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/Apr/2009

Card Room Crawl Atlantic City - Tag 6 bis 8

Von: team-de @ 11:03 (CEST) / 6967 / Kommentar ( 99 )

Tag 6 (Mittwoch, der 08.04.2009)

Die meisten Casinos in Atlantic City befinden sich entlang des Boardwalks direkt am Strand. Es bietet sich an, einen gemütlichen Spaziergang zu machen, wenn es das Wetter erlaubt. Man sollte aber die Entfernungen nicht unterschätzen. Es gibt auch immer die Möglichkeit einer Taxifahrt. Die beste und günstigste Methode allerdings ist der sogenannte Jitney – der Shuttlebus, der alle Casinos miteinander verbindet. Für eine Fahrt, egal wie lang, zahlt man $2,25.
Heute wollte ich zu den weiter entfernten Casinos Borgata und Harrah’s. Eine Taxifahrt hätte mich sicherlich $20 gekostet und so beschloss ich, den Jitney mal auszuprobieren. Der Stop war sehr praktisch gelegen, nämlich genau vor dem Hotel und auch überdacht. Der Bus kam sofort (ich musste Linie 4 nehmen), ich zahlte $2,25 und los ging der wilde Ritt. Tatsächlich sind die Straßen nicht besonders gut und man wird ordentlich durchgeschüttelt. Da ich aber in Dublin gelebt habe, bin ich Fahrten wie diese gewohnt. Ich spannte einfach kräftig meine Bauchmuskeln an, damit die Erschütterungen nicht zu sehr meine eh schon sehr strapazierte Wirbelsäule belasteten. 

Nach ca. 20 Minuten kam ich am Borgata an. Das Borgata kann man als Bellagio von Atlantic City bezeichnen. Es ist ein sehr elegantes Hotel und Casino mit einem äußerst ansprechenden Pokerroom. Es war 11:15 Uhr vormittags. Der Plan war, mir die Rewards-Karte zu holen, mich für das Turnier zu registrieren, etwas essen zu gehen, Cashgame zu spielen und um 13 Uhr das $120-Turnier mitzuspielen. Aber erstens kommt es anders ... und zweitens als man denkt. Ich wartete ewig auf die Fertigstellung meiner Karte. Es gab Probleme, weil ich keine Adresse in den USA hatte. Komischerweise hatte dies in den anderen Hotels keine Schwierigkeiten bereitet … Endlich hatte ich um 11:45 Uhr meine Karte und ging zur Turnierregistrierung. Als ich bezahlte, kam ein sehr freundlicher Casinomitarbeiter strahlend auf mich zu und sagte zum Cashier „Das ist aber jetzt der letzte Spieler!“. Ich war verwundert. Das Turnier war schon voll belegt? Der Mitarbeiter bat mich, ihm zu folgen … Ich schaute auf meine Registrierungskarte und sah, dass ich mich für ein 11-Uhr-Turnier eingekauft hatte. „Oops,“ sagte ich, „ich wollte eigentlich das um 13 Uhr spielen.“ „Es gibt keines um 13 Uhr“, war die Antwort. Und zack saß ich am Tisch mit schon 45 Minuten runtergeblindetem Stack. Verdammt. Kein gutes Vorzeichen. (Später im Hotel stellte ich fest, dass ich mich tatsächlich einfach verguckt hatte auf meinem Turnierplan. )
Ich sah mich etwas im Raum um. Dieser Saal war beeindruckend groß mit unzähligen Tischen voller Spieler. Das Interieur war edel und die Cocktail-Waitresses trugen definitiv die knappsten Kleidchen in der ganzen Stadt.
An meinem Tisch gab es schon ordentlich All-in-Action und schon bald war die erste Pause dran. Ich war am Verhungern, da ich mich aber nicht auskannte, nutzte ich die zehn Minuten, um am Tisch sitzenzubleiben und mich erst mal turnierstrukturmäßig zu orientieren. Die Blinds stiegen nach der Pause auf 100/200 mit 25er-Ante. Mein Stack war noch fast der ursprüngliche mit 10.000 Chips. Es war also noch nichts verloren. Ich bekam direkt Ax und raiste auf 600. Ein Shortstack ging mit etwas über 2.000 Chips all-in. Ich dachte kurz nach, beschloss aber, dass ich ohne Aktionen bei dieser Struktur nicht weit kommen würde, und callte. Er hielt, wie sollte es anders sein?!, und ich hatte ein Viertel meines Stacks verblasen.
In der nächsten Blindstufe (200/400, Ante: 50) hatte ich nur noch ungefähr 5.000 Chips und fand Pocket-Buben im Small Blind. Ich beschloss, dass dies meine Push-Hand werden sollte. Dann allerdings ging nach einigen Limpern derselbe Typ wie vorher all-in. Ich fing an zu grübeln. Hinter mir saß noch der Big Blind, der sehr stark danach aussah, dass er bezahlen wollte. Die Limper würden es wohl nicht tun, also konzentrierte ich mich auf den All-in-Spieler und den BB. Da ich stark davon ausging, dass dieser callen würde, und der All-in-Raiser bisher nur starke Hände gespielt hatte, legte ich die Buben weg. Wahrscheinlich hätte ich es gegen einige Overcards aufnehmen müssen. Tatsächlich callte der Big Blind und zeigte . Der All-in-Spieler drehte um. Das Board brachte einen König und ich war froh, dass ich die Hand weglegen konnte. Etwas später schaffte ich es, zweimal die Blinds und Antes zu stehlen. Dann gingen die Blinds auf 400/800 mit 100er-Ante hoch und ich hatte nur noch 5.000 Chips. Ich fand im BB. UTG raiste und ich pushte. UTG zeigte , ich verbesserte mich nicht und verließ das Turnier. Meine Entscheidung war hiermit gefallen, dass ich keine Turniere dieser Art mehr spielen werde. Nicht mehr mit solchen Blind-Strukturen. Das liegt mir einfach nicht. Ich konzentriere mich aufs Cashgame.
Erst mal ging ich in den Essenshallen im Untergeschoss des Casinos etwas weiteres Unbefriedigendes essen und tobte meinen Tilt dann an den Automaten aus. Ja, mit System. ;-)
Ihr habt ja schön diskutiert darüber, daher hier eine kurze Erklärung: Natürlich geht es nicht darum, ein 100%iges Gewinnsystem zu haben. Das ist gar nicht möglich (Automaten sind rigged! ), aber wenn man es wie die Rentner macht, bekommt man in der Regel etwas Gewinn dabei raus.
Um es mit Pokerbegriffen zu erklären: Man hat sozusagen eine Hand voll Stacks ($20-Scheine z.B.) und geht mit dem ersten Stack an einen ausgewählten Automaten. Die Automaten spucken oft innerhalb der ersten paar Drehs einen Gewinn aus, der mal größer, mal kleiner ausfällt. Dann macht man einen Hit-and-Run und geht zum nächsten Automaten. Hier benutzt man aber wieder einen Stack und nicht den Voucher (weil nicht so ganz klar ist, welche Informationen auf dem Barcode gespeichert werden). Und so geht man von Automat zu Automat. Wenn alle Stacks weg sind und man nur noch Vouchers hat, ist die Session vorbei, man geht auscashen und sieht, wie viel Gewinn oder Verlust man gemacht hat. Die Automatenauswahl spielt da auch eine Rolle. Wen das interessiert, der kann es ja mal ausprobieren. Als Anti-Tilt-Maßnahme ist es jedenfalls sehr hilfreich.
An den Slots machte ich insgesamt $400 Gewinn und ging wieder besserer Dinge zum Cashgame. Das Borgata bietet eine Riesenauswahl an Cashgames aller Varianten und Limits an. Ich entschied mich aber doch wieder für $1/$2-NLHE. Ich spielte ein Weilchen, verlor $20 und wurde dann zum Sit 'n' Go gerufen, für das ich mich eingetragen hatte ($30+$10). Leider fanden sich aber die zehn Spieler nicht alle ein und das SnG wurde gecancellt. Ich ging zurück zum Cashgame und verblies mit viel Pech $100. Wollte Fortuna mir hier etwa ein Zeichen geben?!
Meine Poker-Bankroll war nun bei $1.092.

 

Als Nächstes lag das Harrah’s an, dieses Casino ist wie das Borgata etwas weiter vom Boardwalk entfernt. Ich empfehle, beide an einem Tag zu besuchen, wenn jemand das mal vorhaben sollte. Der Pokerroom hier ist sehr gemütlich mit niedrigen Decken und gedeckten Farben. Überall hängen Fotos und Logos der WSOP. Der Raum bildet ein absolutes Kontra zum hellen riesigen Raum des Borgata.
Ich hatte die Auswahl zwischen drei $1/$2-Tischen und wählte den mit der Partystimmung. Es war eine verdammt lustige Runde und ich war gleich direkt im Gespräch mit allen an meiner Tischhälfte. Plötzlich brach die Stimmung allerdings abrupt ab. Einer unserer Spieler fiel plötzlich rückwärts mit dem Stuhl um und lag zuckend am Boden – ein epileptischer Anfall. So was hatte ich noch nie erlebt. Es dauerte etwas, bis Sanitäter da waren und den armen jungen Mann wieder zu Bewusstsein bekamen. Er hatte sowas noch nie gehabt und stand unter Schock.
Langsam kam das Spiel wieder in Gang, aber alle waren ziemlich betroffen.
Die Session endete für mich, als mein Set Buben mit Runner-Runner-Flush gekillt wurde. Mit $70 Verlust stand ich auf und fuhr zurück zum Tropicana.

Wie auch im Jahr zuvor aß ich etwas im Irish Pub im „Quater“. Das letzte Mal hatte ich mein Fish & Chips nicht aufessen können, weil mein Fisch nach Zimt geschmeckt hatte. Dieses Mal hatte ich Plastikfolie in meinem Shepard’s Pie. Beide Male musste ich das Essen nicht bezahlen, aber meine Stimmung war mies. Ich hatte nicht einmal eine gute Mahlzeit, seit ich hier drüben war.
Ich spielte und verspielte einen $100-Stack bis 3 Uhr morgens in einer lustigen Runde und wollte dann ins Bett gehen. Ein Spieler am Tisch wollte mir $60 in Chips in die Hand drücken, damit ich weiterspiele. Aber ich sagte, dass es nicht das Geld sei, sondern meine Müdigkeit, und verabschiedete mich.
Meine Bankroll war auf $922 geschrumpft.

Tag 7 (Donnerstag, der 09.04.2009)

Alle Cardrooms, die ich besuchen wollte, hatte ich besucht und somit hatte ich jetzt die letzte Zeit im Tropicana. Ich bekam es leider nicht auf die Reihe, mehr Sport zu treiben oder den Wellness-Bereich zu nutzen. Ich begab mich lieber wieder direkt in den Pokerroom. Etwas geschockt sah ich einige der Gesichter wieder, die ich um 3 Uhr verabschiedet hatte. Sie hatten die Nacht durchgespielt. Ich verlor $50 und war frustriert. Irgendwie lief es nicht mehr. Ich glaube, ich hatte das Gefühl verloren. Dadurch, dass ich SO viele Stunden an den Tischen verbracht hatte, schien es mir an Konzentration zu mangeln. Es war zu selbstverständlich, genau dies zu tun, und so fehlte mir die Sensation.
Hatte ich es übertrieben?
Ich nahm den Jitney zum Caesars Palace, um shoppen zu gehen. Das Caesars hat ein Einkaufszentrum auf dem Wasser gebaut – Pier Shopping. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Meer, den Strand und die Stadt.

 

Ich kaufte allerdings nur eine Levi’s, aß ein weiteres unbefriedigendes Mahl beim Mexikaner und sah mir die „Watershow“ an.

 

Ganz nett. Aber wenn man mal die Fountains of Bellagio gesehen hat, ist sowas nur Pillepalle.

Zurück im Tropicana spielte ich weiter Cashgame. Ich setzte mich mit $100 hin. Der Tisch war mir allerdings zu unangenehm und ich wechselte schnell an einen anderen. Hier baute ich meinen Stack auf $300 aus. Ich nutzte den Tilt eines sympathischen Spielers aus. Was mir leid tat. Aber ich war nun mal da, um den Leuten ihr Geld abzunehmen. Nach und nach dröselte mir das Geld wieder weg und es waren noch $200 da. Ich beschloss, den Tisch zu verlassen, bevor der Big Blind wieder zu mir kam. Das werde ich nie wieder tun!
Direkt in der Hand nach meinem Beschluss fand ich und verspielte diese vollkommen. Ich reraiste preflop und zwei Spieler sahen den Flop mit mir: . Ein Spieler checkte, der andere setzte $40 in den $90-Pot und ich machte den Fehler und annoncierte mein All-in. Ich hatte meine Chips schon schön ordentlich in ein Rack sortiert und während ich dieses in die Mitte schob, wurde mir klar, dass ich einen großen Fehler begangen hatte. Ich wusste, dass einer der beiden Könige oder Buben auf der Hand hielt und ich hatte mich trotzdem nicht von den verdammten Assen trennen können.
Die Buben waren es, die mich dann mein gesamtes Geld kosteten und durch die ich ohne etwas in der Hand vom Tisch aufstand.
Dieser Verlust tat physisch weh. Ich war richtig auf Tilt. Wäre ich bloß gleich aufgestanden, hätte ich mich doch bloß von den Assen trennen können.
Meine Bankroll war bei $772.
Mein Magen brodelte und ich fragte mich, was ich hier eigentlich machte. Meine Stimmung war am absoluten Nullpunkt und ich setzte mich an den Blackjack-Tisch.
Ich weiß, dass dies eine schlechte Angewohnheit ist, meinen Tilt an Slots und Blackjack auszutoben, aber zum Glück geht es ja meistens gut! Ich machte etwas Gewinn und war nach einer Weile wieder bereit zu zeigen, dass ich verdammt noch mal Poker spielen kann.
Zurück im Cardroom wurde ein neuer Tisch eröffnet und mir ging das Herz auf, als ich sah, dass die meisten Spieler am Tisch zu einer Geburtstagsgesellschaft gehörten und absolute Noobs waren. Endlich konnte ich wieder etwas rocken. Und tatsächlich nahm ich den Tisch gemeinsam mit einem anderen guten Spieler auseinander und stand mit $200 Gewinn auf.
Meine Bankroll lag nun bei $972 und dies war mein letzter ganzer Tag in AC gewesen.

Tag 8 (Freitag, der 10.04.2009)

Ich checkte als erstes aus dem Hotel aus und lagerte meine Sachen beim Concierge. Ich spielte eine erste Session bis 12 Uhr, verlor $50 und ging wieder einmal unbefriedigend essen. Das Restaurant Carmines im Quater war mir empfohlen worden, aber evtl. hätte ich Pasta und nicht so ein seltsames Riesensandwich nehmen sollen. Es schmeckte nicht und war viel zu viel. Nicht mal ein Viertel konnte ich verdrücken.

 

Zumindest konnte ich die Aussicht auf die karibischen Gassen des Tropicana genießen.


Wie im Urlaub in der Karibik ...

Ich ging zu meiner letzten Cashgame-Session. Ich hatte zwei Stunden Zeit, bis mein Shuttlebus nach Philadelphia ging.
Ein neuer Tisch wurde eröffnet – Tisch 23. Ich setzte mich mit $150 daran und verkündete allen, dass sie sich in Acht nehmen müssen, da die 23 meine Glückszahl ist. Es gab herzliches Gelächter. In der ersten Hand erhielt ich Pocketasse und nahm dem ersten Spieler $150 ab. Alle sahen mich verdutzt an. Die zweite Hand gewann ich mit einem Bluff. In der dritten Hand bekam ich wieder Asse und nahm einem anderen Spieler $200 ab. Ich spielte noch ein Weilchen weiter und hatte den Tisch eindeutig im Griff. Egal, ob ich etwas hatte oder nicht, ich gewann die Pots und hatte viel Spaß. Dann war es soweit und ich musste mich verabschieden. Ich stand auf mit $420 Gewinn. Ich rechnete kurz nach und hatte nun eine Bankroll von $1.342.
Ich war wieder am Anfang angekommen, mit einem minimalen Gewinn von 42$.
Umgerechnet in Euro bleibt es bei den 1.000.

Fazit: Der Plan, dass ich meine gesamte Reise mit Poker finanzieren würde, ist leider nicht aufgegangen, aber zum Glück habe ich keine großen Verluste gemacht. (Auch beim Blackjack und an den Slots war ich gegen Ende wieder so ziemlich break-even).
Die Hauptsache ist, dass ich die Liveerfahrung gesammelt habe, die mir bislang gefehlt hat. Ich habe am Tag zwischen acht und zehn Stunden am Pokertisch gesessen, was insgesamt auf ungefähr 50 bis 60 Stunden Livepokererfahrung kommt. Allerdings war das Niveau der Gegner oft sehr gering und ich freue mich darauf, den nächsten Schritt zu höheren Limits zu machen. Bisher gab dies meine Bankroll und Erfahrung einfach nicht her.
Ich werde definitiv wieder mal so einen Trip nach Atlantic City machen (und auch noch in andere Städte). AC hat mir sehr gefallen und ich hoffe, dass die Wirtschaftskrise nicht noch mehr Casinos in den Bankrott treiben wird. Denn wie ich hörte, ist auch das Tropicana bankrott und steht zum Verkauf. Ich drücke die Daumen für Atlantic City, denn ich mag es da!

Ich warte weiterhin auf eure Cardroom-Crawl-Videos (ich weiß, diesmal war es bei mir nicht viel …). Also noch einmal: Bitte stellt die Pokermöglichkeiten in eurem Ort oder einem, den ihr bereist habt, mit Videos vor und stellt diese bei YouTube ein. Schickt mir dann den Link und ich werde die besten zwei Videos prämieren und in meinem nächsten Cardroom-Crawl-Blog posten.
Auf die Preise von Dublin und dem kleinen IntelliPoker-Merchandise-Paket lege ich jetzt noch diverse $1-Chips aus Casinos in Atlantic City drauf. Also haut rein! 

 

  Eure Christin

 

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