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/Jul/2009

Card Room Crawl - Las Vegas 2009 – Teil 5

Von: team-de @ 16:23 (CEST) / 12 / Kommentar ( 23 )

Ich war eine Woche in Berlin zur WestSpiel Poker Tour und bin unter anderem vom 39. Stock des Park Inn-Gebäudes geflogen, wie ihr Als Nächstes werde ich definitiv mal mit dem Auto hinfahren, um direkt am Rand zu stehen. Man kann die Ausmaße sonst gar nicht richtig begreifen.
Aber wenn man wenig Zeit hat, bietet sich so ein Flug definitiv an!

Zurück im Hotel traf ich Lars, wir spielten etwas $1-Blackjack. Ich wollte unbedingt noch mit einer Stretch-Limousine fahren. In den letzten Tagen hatte ich einen Gutschein gefunden, mit dem man eine Stretch-Limo bestellen konnte. Diese brachte einen dann kostenlos in das etwas abseits gelegene Hard Rock Casino & Hotel. Da man dort angeblich auch toll pokern kann, bot sich dies gut für den letzten Abend an. Ich rief dort an und man teilte mir mit, die Limo sei gerade in Reparatur. Na toll! Eine Casinoangestellte des Sahara sagte mir, dass sie schon acht Jahre in Vegas lebt und sie könne mir versprechen, dass diese Angebote immer Betrug sind. Sie selbst wollte mal ein Zimmerangebot des Hard Rock nutzen und man sagte ihr dann, die Zimmer seien derzeit nicht verfügbar … und auch später nicht.
Na ja, was soll’s?! Ich wollte aber nun wirklich. Und da ich schon alle Freunde in Vegas informiert hatte, dass ich dort meinen letzten Abend verbringen wollte, konnte ich das schlecht abblasen.
Die Dame vom Sahara bot an, für mich zu recherchieren, was eine Limo kosten würde.
Sie fand raus, dass eine Limo uns für $54 vom Sahara zum Hard Rock bringen könnne. Also einmal vom einen zum anderen Ende des Strips! Sehr geil!
Kurze Zeit später fuhr eine Limo vor – nur für uns! Der Fahrer fragte, ob wir über den Strip oder hinten lang fahren wollten. Strip natürlich!
Hier ist das Video von der Fahrt. Einmal den gesamten Strip entlang.

file=CRCLV09_07 width=768 height=576 title="Card Room Crawl" subtitle="Las Vegas 2009 - Stretch-Limo"] 

Man bemerke, dass ich nicht mit Minirock und High Heels aus der Limo steige, wie sich das eigentlich gehört, sondern mit Jeans und Birkenstock-Sandalen … lol.

Dort angekommen schauten Lars und ich nicht schlecht! Das Hard Rock ist heiß!!! An allen Ecken Souvenirs von Rockmusikern, wie man das aus den Cafés kennt. Mir als Rockerbraut gefiel es auf Anhieb. Die Dealerinnen und Cocktail-Waitresses waren in Lack und Leder gekleidet und auch ich als Frau konnte meine Augen kaum abwenden.
Natürlich war es Pflicht, sich hier die Players-Card zu holen. Man hat dann eine Karte mit der Aufschrift „Rock Star Club“! Endlich! Ein Rockstar! Ich! Lol …
Lars und ich fanden den Pokerraum und wie man uns erzählte, ist dieser noch sehr neu.
Auch hier waren wir baff! Der Raum ist edel und trotzdem Rock 'n' Roll. Die Tische haben riesige Aufdrucke von kommenden Events (zugegeben: manchmal konnte man die Chips nicht sehen, wenn sie auf einer bunt bedruckten Stelle lagen und der Druck war nicht so rutschig wie auf normalen Tischen, aber cool aussehen taten sie auf jeden Fall), alles ist dunkel gehalten, aber trotzdem gut beleuchtet, die Stühle sind bequem und es läuft gute Rockmusik (wer nicht so auf Rock steht, wird wahrscheinlich seine Probleme damit haben …).
Da saß ich also, sang die Lieder mit und zockte $1/$2 an meinem letzten Tag. Ein paar Deutsche waren auch da, mit denen ich auch nach der Session noch etwas trank und unglaubliche Frauen beobachte, die den Gang auf und ab schwebten. Entweder hatte das Casino absolute Bomben angestellt, die einfach nur so auf und ab wandelten, sie waren Professionelle oder es waren echte Rockstars in der Nähe, die solche Frauen nun mal automatisch anziehen.
Jedenfalls kann ich jedem Mann empfehlen, hier mal ein Weilchen zu sitzen. Für jeden Mann, der Rockmusik mag, ist es Pflicht, hier einmal einzukehren. Versprochen!

Um 3 Uhr nahm ich ein Taxi zurück ins Sahara, packte meine Sachen, checkte aus, lagerte alles noch beim Concierge und ging noch eine Stunde zocken. Etwas Slots, etwas Blackjack … Dann ging ich etwas zwischen den Tischen durch, die morgens um 5 Uhr ziemlich leer waren, und schaute, wie ich die $30 in meiner Hand noch verwenden konnte. Ich fand den perfekten Tisch. Eine einsame asiatische Dealerin saß an einem Pai-Gow-Pokertisch. Das war die Gelegenheit, dieses Spiel mal zu lernen. Ich setzte mich allein zu ihr und bei $10 Mindesteinsatz und Pech könnte ich dreimal spielen. Die Dame freute sich, dass sie Gesellschaft bekam, und erklärte mir das Spiel. Im Endeffekt ist es wie Chinese Poker, nur mit sieben Karten. Man legt eine High-Hand und eine Low-Hand. Der Dealer tut dasselbe. Wenn man ihn in beiden Händen schlägt, verdoppelt man den Gewinn (minus 10 %). Wenn man nur in einer Hand gewinnt, gibt es einen Push. Ich tat dies ein Weilchen und war am Ende bei $65. Warum hatte ich dies nicht schon längst für mich entdeckt?! Ich gab der Dealerin $5 für die nette Lehrstunde und wechselte die $60 ein.
Mein Gepäck in der Hand ging ich nach draußen und stieg in den Airport-Shuttle.
Ich hatte die Nacht durchgemacht in der Hoffnung, im Flugzeug gut schlafen zu können.
Aber wie gehabt, klappt dies einfach nie bei mir.
Ich sah wieder unzählige Filme und spielte mit iPhone und OnBoard-Entertainment. Dieses Mal funktionierte sogar das Pokern im Flieger. Kaum waren wir gestartet, setzte ich mich an einen Tisch. Angezeigt wurde mein Name, den ich selbst eingab und meine Sitznummer (23D). Andere Spieler gesellten sich ebenso schnell hinzu. Und los ging eine seltsame Art des Limit Hold'em. Spaßfaktor = 0! Dann passierte das Unfassbare: Ich hielt und bezahlte meinen Flushdraw durch. Neben der auf dem Turn traf ich dann auf dem River auch meinen Flush und freute mich, von zwei Spielern ausbezahlt zu werden. Das taten sie, Showdown, und Spieler Rob von Platz 31A gewann mit As-hoch?!!?!? Dafür gibt es leider nur einen Ausdruck: Für’n Arsch!


Wahnsinnssoftware ... ehrlich!

Ich schloss das blöde Spiel und schaute Harry Potter. Immerhin wollte ich noch alle Filme gucken, bevor ich in den neuen gehe.
Nach ungefähr 15 Stunden kam ich in Hamburg an. Es war 8 Uhr morgens.
Die nächsten Tage waren durch den Jetlag äußerst seltsam. Aber es passte genau, dass ich am Montag frisch wieder zur Arbeit gehen konnte.

Wie immer nach einem Zockurlaub schwelge ich in bitter-üßer Erinnerung daran. Wie gern wär ich doch stinkreich und könnte diese Welt mal völlig ungehemmt genießen. Aber leider muss ich jeden Cent doch noch umdrehen …
Ich habe meine Live-Bankroll verdonkt und muss nun wieder online daran arbeiten. Drückt mir die Daumen.
Denn der nächste Pokerurlaub kommt bestimmt! ;-)

Christin

 

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