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shootingstars blog

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Hallo liebe Intellis, ich möchte Euch in den nächsten Zeilen ein bisschen über die letzten Wochen in meinem Pokerleben berichten...

Anfang August waren wir mit unserem Team bei der Eröffnung der Players Lounge im Casino Esplanade Hamburg,  den Bericht dazu könnt Ihr hier sehen. Unter anderem wird dort No Limit Holdem mit kleinen Buy-Ins (ab 50€) angeboten.


 

Obwohl ich an diesem Abend eigentlich nicht zum Zocken im Casino war, hab ich mich dann doch mal an die Tische gewagt – nach einer guten Stunde hatte ich mein 200€ Buy-In auf knappe 600€ hochgespielt. Kurz nach Mitternacht kamen dann zwei Herren mittleren Alters an den Tisch, die gleich jeweils mehrere 500er auf den Tisch packten, jetzt wurde die Runde doch noch interessant ;-) Leider hatte ich nur knappe 1000€ dabei, aber die Runde hatte sich nun schlagartig von einer 1/2 Partie in eine 1/2 autoraise auf 50€ Partie entwickelt. Der weitere  Spielablauf war nun ungefähr so : Erster Freund raise 50€, Zweiter Freund reraise 500€...

Nach ein paar Händen haben dann alle Spieler mit 50er und 100€ Stacks die Partie verlassen und ich war alleine mit den beiden Neuen am Tisch. Jede Hand spielte sich nach dem gleichen Muster ab, einer der beiden raiste auf 50, der andere konterte mit einer kleinen Erhöhung auf 500. Dazu hatten die beiden auch immer noch interessante Sidebets für jeweils 500 oder 1000€ laufen, z.B. wer die höhere Karte in seinen Hole Cards hielt. Ich hatte vorsorglich mein ganzes Geld auf den Tisch gebracht, falls ich doch mal eine Hand finden sollte... Nach nicht allzu langer Zeit war es dann soweit – Raise 50, ich callte die 50 aus dem Small Blind – das übliche reraise aus dem BB auf 500, call und ich pushte für insgesamt 1700€. Der Reraiser entschied sich nun lieber doch zu folden, sein Kollege callte – wie beim Cashgame üblich blieben die Hole Cards verdeckt. Der Flop von passte wunderbar zu meinem , beim Showdown annonciere ich Drilling As und mit einem Schulterzucken muckte der anscheinend sehr wohlhabende Herr und genehmigte sich als Trost einen Schluck von seinem Whiskey.

Danach kam es zu zwei schönen Pötten zwischen dem dynamischen Duo und knappe 10.000€ wechselten den Besitzer, Stacksizes nun : Herr mit Geld 1 ca. 13.000€ Herr mit eigentlich viel, aber nun weniger Geld 2.000€ Ich ca. 3.800€. Ich bekam einige Runden lang keine bei dieser Action spielbare Hand, bis ich auf einmal unter meinen Händen erblickte – Nuts ! Ich limpe vom Button, SB raised 50 und, oh Wunder, BB reraised auf „nur“ 200... Schön, ich calle und der SB macht es mir nach. Das für seine Verhältnisse recht moderate reraise des BB war wohl auf den Umstand zurückzuführen, dass ich im Pott war und man bei mir u.U. ein Monster vermutete. Flop , SB check, BB bet 400€ ich calle, SB foldet. Turn , BB spielt 600€ - ich gehe All-In und erhalte einen Instacall. River und mein Gegner zeigt -  ship it ! Wahrscheinlich war dies einer der höchsten Gewinne in nur 2 gespielten Händen beim 1/2 NL aller Zeiten ;-) Später habe ich dann erfahren, dass einer der beiden Herren ein stadtbekannter Multimillionär ist und sich höchstwahrscheinlich am nächsten Tag gar nicht mehr an seinen Verlust in unserer lustigen Runde erinnern würde.

 

Nächster Stop Berlin – Ende August war ich mit Katja Thater und meinem Shootingstarkollegen Jan Heitmann zum Dreh der neuen Pokerstars Werbespots im Studio Berlin in Adlershof. Der Aufwand der dort betrieben wurde war gigantisch, neben Katja, Jan und mir waren noch etliche Schauspieler und Komparsen sowie der eigentliche Star, Boris Becker, vor Ort. Die endlos langen Pausen zwischen unseren Drehs haben wir uns mit stundenlangem Chinese Poker versüßt...

  

Die Chineserunde: Joram, Ben und Jan nach Drehschluss

Man kommt ja nicht alle Tage an das Set eines professionellen Werbedrehs, ich war schon sehr von den Aufbauten und dem gesamten Aufwand beeindruckt. Es war auch eine vollkommen neue Erfahrung, als eine 35mm Kamera 5cm vor meiner Hand platziert wurde und ich dann ein paar Chiptricks machen sollte. Als der Regisseur „Action“ rief und 100 Leute gebannt den Atem anhielten, musste ich mich doch stark zusammenreißen um selbst den einfachsten Chipshuffle nicht zu versauen ;-) Zusätzlich erschwert wurde das ganze noch dadurch, dass ich von den Stylistinnen in ein italienisches Designerhemd Größe M gezwängt wurde - ich trage mit meinen 2 Metern normalerweise immer mindestens XL. So konnte ich dann am Pokertisch immer nur flach und stoßweise atmen, sonst hätte ich durchaus den einen oder anderen Hemdknopf „wegschießen“ können  Auf jeden Fall bin ich sehr auf "unseren" Spot gespannt, wahrscheinlich wird er schon in den nächsten Wochen anlaufen. 

So, genug für heute - im nächsten Blog geht es dann mit meinen Erlebnissen aus dem September weiter...

 

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