javascriptNotEnabled

Home \ Community \ Blogs \

team-de blog

team-de blog
Von: team-de
Send PM
/Dez/2008

Kreditkartenbetrug

Von: team-de @ 23:24 (CET) / 72 / Kommentar ( 103 )

<font face="Arial" size="2">Der erste Teil des heutigen Eintrags hat nur indirekt mit Poker zu tun. Wer sich dafür nicht interessiert, springt am besten gleich zum zweiten Abschnitt. </font>

<font face="Arial" size="2"> 
Hier in Deutschland ist es relativ schwer, an meine Kreditkartennummer und die Sicherheitszahl zu kommen. Wenn ich damit bezahle, dann meistens im Internet. Da müßte man schon einen guten Trojaner oder ähnliches programmieren. Oder natürlich die Karte selbst stehlen. Es ist also möglich, an die Daten zu gelangen, aber man muss sich schon anstrengen. Ganz anders sieht die Sache in den USA aus. Dort ist es üblich, auch Kleinigkeiten häufig mit Kreditkarte zu zahlen (im Restaurant, in kleinen Läden etc.). Als Krimineller muss man sich also nur für ein paar Tage in einem Laden als Kassierer anstellen lassen, fleißig die Sicherheitscodes notieren (das sind nur drei Ziffern auf der Rückseite der Karte) und dann kräftig einkaufen gehen. Kriminelle gibt es ja genug und ich habe mich deshalb gefragt, warum es so selten zu Betrugsfällen kommt, wenn es doch so einfach ist und man kaum erwischt werden kann. Eine Antwort auf die Frage habe ich nicht, bin dafür aber selbst Opfer eines Betruges geworden. Im Sommer war ich ja bei der WSOP in Las Vegas und habe entsprechend häufig meine Kreditkarte vorgezeigt. Vor einigen Wochen kam es dann zu einer Reihe von Abbuchungen von Firmen aus Las Vegas und Umgebung, mit denen ich nichts zu tun hatte. Die Beträge lagen zwischen $10 und $250 und es kam zu ein bis drei Umsätzen pro Tag. Ärgerlich! Also habe ich bei der Bank angerufen und den Fall geschildert. Die Karte konnte sofort gesperrt werden. Um das Geld zurückzubekommen musste ich dann noch einen Brief schreiben. Das nervt zwar, der Aufwand war aber überschaubar. Ergebnis: Sofort kostenlos eine neue Karte bekommen und alles Geld wurde mir erstattet. Letztlich ist wohl die Kreditkartengesellschaft auf den Kosten sitzengeblieben. Gut für den Betrüger, schlecht für die Kreditkartengesellschaft, kein Schaden für mich. Aber die Firmen scheinen ja trotz Betrügern und amerikanischen Kunden, die gern mehr Geld ausgeben als sie zurückzahlen können, noch irgendwie Gewinn zu machen.</font>

<hr /><font face="Arial" size="2">Die folgende Hand habe ich nicht selbst gespielt, sie passt aber gut zu mindestens einem Thema meiner vorigen Blogeinträge (zu welchem verrate ich aber noch nicht). Gespielt wurde 2/4 No-Limit online Shorthanded. Hero ist im Cut-off mit einem $400-Stack und hält und erhöht auf $12. Nur der Big Blind callt mit einem $200-Stack.
Flop: , $26 sind im Pot. Der Gegner checkt, Hero wettet $17, der Gegner macht den kleinstmöglichen Checkraise auf $34. Hero callt.
Turn: , $94 sind im Pot. Der Gegner setzt $34 und Hero callt.
River: , $162 im Pot. Der Gegner setzt $54.
Ich denke, dies ist eine sehr typische Situation, in die jeder oft hineingerät und sich sehnlichst wieder herauswünscht. Man hat heads-up etwas getroffen, das Board sieht ungefählich aus, aber trotzdem kann man meilenweit hinten liegen. Wie spielt ihr Flop, Turn und River?
Im nächsten Beitrag werde ich meine Gedanken dazu schreiben und die Hand auflösen. Normalerweise mache ich diese "Auflösungsposts" zwei bis drei Tage, nachdem ich die Frage gestellt habe. Diesmal kann es ein wenig länger dauern.
 </font><font face="Arial" size="2"> <hr /></font><font face="Arial" size="2">
In den letzten Monaten habe ich ja immer mal wieder vom Omaha berichtet. Ich bin weiterhin dabei, dieses Spiel zu lernen, komme aber nicht sehr oft dazu. Insofern geht es auch nicht so schnell voran, wie ich es mir wünschen würde. Allerdings habe ich vor ein paar Tagen von einem Freund gehört, dass neuerdings ein Casino in Hamburg 2/4 Pot-Limit Omaha anbietet. Im Casino Esplanade, dem wichtigsten hier in Hamburg, wird nur 5/10 und 10/20 gespielt (und teilweise auch 20/40, glaube ich). Beim 2/4 werden sicherlich (hoffentlich!) einige Leute sitzen, die gar keine Ahnung haben. Die Spielbank ist auch noch auf der Reeperbahn (= Rotlichtviertel). Leute, die viel getrunken haben und noch dringend Geld loswerden wollen, haben es also nicht weit. Insofern kann ich mir jetzt sehr gut vorstellen, auch live mal ein bisschen zu spielen. Online habe ich nicht nur selbst gespielt, sondern auch ein bisschen bei den High Stakes (200er-/400er-Blinds) zugeschaut. Meistens sitzen da zwei bis drei bekannte Liveprofis, ein bis drei bekannte Onlineprofis und ein bis maximal zwei Spieler, die ich nicht kenne oder den Nickname nicht kenne. Dann wird extrem aggressiv gespielt, mit vielen Preflopraises, Bluffs, Semibluffs und Calldowns. Das führt dann zu extrem vielen Pots über $10.000 und selbst Pots über $100.000 sind überhaupt keine Seltenheit. Vielleicht schildere ich in ein paar Wochen mal die spektakulärsten/verrücktesten Hände.</font>

In order to comment, you must login or register
Quiz
Neu hier? Nimm an unserem Einstufungstest teil und starte so deine Pokerausbildung.
Schon Mitglied? Melde dich hier an
javascriptNotEnabled
Lerne Von Einsteiger- bis zu Expertenstrategien
Trainiere Verbessere dein Können mit Hilfe unserer Trainer
Gewinne! Etabliere dich als Gewinner