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Von: team-de
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/Mär/2009

AK soooooooted...

Von: team-de @ 13:24 (CET) / 19 / Kommentar ( 145 )

Das Casino Hohensyburg hatte mich eingeladen, an der gestrigen Pressekonferenz zum kommenden EPT-Event teizunehmen. Und um mich noch etwas mehr zu locken, durfte ich auch das Long Distance Freeroll am Abend mitspielen.

Aber mal von vorn. Ich stand um 5 Uhr morgens auf, um den Zug um 6:40 Uhr vom Hamburg-Dammtor-Bahnhof zu nehmen. Somit war ich schon um 10 Uhr im Casino. Die Pressekonferenz sollte um 11 Uhr beginnen. Ein Zug später hätte allerdings garantiert, dass ich zu spät komme. Das Casino Hohensyburg ist für mich eine Art Wallfahrtsort, da hier letztes Jahr bei der EPT alles für mich begann. Mit "alles" meine ich meinen Werdegang im Pokerbusiness. Alles nachzulesen in meinen älteren Blogs von damals. Na, und somit machte es mir nicht viel aus, so früh im Casino anzukommen. Viele Gesichter kenne ich ja und so gab es hier und da ein freudiges Hallo. Von einem Technik-Mitarbeiter wurde mir der Casinobereich im zweiten Stock gezeigt. Tatsächlich war ich hier noch nie gewesen. Im Casino Hohensyburg war ich schon an die fünfmal, aber nie habe ich es geschafft, in den normalen Bereich des klassischen Spiels zu gehen. Normalerweise habe ich immer hart an der Berichterstattung der EPTs oder WPTs gearbeitet und war somit zu busy oder der Einfachhalt halber oft zu schlecht gekleidet für diesen Bereich (Turnschuhe, Jeans, Intelli-Polo-Hemd o. Ä.). Den Bereich mal leer zu sehen, mit der riesigen Fensterfront mit Blick ins Tal, war schon beeindruckend. Auch die Tatsache, dass hier oben ein Pokerbereich von mehr als zehn Tischen zu finden ist. Die großen Veranstaltungen finden ja immer im Saal statt und ich hatte nicht damit gerechnet, dass auch hier oben ein Turnier mit über hundert Teilnehmern durchgefüht werden kann. Aber Tatsache! Und so sollte auch das Freeroll am Abend hier laufen.

Aber erst mal zur Pressekonferenz. Einige Medienvertreter sammelten sich für die Bekanntmachungen. Herr Schulze (Projektleitung EPT) eröffnete mit Daten und Fakten über die EPT und gab dann ab an Turnierdirektor Thomas Kremser. Dieser erzählte etwas zur allgemeinen Entwicklung des Pokerspiels in Deutschland und Europa. Sven Stiel (Marketing Direktor EPT) kam ebenfalls zu Wort und berichtete über vergangene Erfolge und zukünftige Pläne der EPT.

 
<font size="2">(v.l.n.r.: Sven Stiel, Thomas Kremser, Conrad Schulze)</font>

Und dann saßen noch zwei waschechte PokerStars ShootingStars mit am Tisch: Sandra Naujoks und George Danzer.
Beide erzählten von ihren Erlebnissen der letzten Monate und ihren Hoffnungen für die zukünftigen Evens.


<font size="2">(PokerStars ShootingStars George Danzer und Sandra Naujoks)</font>

Nach der Pressekonferenz aßen wir noch im Casino-Restaurant, aber da sich alles sehr hinzog und ich mich herzlich mit den Anwesenden unterhielt, wurde aus meinem ursprünglichen Plan, noch einmal ins Hotel zu fahren, um mich etwas auszuruhen, leider nichts. Ich blieb bis zu Beginn des Freerolls im Casino und sprach mit Casinoleitung, Thomas Kremser, Sven Stiel und Sandra Naujoks.

Vor Beginn des Freerolls spielte ich noch etwas €1/€2-Cashgame und machte satte €9 Gewinn! Es hatte einen Vorteil, dass ich dann viele der Cashgame-Spieler auch an meinen Turniertisch gelost bekam ... So waren die Gesichter nicht alle fremd.
Und so begann er, der Kampf um ein kostenloses Ticket für die EPT Dortmund, 4 x €600-Buy-ins für den Satellite am Montag und 5 x €300-Buy-ins für den Satellite am Sonntag. Jeder startete mit 2.000 Chips bei 30-Minuten-Levels, beginnend mit 25/50. Die WestSpiel-Gruppe hat immer tolle Ideen für Poker-Events. Ich hoffe, die anderen Spielbanken in Deutschland werden Poker auch immer ernster nehmen und mit kleinen Events die jüngeren und auch unerfahreneren Spieler in die Casinos locken.

Wie immer begann ich mein Turnier sehr tight. Spielte die ersten zwei Blindlevels kaum Hände. Dann kam es im zweiten Level zu folgender Situation: Ich sitze in später Position und finde - meine erste spielbare Hand. Vor mir gibt es einen Call und ein All-in. Der Herr neben mir überlegt und sagt, dass er die Hand eigentlich gern spielen würde, ich sage ebenfalls, dass ich eigentlich Interesse gehabt hätte und direkt stimmt der Caller mit ein. Ein All-in und drei Leute, die ernsthaft überlegen müssen zu callen?! Der Herr vor mir foldet und ich schmeiße schweren Herzens auch meine erste spielbare Hand weg. Leider foldet auch der andere Spieler und der All-in-Raiser muckt seine Karten. Wir diskutieren am Tisch etwas über die Situation und ich bin ganz froh über meinen Lay-down. Die anderen bestätigen ebenso, dass es einfach nicht Not tut, das mit Buben zu callen. Mit Buben zu pushen wäre natürlich etwas vollkommen anderes gewesen. Nur zwei Hände später finde ich wieder Pocketjacks. Vor mir folden alle, ich raise auf 400. Der Spieler neben mir geht sofort all-in mit 1.400 Chips. Alle dahinter folden und ich gräme mich mit der Entscheidung zu callen. Eben hatte ich noch gepredigt, dass ich kein All-in mit Buben callen sollte in dieser frühen Spielphase ... Aber jetzt habe ich schon 400 im Pot und noch 1.250 behind. Nach einiger Überlegung calle ich und er zeigt ... RUMMS! Etwas angesäuert darüber, dass ich diesmal gecallt habe, gehe ich in den Dinnerbreak. Aber in den Gesprächen mit anderen Spielern beruhige ich mich wieder etwas ... Es war vielleicht doch nicht so falsch, zu callen. Na ja, egal. Erst mal essen.

Zum Essen baten mich ein paar Intelli-Mitglieder zu sich an den Tisch. Ich nahm die Einladung natürlich gern an. Ein weiterer junger Mann am Tisch fragte "Entschuldigung?! Bist du Christin von IntelliPoker?". Es wurde eine lustige Runde mit Nudeln und Putenschnitzeln. Dann ging es weiter mit meinen 250 Chips bei frischen Blinds von 75/150. Und ich startete dieses Level - wie sollte es anders sein?! - im Big Blind. Ich beschloss, das Ganze auszusitzen und selbst mit den restlichen 25 Cips im Notfall den nächsten Orbit anzusehen. Ich hatte und einen weiteren Spieler im Pot. Wir checkten beide einen unspektakulären Flop und auf dem Turn kam eine . Der andere Spieler setzte mich all-in, ich callte und war gut gegen sein As hoch. Verdoppelt. Mit 575 Chips konnte ich nochmal verdoppeln, als ich auf einem Flushdraw auf dem Flop alles reinstellte. Ich traf meinen Flush und hatte wieder 1.300 Chips vor mir liegen. Trotzdem war ich weiterhin im Push-or-Fold-Modus. Also abwarten ... und abwarten kann ich gut.
Die Blinds stiegen auf 100/200 und ich fand . Rein damit! Ich bekam zwei Caller und stand schon mal auf. Ein weiterer Spieler war all-in und somit sahen wir den Showdown. Der Spieler zu meiner Linken hielt , der Spieler zu meiner Rechten . Der Flop war noch äußerst vielversprechend: . Nutflush und Nutstraightdraw. Der Turn brachte die und mir somit eine Straße. Ich freute mich schon, dass ich evtl. verdreifacht hatte ... Aber ich hatte den damn River nicht bedacht. Der Dealer drehte um! Quads! Ich flog mit Nut-Straße gegen Quad-Damen aus dem Turnier und konnte so meine Hoffnungen, dieses Jahr bei der EPT Dortmund mitspielen zu können, begraben.

Ich ging direkt zur Turnierleitung und einem witzelnden Turnierleiter Thorsten Sälzer ("Wie schlecht spielst du denn??? Mit AK suited all-in gehen?!" ... HA, HA) und sorgte für einen weiteren €1/€2-Tisch. Der kam auch bald zusammen. Zu meiner Freude saßen viele Intelli-Mitglieder mit am Tisch, z. B. auch Horst Hajdun. Ich verteilte ein paar Geschenke an die Intelli-User und wir hatten eine lustige Runde. Ich spielte SSS mit €50 Buy-in, spielte wenige Hände, blindete runter und stellte irgendwann meine letzen €19 in die Mitte. Ich hatte wieder in der Hand und dachte, diesmal müsste es klappen ... Ich bekamm allerdings drei Caller. Ich verpasste den Flop vollkommen, den Turn ebenso und so auch den River. Alle drei Spieler hatten mich geschlagen und ich beschloss, ohne Rebuy den Tisch zu verlassen.
Ich verabschiedete mich und ging mit den anderen €50 in meiner Hosentasche zum Blackjack. Da hatte ich jetzt trotz großer Müdigkeit Lust drauf. Es war mittlerweile nach Mitternacht. Insgesamt hatte ich im Poker €41 Verlust gemacht. Im Blackjack holte ich €49 rein und verließ das Casino Hohensyburg mit €8 Gewinn! Whooohooo!

Ich fuhr zum Hotel und schlief gegen 2 Uhr ein. Ich werde das Casino und seine nette Belegschaft am Montag schon wiedersehen. Denn dann sind wir wieder vor Ort bei der EPT!

*freufreufreu*

Christin

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