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shootingstars blog

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Hi Leute,
 

Das war also Las Vegas – Die Stadt der Gambler-Träume – plus der Traum jedes Pokerspielers: Die Teilnahme am MainEvent der WSOP
Gleichzeitg endet mit diesem Turnier meine Mega-Package für 4 Major-Tourneys. Zeit, um an Ende des Blogs ein kleines Fazit zu ziehen.
Hier gehts zu den "alten" Blogeinträgen:

PCA Bahamas
EPT Berlin
EPT Monte Carlo


Los gings am 2. Juli – Hamburg – New York und 3h später weiter nach Las Vegas. Mein erster Flug in die USA und dann gleich in die Stadt, where everything is “Over the Top” :)

Alles lief wie geplant und nach knapp 20 Stunden Reisezeit fuhren wir mit einem flotten Mietwagen am Palms zum Valet Parking. Der erste Eindruck war eigentlich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Von Flughafen zum Palms über den Las Vegas Boulevard um 8 Uhr Abends vermittelt einem auch gute erste Einblicke ;) Überall blinkende Werbetafeln, Massen von betrunkenen Leuten auf den Sidewalks, laute Musik aus allen Richtungen und ein warmer Wüstenföhn, der jede paar Meter von Wassersprühnebel durchsetzt wurde. Eine bizarre Atmosphäre – die Zocker-und Partystadt schlechthin.

Hier lässt sichs aushalten – gleich am ersten Abend wurde die Partymeile auf dem Weg nach etwas Essbarem ein wenig erkundet und die ersten Eindrücke vom “Strip” gesammelt. Dass unser Hotelzimmer nach den Pokerreisen zuvor nicht der gewünschte Chill-Out-Room sein wird, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Das Palms ist ein absolutes Party-Casino mit “Übernachtungsmöglichkeit” – Abends mit einem Glas Wein oder einem kalten Bier auf dem Balkon zu sitzen, war leider dank der klagefreudigen Amis nicht möglich und auch im Hotel gab es keine ruhige Lobby oder einen Rückzugsort zum entspannen. Der Pool war auch Partyzone schlechthin und nur von 9 Uhr morgens bis 6 Uhr Abends in Betrieb.

Jetzt verstehe ich alle Vegas-Reisenden, die sich lieber ein Appartment oder ein Zimmer in einer Poker-Villa nehmen. Es gibt (vor allem in Palms) einfach keine Chill-Out-Area´s – so lernt man auch dazu. Genug negatives jetzt – schließlich war ich Teil des größten jahrlichen Pokerturnies, dem MainEvent der WSOP 2010. Wir freundeten uns also mit den Gegebenheiten so gut es ging an und Dank meines kleinen roten Flitzers konnte ich die interessanten Spots der Stadt schnell erkunden.

Primm Outlet





Hooverdamm

Ein paar Ausflugsziele in der Zeit waren Primm, Hooverdamm, LakeMead, Las Vegas Umgebung oder Downtown, wo ich doch eines Abends recht erschrocken bin, als in der Fermontstreet plötzlich alle Lichter ausgingen und eine beeindruckende Show mit gewaltigem Donner-, Blitz- und Souindeffekten abgespielt wurde. Alle Touris standen mit offenem Mund da und guckten nach Oben auf das riesige LED-Zeltdach, welches die komplette Strasse überdeckte. Fussball wurde im Hofbräuhaus “gefeiert” ;)


HBF


Gruß an CrazySheep – Mein Bloggervorbild (zumindest zeitweise ;) )

Auch die verschiedenen Casinos wollte ich schnellsmöglich besichtigen. Das Palms war automatisch das erste Casino, welches wir zu Gesicht bekamen – weiter gings ins CeasersPalace, Bellagio, Aria, Venitian, und einigen anderes Strip-Locations. Jedes Casino hatte sein “Thema” – ob es nun Markisen wie im Bellagio, römische Säulen in Ceasers oder die Bunnies im Palms ;)

Bevor es richtig ernst wurde, wollte ich unbedingt die kleinen Hotelturniere am Abend spielen. Die Bilanz kann sich auch sehen lassen:

Ceasers Daily Deepstack 85 $ – 4/127  für knapp 600$

Ceasers Daily Deepstack 85$ – 100/132

Binoins Daily MegaStack 100$ 8/55

Vor allem das erste Turnier war gleich ein netter Treffer. Ich hatte das Glück am Final2Table gegen den Hyper-Agressiven Chipleader, der bei 15BB Average jede Hand All-In pushte (Nur Top 9 bezahlt!) 2x  AA zu halten und mich an Ihm zu verdoppeln. Somit kam ich dann als Chipleader an den FinalTable, während er BubbleBoy wurde, naja – irgendwie tat er mir ja doch ein wenig leid, da er in den Stunden zuvor bei jeder gewonnen Hand aufsprang und zu seinen ebenfalls äußerst betrunkenen Railbirds rannte ;) Um 4 in der Nacht hat sich dann bei Ihm wohl ein gewisse Art von Ausnüchtern eingestellt, die in einer Kamikaze-Spielweise endeten. NH TY Sir ;)

Der Tag des ME-Startag 1B rückte immer näher und wiedermal machte sich die angenehme Aufregung vor einem teuren MainEvent, die Ich ja jetzt schon ein paar Mal erfahren durfte, breit. Mit meinem EPT Monte Carlo Cash konnte ich auch vornehmen, befreit aufzuspielen.


Palms-Rio Shuttle



WSOP ME Tag 1

Am 6. Juli 2010 gings dann los. Der Starttag 1B des WSOP ME hatte begonnen. Tisch 281 sollte ich den ganzen Tag nicht verlassen. Ich merkte schnell, dass das Feld ein wenig softer als bei den EPT´s oder dem PCA war. Vielleicht lag es auch an einem besonders günstigen Tisch oder meiner Erfahrung aus den bisherigen Events. Auf jeden Fall habe ich mich sehr wohl gefühlt. Ich konnte 3-betten, Blinds klauen, billige Flops sehen, usw. Dazu kam, dass ich in den ersten 2 Level 4x AA bekam (Leider immer UTG mit wenig Action). Ich kam nie zum Showdown und hatte schnell ein äußerst aggressives Image :) Vorsicht bei Semi-Guten Karten und Contibets also bei nicht getroffenem Flop, da mir meine Gegner eine Zeit lang gar nichts mehr glauben sollten. Aufgrund der äußerst langsamen Blindstruktur passierte letztendlich nicht viel und ich konnte mit  38.000 Chips knapp unter Average in Tag 2 starten. Hier sollte es wesentlich mehr Action geben:

WSOP ME Tag 2

Tisch 301 ergab die Auslosung für den 2ten Tag. Es sollte so Einiges passieren an diesem Tag – leider gekrönt mit einem unangenehmen Bus-Out mit KK gegen 52. Aber der Reihe nach: Der Tag fing eher unglücklich an. Ich musste fast alle Hände spätestens am Turn aufgeben und war damit auch immer sehr gut beraten. Viele Hände kamen zum Showdown und gerade bei den Key-Hands konnte ich froh sein, nicht allzuviele Chips investiert zu haben. Nach knapp 3 Stunden war mein Chipstapel auf 25k Chips geschmolzen und Anzahl der Chips am Tisch wuchs durch unzählige Bust-Outs anderer Spieler. Dann die 2 entscheidenden Hände kurz vor der Dinnerbreak. Erst kann ich mich auf  knapp 50k, was zu diesem Zeitpunkt wieder knapp unter Average war, verdoppelt. Mit A7 suit habe ich aus mittlerer Pos. eröffnet und einen Caller bekommen. der Flop kommt mit KK6 unangenehm und check-calle, um noch Trap-Optionen zu behalten – am Turn kommt ein 2tes Pik und ich Check-Raise mein A7 als Semi-Bluff All-In. Leider hält mein agressiver Gegner tatsächlich den K doch ein weiters Pik am River komplettiert meinen Flush – Double Up. Ein Paar Hände später dann folgendes:  UTG (Smallstack) raist – ich 3bette mit KK – BB callt – UTG callt und commited sich.
Flop: J52 Rainbow – Smallstack pusht All-In (AA) – ich isoliere und Pushe auch All-In und der BB callt doch tatsächlich mit 52 …. ;( Turn: 9  River 6……. Out – Das wars dann mit dem MainEvent 2010 – ich muss mir noch ein paar Gedanken zu dieser Hand machen. Vielleicht hätte ich einen Fold finden können. 1x KK war an diesem Tag meine beste Hand und vielleicht habe ich Sie überspielt.

Obs am Ausscheiden im ME, der zugig kalten Luft im Rio oder der 30-malige tägliche Wechsel zwischen 20 und 40  Grand war, weiß ich nicht. Vielleicht alle 3 zusammen ;) Auf jeden Fall gibt es die 2te Woche in Vegas nicht viel zu berichten, da ich mit einer fiesen Erkältung im Bett lag…. Ein paar Minuten auf der PS-Party war ich natürlich trotzdem ;)





Ich bin auf jeden Fall froh, jetzt wieder in GoodOldGermany zu sein und auch meine Lust auf Live-Poker auf höchstem Niveau ist für die nächsten paar Wochen wieder gestillt. Ich freu mich ehrlich gesagt wieder sehr aufs Online-Grinden.

Ein Luxus-Problem hab ich ja noch in der Hinterhand ;) Welches Liveturnier soll ich für meinen Erfolg bei Sport1 spielen. 6000€ habe ich zur Verfügung. Es muss nicht unbedingt Wien sein. Barcelona im November oder London im September reizen mich schon sehr. Oder doch lieber Prag, oder Berlin nächstes Jahr – NEIN das wohl eher nicht.

Fazit der Team Pro Germany Chellange:

- beste Reise mit Abstand das PCA auf den Bahamas !
- ereignissreiche Tage in Berlin und Teilnehmer bei der "Heim-EPT"
- toller Urlaubstrip nach MonteCarlo + Cash im ME
- --> Teilnahme am Hamburg Masters ME 2010
- Einladung zu Beat the Stars und Gewinn des Live-SNG´s --> weiters 6000 € EPT-Package (Wien, Barcelone, London, mal sehen)
- Teilnahme am WSOP ME und die Erfüllung eines Traumes von Millionen von Micro- und Low-Buy-In -Spielern.
- Kennenlernen des "wahren Pokern" auf höchsten Niveau mit 300 BB ;)
- Eine Riesenportion an Erfahrung und Ansporn für eine weitere Intensive Betätigung bei diesem Hobby !
- .....

Machts gut

Gruß
madwin1

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