich bekomme im BB mit und seltsamerweise folden alle Spieler bis zum Button.
Dieser raist standard auf 2,5 BB. Ich calle Flop: - Ich check-calle seine Bet.
Turn und River werden gecheckt und ich konnte die Hand mit meinen 10s gewinnen.
Donkig gespielt ? Mag sein. Aber durch den Showdown mit habe ich eine wichtige Sache erreicht,
die mir im späteren Turnierverlauf vielleicht das Überleben gesichert hat. Später mehr.
Ich war bereits wieder down auf 17k Chips, nachdem ich 2 Händemit nach Conti-Bets
bei nicht getroffenem Flop und massiver Gegenwehr aufgeben musste.
Dann kam die Hand, die beinahe mein Ausscheident bedeutet hätte.
Mein Raise mit in mittlerer Position wurde vom Bigstack hinter mir gecallt - Flop: -
gefällt mir nicht und ich verzichte ausnahmsweise aus eine Conti-Bet. Gegner checkt ebenfalls.
Turn kommt mit einer unwichtigen .
Ich checke wieder und mein Gegner spielt relativ wenig an. Nach seinem Flop-Check bin ich mir relativ sicher,
dass es kein Kx hält und nur versucht, mich aus der Hand zu bekommen (Hat ja davor auch immergeklappt).
Ich 3-bette Ihn in der Hoffnung auf einen Fold oder schlimmstenfalls einen Call und werde prompt All-in gesetzt.
Nach einiger Zeit folde ich meine Queens. Gegner zeigt mir AA  und ich war natürlich froh über meinen
Fold und dass ich Ihm nur halbwegs in seine Falle getappt bin. Der K am Board hat mir natürlich auch
noch geholfen, mich von der Hand zu trennen.
Mit 7000 Chips und 12 BB saß ich nun da und musste Push or Fold spielen. Bei der Action am Tisch
war aber eher die Entscheidung Call=AlIn or Fold gefragt. Knappe 1 1/2 Stunden gings als absoluter shorty weiter.
Einige Spieler machten schon ihre Kommentare, warum ich mir das Ganze den antue, denn ich vermied es,
mit 27 oder 39 vom Button first to Act mit 8 BB All-in zu pushen, was Online wohl schon längst der Fall
gewesen wäre.
Trotz besagter Kommentare einiger Spieler habe ich im Laufe meiner Short-Stack-Zeit 4 Walks bekommen,
die mich überleben leißen. (Vielleicht ja auch wegen der 107 Geschichte von vorher)
Es war noch 1 Level an Tag 1 zu spielen. Es musste etwas passieren.
Gegen den gleichen Spieler, der einige Stunden zuvor meine Asse geknackt hat, konnte ich
mich mit verdoppeln, nachdem dieser mit den Pot eröffnete und nach meinem All-In gecallt hatte.
Ace on the River - Coinflip gewonnen - 17k - einigermaßen Back in Game mit 20BB.
Noch 10 Minuten im letzten Level des ersten Tages. Der Uhr wurde gestoppt und die Dealer angewiesen,
noch 4 Hände zu dealen. 1-2-3-4 Ich war BB in der letzten Hand - mit Antes und dem BB würde
ich mit knapp 15k Chips in den 2ten Tag kommen - Nach geknackten Assen und gefoldeten Queens
ja nicht soooo schlecht.
Schließlich wurde die letzte Hand gedealt. Ich saß wie gesagt im BB und sehe Action vor mir.
UTG +1 raist auf 2,5BB - 2 Spieler callen. 9BB befinden sich bereits im Pot und ich habe noch 15 BB left.
Blick in meine Karten - wie schön es doch wäre, wenn ich jetzt...... YES - letzte Hand des Tages - !
Ich stelle meine 17k Chips in die Mitte und bekomme einen Call von - die Hand hält und ich habe
knapp 38.000 Chips nach Tag 1 Average 43.000 Chips - Passt ;)
Bei einem Major-Turnier Chips eintüten - wollte ich schon immer Mal machen....
Erst jetzt merke ich, wie anstrengend dieser Turniertag war und wie KO ich bin. Hätte ich nie
für möglich gehalten.
Jeder, der selbst schonmal diese Erfahrung gemacht hat, weiß wovon ich spreche.
Es ist die Summe aus Kleinigkeiten,die das Live spielen auf diesem Niveau schwierig machen.
Eine ganz andere Anstrengung, als die, die bei einer langen OnlineSession gefragt ist....

Nach schönem Abendessen und Relax-Programm bin ich auch wieder runtergekommen.
Tag 2 konnte kommen !


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Tag 2:
Gut ausgeschlafen ging es um 12 Uhr Mittags weiter. Folgende Gegner erwarteten mich an meinem Tisch:
danke an Pburn aus der Pokerzentrale
Andreas Johansson: 230k Winnings seit 07 Iacob Iulian: Vermutlich Qualifier Marc Levy: 66k Winnings seit 07 Chris Tipper: 50k Wininngs in 09 bei Live-Turnieren Matt Hawrilenko: besser bekannt als Hoss_TBF bester Limit-Hold Em Spieler, Bracelet 2009 für 1 Mio $ Jason Riesenberg: 18. Platz WSOP Main Event 2008 José Modino Gaspar: Keine Daten gefunden Sam Morda El Sayed: Gehört zu den 15 erfolgreichsten Schweizer Turnier-Spielern

Die ersten Runden passierte nicht viel - ich konnte meinen Stack halbwegs halten und sah einen
Spieler nach dem Anderen den Tisch verlassen.
Interessante Hände gab es einige zu sehen. Vor Allem Sam Morda El Sayed vorlor 2x mit AA
nahezu seinen konpletten Stack, um sich nach und nach zurückzuarbeiten, um am Ende
gegen den gleichen Spieler, der bereits 1x seine AA geknackt hatte, nach einem Isolation-All-In
und einem Call vom BB (KK) mit A8 antreten musste. Kurz darauf wurde der Tisch aufgelöst
und ich musste umziehen.
Hier der neue Table:

die Achterbahnfaht begann.
Blinds und Antes fraßen meinen Stack an diesem schnellen Tisch auf und so kam es, dass
ich mich nach knapp 4 Stunden an Tag 2 wieder in einer bedrohlichen Lage befand. Zwar wurde wieder
jeder meiner Contibets mindestend 3-gebetet bzw jeder shorty hat auf Pos-Raises All-In geschoben,
doch meine guten Hände bekam ich voll ausgezahlt. Aces v. 66 - diesmal hält die Hand - Hoch auf 60.000k
1010 aufgegeben - Runter auf 40.000 - nach einigen Runden mit 30.000 Chips mit AJ gg 99 verdoppelt.
Noch ein Level war zu spielen und ich konnte mir wie tags zuvor die Frage stellen, ob ich mit 15-20 BB den
Tag abschließen will. Die Frage stellte sich wenig später nicht mehr.
Ich sitze mit knapp 17BB am Cut-Off und ein relativ aggressiver Spieler mit ca 30BB raist auf 3BB -
Durch die Ante und Blinds ist der Pot hinsichtlich meines Stacks gut gefüllt und ich
blicke in meine Karten .Ich habe ein äußerst tightes Image am Tisch und stelle
meinen Stack in die Mitte. Ich hoffte auf einen Fold, doch ein schneller Call gab
mir die Gewissheit, dass mir das Board wohl helfen muss. Showdown -
Das Board bringt keine Hilfe und der Traum ist vorbei.
Jeder, mit dem ich über diese Hand gesprochen habe, hält diesem Move für Voll Ok.
Daher bin ich nicht unzufrieden.
Klar hätte ich mir erstmal den Flop angucken können.
AQx - Ich hatte Position auf meinen Gegner und hätte ihm entweder
das A oder die Q verkaufen können oder hätte mich nach einer Conti-Bet von der Hand verabschieden können.
Dass ich an diesem Tag knapp 6 h Shortstack war und Ewigkeiten auf Hände gewartet habe,
hat meine Tens vielleicht auch besser aussehen lassen, als sie waren.
Trotzdem sprechen fast alle Argumente für diesen Move.
Ich hatte ein tightes Image, mein Gegner war aggressiv, hat aber auch viele Hände bei Gegenwehr gefoldet
und musste nach meinem All-in mehr als die Hälfte seines Stacks mit Jacks investieren.
Das Ausscheiden knapp 100 Plätze vorm Geld tat natürlich noch ein paar Tage weh,
aber der Urlaub war ja noch lang genug ;)
Das wars von Mir von den Bahamas und meinem ersten Major-Turnier.
den Reisebericht aus einer anderen Sicht findet Ihr unter Sternenklar.net






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