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/Okt/2008

EPT London - Tripreport, Teil 1

Von: team-de @ 14:21 (CEST) / 7 / Kommentar ( 50 )

Ich bin eben aus London zurückgekehrt. Die letzte Woche war sehr anstrengend, aber auch sehr spannend. Doch ohne weitere Umschweife hier der erste Teil meines Tripreports:

Dienstag, 30. September:

8:30 Uhr (dt.Zeit): Jede Reise beginnt mit den ersten Schritten und diese führten zum Bahnhof. Juhu – es geht los! Ich lasse das kalte und nasse deutsche Wetter hinter mir und genieße in wenigen Stunden das tropische Klima in … wtf, nur 14 Grad und Regen in London?

Frankfrut - ??? - London
Frankfurt Frankreich London

19 Uhr: Boah, ging das schnell. Also zumindest, bis ich am Flughafen war. ^^ Der Flug hatte etwas Verspätung, aber ich hatte immerhin einen Fensterplatz! Habe dann auch direkt Robin – der kam ja aus Hamburg – am Terminal getroffen und wir sind per Taxi ins Hotel gefahren. 60 Pfund … welcome to London – na ja, gehört ja zu den Reisekosten, außerdem sind wir auch ewig durch die Gegend gefahren.
Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, haben wir erst einmal geguckt, wo das Casino ist. Exakt 200 Meter Luftlinie, ungefähr. Dort mal einen Rundgang gemacht und Alexander Kravchenko über den Weg gelaufen und Freddy Deeb an einem der Cashtables entdeckt. In der Hotellobby dann auch noch Greg Raymer, Joe Hachem und vier der „PokerStars Six“ getroffen. Als wir dann wenig später mal einen Happen essen wollten, kam uns noch Adam AJunglen7 Junglen entgegen. So kommt man in Stimmung für ein EPT-Main-Event.
Nach dem Essen erst einmal die Preview geschrieben und mir mit Robin mal die neuen Funktionen (= Bugs) der Redaktionssoftware erklären lassen. Danach ein paar Stunden mal „gar nix machen“ und danach ging's auf die PokerStars-Party. Freigetränke, ich komme …

???: WOW! Wen und was habe ich alles gesehen?!?! Die Party war Güteklasse A. Vor allem, als ich den Bartender fand, der es dann auch wirklich geschafft hat, den Jack Daniels nicht mit Wasser zu panschen. Scotty Nguyen ist echt ein lustiger Typ und für jeden Spaß zu haben … Zig Leute wollten Fotos mit ihm – als „Gegenleistung“ hat er sich jedes Mal mit deren weiblicher und meist attraktiver Begleitung ablichten lassen. PokerStars-WSOP-Finalist Darus Suharto ist ein absolut netter Mensch und ich habe für ihn ein Erinnerungsfoto mit Scotty Nguyen gemacht. Überall gab es Häppchen zu essen, was die Freigetränke umso schmackhafter gemacht hat. Leider habe ich jetzt kein Foto von den Empfangsdamen. Die vier leicht(!!!)bekleideten Damen hatten anscheinend keinen anderen Job als einfach nur gut auszusehen ;) … und diese Aufgabe haben sie mit Bravur gemeistert. Als wir wieder im Hotel waren, war noch der Bericht fällig – leider gibt er nur in Teilen wieder, was PokerStars geboten hat. Wenig später haben dann Robin und ich beim benachbarten Imbiss den Tag ausklingen lassen … Am nächsten Morgen sollte ja die EPT starten.

Mittwoch, 1.Oktober – Tag 1A:

Keine Ahnung, wann ich ins Bett bin, aber ich war um 8 Uhr wieder wach. Ich hatte mich ins Bett gequält (ja, geht auch so herum), weil ich wusste, noch etwas Schlaf ist nicht falsch. Der Kopf hat etwas gebrummt … muss wohl am Wasser im gepanschten Bourbon gelegen haben. Um fit für den Tag zu werden, sind Robin und ich ausgiebig frühstücken gegangen. Auch hier kann man sich nicht beschweren. Wir waren kurz vor dem Ende da und es gab noch reichlich von allem (obwohl, evtl. gäbe es ja die richtig tollen Sachen, wenn ich nur früh genug hingehe ….). Gleich danach sind wir ins Victoria Casino gelaufen. Ab da wurde es dann etwas konfus. Am Ende des Tages hatte ich endlos viele Fotos von den Stars der Szene geschossen. Teilweise gab es richtig coole Konstellationen an den Tischen. Puccini musste in Zangbezan24 bieten und Patrik Antonius hatte Position auf FireFox001. Im Übrigen zeigte sich auch hier, dass Tobias Pickhard – netter Kerl btw – ein Vollprofi ist. Gerade ausgeschieden und ohne eine Miene zu verziehen ging er schnurstracks zum Schalter für die Cashgame-Wartelisten. Wenig später saß er an einem £25/£50-Tisch. Chris Ferguson hatte keine Lust zu spielen und daddelte lieber auf seinem Handy rum und Isaac Haxton ist ein verrückter Vogel (im positiven Sinn) und ein echt krasser Livespieler. Intelli-Superwetti hatte ihn am Tisch und musste die Lektion auf die harte Weise lernen … na ja, zumindest geht er mit mehr Chips in den zweiten Tag als Haxton – auch ganz nett. Die gebusteten „Inet-Kiddies“ (Zugwat und Freunde) nahmen die alten Herren an den High-Stakes-Tables aus … und, und, und.

Donnerstag, 2.Oktober – Tag 1B:

Da ich am Vortag bis auf das Frühstück nur englische Sandwiches gegessen hatte, knurrte mir der Magen. Am Frühstücksbereich dann in Superwetti gelaufen, der spielfrei hatte und sich London ansehen wollte. Beim Frühstück dann wieder richtig zugelangt und jede Menge Obst und Musli verputzt, denn die 12h+ Arbeitstage schlauchen doch schon irgendwie.
Danach wieder eine Besprechung mit den anderen PokerStars-Bloggern und es ging wieder in´s Casino. Der Presse-/Medienraum ist einen kleinen Fußmarsch vom Turniersaal weg und ich will gar nicht wissen wie viele Kilometer da zusammen kommen. Das Casinopersonal ist nett und versorgt uns mit … Sandwiches. Die mit „eindeutigem“ Käse und mit Krautsalat sind ganz okay, aber Andere schmecken nach nichts. Wurst … Käse? Weder am Geschmack, am Geruch oder am Aussehen lässt sich das manchmal zweifelsfrei bestimmen.
Der Tag ist dann auch nur so an mir vorbeigerauscht. Es gab jede Menge Pros zum knipsen und so um 2 Uhr war ich wieder im Hotel.

Freitag, 3. Oktober – Tag 2:

Der „zweite“ Tag begann nicht gerade toll – Robin hatte sich eine kleine Erkältung eingefangen und musste sich etwas erholen. Also war ich fast auf mich allein gestellt, da sich Robin zwischendrin immer mal eine Auszeit nehmen musste. Das Turnier lief aus deutscher Sicht ganz gut, denn Johannes Strassmann hat sich einen ordentlichen Stack aufbauen können und man merkte wirklich, dass er sich viel vorgenommen hatte. Was etwas genervt hat, war die „Verlängerung“. Eigentlich sollte nach Level 16 Schluss sein, aber dann wurde das Feld auf 32 Spieler runtergespielt. Kein Ahnung, wann ich im Hotel war, aber es war spät. Zum Glück klappt das mit den Fotos nun auch besser und so langsam können sich die Aufnahmen sehen lassen. Für den US-Blog macht ein Profi die Fotos und Neil (Stoddart) hat es echt drauf. Ich konnte mir jede Menge Kniffe abgucken und lernte echt was dazu.

So, Teil 2 folgt die nächsten Tage, nachdem ich mir mal eine Auszeit genommen habe – bis dahin.

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