javascriptNotEnabled

Home \ Community \ Blogs \

team-de blog

team-de blog
Von: team-de
Send PM
/Okt/2008

„Der Poker König“ hält Einzug in Hamburg

Von: team-de @ 23:07 (CET) / 61 / Kommentar ( 49 )

Es gibt wieder einen neuen Pokerklub, und ja … wieder in Hamburg.

Aus meinen vorherigen Blogs wurde ja schon etwas herausgestellt, dass Hamburg sich offensichtlich zur deutschen Pokermetropole gemausert hat. Für alle pokerspielenden Hamburger ist dies eine positive Randbemerkung und für Nichthamburger hoffentlich ein Grund, das wunderschöne Hansestädtchen öfter mal besuchen zu kommen.

 

Letzten Donnerstag lud Klubesitzer Detlef Richter zum Grand Opening. Der Klub hatte schon einige Wochen vorher die Pforten für erste Interessenten geöffnet, aber letzte Woche wurde es dann offiziell. Und ganz offiziell als „Stargast“ war Katja Thater geladen, mit einigen Besuchern am Tisch zu sitzen und zu pokern. „Der Poker König“ hatte in den letzten Wochen Satellites zu diesem Event ausgespielt, bei dem viele Spieler um einen Platz neben Katja gekämpft hatten.

Um 19 Uhr kam ich mit meinem Freund Dave im Eppendorfer Baum 41 an. Wir wurden direkt von Detlef Richter begrüßt und mit Prosecco versorgt. Jan-Peter Jachtmann vom „PokerBlatt“ begrüßte uns ebenso und wir saßen ein Weilchen im noch leeren Raum, da ich mal wieder viel zu früh geplant hatte …
Die Wände um die drei grünen Pokertische sind in einem Terracotta-/Orangeton gestrichen und nur die gestreiften Tischdeckchen unterstützen, dass der Club einen mexikanischen Einschlag haben soll.

 

 

Der Eingangsbereich in Froschkönig-Grün

 

Was auf jeden Fall gut mexikanisch ist, ist das Essen. Das im Prospekt als „bestes Chili der Welt“ angekündigte Hauptgericht am Büfett war tatsächlich sehr gut (ob es allerdings das beste der Welt ist, vermag ich nicht zu sagen).

 

Das Büfett wurde auch erst eröffnet, als der Stargast da war. Katja betrat den Raum in Begleitung von ihrem „Liege“-Beagle Paula. Beide setzten sich zu uns an/unter den Tisch. Gemeinsam mit Jan-Peter Jachtmann und Mirijam Wallinger vom „PokerBlatt“ aßen wir lecker mexikanisch und freuten uns auf ein wenig Poker.

 

Die ersten drei Tische starteten und wir waren etwas überrascht, als uns die Blind-Struktur für die Sit & Gos mitgeteilt wurde: 11-Minuten-Blindlevels und Blindverdopplung. Das bedeutete, dass bei einem Startstack von 2.000 Chips und Anfangsblinds von 50/100 fast jeder am Tisch im zweiten Blindlevel schon im „Push or Fold“-Modus war. Die Sit & Gos waren somit eine rein spaßige Glücksveranstaltung. An unserem Tisch wurde ich nach vielen Zwangs-All-ins Zweite, Katja gewann ihren und Mirijam den anderen.

 

In einer kleinen Pause erschien auch das Team von PokerToday um Benjamin Kang. Auch Jan von Halle kam dazu. Ben und Katja unterschrieben als erste berühmte Pokergäste auf einer Wand und es kam zu einem Gruppenfoto für die Presse mit Jan-Peter Jachtmann, Besitzer Detlef Richter, Katja Thater und Jan von Halle.

 

   

In der zweiten Runde nahm ich meine Chance wahr und setzte mich mit Katja und Jan an einen Tisch.

 

   

Katja sollte allerdings nach Daniel Negreanu der zweite Team-Pokerstars-Pro sein, der mich aus einem Turnier nahm. Daniel hatte mich im Mai in Monte Carlo aus dem Presseturnier geworfen. Damals hab ich alles richtig gemacht und Pech gehabt. Dieses Mal war ich einfach zu blöd. Nach den Albernheiten am ersten Tisch wurde die Dealerin hier wenigstens auf 20-Minuten-Blindlevels gehandelt. Ich war aber immer noch im Spaßmodus und nahm das Sit & Go zugegebenermaßen nicht so ernst. Da passierte es auch schon in einer der ersten zehn Hände, dass ich mit die Blinds stehlen wollte. Der Button und Katja zahlten allerdings die 300. Der Flop kam runter (ich bin mir nicht mehr 100%ig sicher) mit , alle checkten. Der Turn war . Der Button checkte, Katja spielte 600 an. Ich setzte sie auf einen Straightdraw und hoffte, mit meinem Flushdraw zu treffen und beim Showdown gewinnen zu können. Also callte ich die 600. Der Button ging raus. Der River zeigte einen . Katja setzte wieder 600. Ich überlegte, ob ich mit meinem geplatzten Flushdraw, dafür aber Toppair callen sollte. Ich überlegte, dass Katja vielleicht ihren Draw ebenfalls verpasst hatte und nur einen Contibet machte. Ich ging All-in und Katja callte ohne zu zucken. Ich zeigte meine Karten und sie drehte um. Sie hatte die Straße tatsächlich schon auf dem Turn fertig gehabt. Jan sah mich nur ungläubig an und schüttelte den Kopf. Ich schämte mich noch eine Runde und trank ein weiteres Corona.

Hier ein paar Eindrücke des Abends:

 
Extra angefertigte Chips mit dem Logo (die umgedrehte Krone)


Ich (links) an einem Tisch mit Jan-Peter Jachtmann (rechts)


Jan-Peter Jachtmann (rechts) im Tabletalk mit seinem Tischnachbarn


Benjamin Kang wieder mal am Tisch mit Dave
abgerammelt Knoth


Ich am Tisch mit Jan von Halle und Katja Thater

 

Der Poker König ist vor allem wegen des Chilis einen Besuch wert. Wenn ich allein darüber schreibe, kriege ich schon Appetit darauf.
Das Pokerangebot sollte noch etwas überdacht werden, obwohl der Gedanke, ausschließlich Sit & Gos und Turniere anzubieten ja kein schlechter ist. Auch eine Pokerschule soll es hier in Eppendorf dann geben, mit verschiedenen Stufen zum Erfolg.

Alle weiteren Infos findet ihr hier: www.der-poker-koenig.de

Christin

 

In order to comment, you must login or register
Quiz
Neu hier? Nimm an unserem Einstufungstest teil und starte so deine Pokerausbildung.
Schon Mitglied? Melde dich hier an
javascriptNotEnabled
Lerne Von Einsteiger- bis zu Expertenstrategien
Trainiere Verbessere dein Können mit Hilfe unserer Trainer
Gewinne! Etabliere dich als Gewinner
/beliebt/
Hand der Woche – Queen-Ten sui... In der neusten Pokerhandanalyse der Woche geht es um Dame-Zehn suited ...
Mehr