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Von: team-de
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Am vergangenen Freitag bin ich auf den Bahamas in der Karibik angekommen. Genauer gesagt auf der kleinen Insel Paradise Island. Sommer, Sonne und coole Drinks … von wegen! Bisher hatte ich leider noch keine Gelegenheit, meinen Astralkörper (oder das was nach fast einem Jahr IntelliPoker davon übrig geblieben ist) in die Sonne zu legen. Ist vielleicht auch besser so, denn ein Bauchansatz ist bei mir mittlerweile nicht mehr wegzudiskutieren.

Für mich steht das PokerStars Caribbean Adventure im Blickpunkt und für alle diejenigen, die jetzt meinen: „Wow, der hat ein Leben, jettet mal eben zur PCA und lässt es sich gut gehen“, möchte ich kurz meinen Tagesablauf im Paradies zum Besten geben.

09:30 Uhr: Der Wecker klingelt. Schnell unter die Dusche, dann Laptop, Kamera etc. einpacken und ab ins Atlantis Resort.

10:00 Uhr: Frühstück im Atlantis ($24,95 – O.k., ich hab etwas Credit von PokerStars bekommen, kein Problem)

11:00 Uhr: ab in den Atlantis Grand Ballroom. Laptop startklar machen, kurz noch gucken, was bei Intelli los ist und hochgepokert gucken.

11:45 Uhr: Die Spieler nehmen nach und nach ihre Plätze ein. Ich mach schon mal ein paar Fotos für den ersten Blogeintrag auf PokerStarsBlog.de.

12:00 Uhr: Das Turnier beginnt bzw. wird fortgesetzt. Wo sind die Deutschen? Kurz allen viel Glück und gute Karten wünschen. Erstes Update posten.

Bis ca. 20:30: Regelmäßige Updates über das Turniergeschehen posten und Fotos schießen. Zwischendurch eine Pizza oder ein Sandwich und Kaffee, viel Kaffee.

Ab 20:30 Uhr: Sonne? Soll knackig warm gewesen sein am Strand, hab ich mir sagen lassen. Nice hand, Sir! Ich mach mein letztes Update, bereite den Tagesbericht für IntelliPoker vor und warte auf die Chipcounts. Die meist zwischen 23 und 24 Uhr offiziell sind.

Diese Pause nutze ich dann. Nicht, um an den Strand zu gehen, da ist alles im Dunkeln. Ich geh an die Cashgame-Tische - $1/$2-No-Limit-Hold’em.

Ca. 24:00 Uhr: Die Chipcounts sind da. Schnell das Update für den Blog machen, dann den Intelli-Bericht in Form bringen und ab dafür.

Ca. 01:00 Uhr: An den Pokertischen  geht noch was! „Juicy“, würde martenJ sagen.

Ca. 03:00 Uhr: Ab auf's Zimmer, schlafen. Um 09:30 Uhr klingelt der Wecker.

Dennoch ist es natürlich ein tolles Erlebnis hier im Atlantis. Man lernt viele Leute kennen, macht Smalltalk mit den Stars und das Cashgame ist einfach der Hammer. Wo kannst du in Deutschland schon live $1/$2 spielen?

Die vielen prominenten Pokerspieler sind in der Regel absolut locker drauf und sehr gesprächig. Beim Medienturnier, das am Dienstag im Anschluss an den Turniertag stattfand, saß ich neben PokerStars-Pro Bill Chen, wenig später wurden auch ElkY und Victor Ramdin zu uns gemovt. „Wie geht’s dir Kumpel. Zeig mal her, was du da noch an Chips liegen hast“, begrüßt mich Victor artig. Der Herr weiß halt, was sich gehört. „Es reicht, um dich rauszukicken“, erwidere ich etwas voreilig. Na ja, wir waren beide nicht lang dabei, aber das war nicht schlimm. Ich wollte eh Cashgame spielen und es lief, wie an den Tagen zuvor, gut.

Der Höhepunkt meines bisherigen Aufenthalts folgte dann am Mittwoch. Ich saß mit Marius Pospiech aus Trier, der am zweiten Turniertag ausgeschieden war, am Tisch. Plötzlich gesellt sich Dario Minieri zu uns (Foto von links nach rechts: Ich, Marius und Dario). „Hi Dario. Bist du sicher, dass hier dein Limit gespielt wird?“, begrüße ich ihn. „Ja klar. Ich will einfach nur ein bisschen pokern, kein Problem.“ Marius und ich waren auf jeden Fall begeistert. Ich mein, im Internet kommt es ja schon mal vor, mit einem Pro am Tisch zu sitzen, zumindest in Turnieren, aber beim Live-Cashgame? Natürlich wussten alle am Tisch, dass wir jetzt am Action-Table saßen. Und es ging gleich richtig zur Sache. Marius, der im Internet in der Regel NL 1.000 spielt, war gleich in der zweiten Hand gegen Dario All-in und gewann einen schönen Pot. Dario raiste auch danach ungefähr 70 Prozent seiner Hände, was dafür sorgte, dass der komplette Tisch etwas looser wurde. Nach gut einer halben Stunde folgte dann meine Hand: Dario saß im Big Blind und bis zu ihm waren sechs Limper im Pot, ich inklusive. Es folgte das obligatorische Raise auf gut $20, drei Spieler callten und ich ging ebenfalls mit. schien mir eine ideale Hand für diesen Familypot. Der Flop brachte , Dario setzte $70 und der Spieler hinter ihm schob seine restlichen $125 in die Mitte, die anderen beiden foldeten. Ich überlegte kurz und callte schließlich, Dario würde mit Sicherheit dabei bleiben und ein weiteres Raise hab ich nicht erwartet, denn er spielte zwar aggressiv, übertrieb es aber nicht. Die Potodds stimmten also. Die Turncard brachte . Upps, der Flush war fertig. Dario checkt, ich spiele $120 an, um ihn nicht gleich zu vertreiben und gleichzeitig etwas für den Sidepot zu tun. Wer weiß, was der dritte Spieler hält. Dann kam der River und ich wollte gar nicht glauben, was ich da sah, die wurde umgedreht. Straight Flush, der erste für mich bei einem Livegame und Dario Minieri vom Team PokerStars Pro ist nicht nur am Tisch, sondern auch mit in der Hand - ship it! Dario checkfoldete zwar nach meiner $300-Bet, aber dennoch war es der Straight Flush, der mir den kompletten Pot sicherte, denn der All-in-Spieler drehte um und lag damit bis zum Turn vorn.

Am Freitag habe ich dann einen kompletten Tag, um doch noch etwas anderes als den Turnierraum zu sehen, da ich erst spät Abends über London zurück nach Hamburg fliege. Am Wochenende gibt es dann noch einen Abschlussbericht  mit vielen Fotos.

Cya @ the tables

euer robinse 

 

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