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/Dez/2008

Las Vegas 1/2

Von: team-de @ 04:18 (CET) / 14 / Kommentar ( 76 )

Servus – im Moment ist es kurz vor 11 Uhr abends in Las Vegas und mein zehntägiger Trip neigt sich dem Ende zu. Im Moment fühle ich mich eigentlich nur noch leer und ziemlich mies. Im Verlauf des Blogs werde ich die relevanten Ereignisse chronologisch aufarbeiten. Im ersten Teil des Reports werde ich mehr über die Stadt und unsere Erlebnisse berichten. In Teil 2 geht es dann fast nur noch um Poker.

Nachdem mir mein London-Kurztrip schon einen Vorgeschmack über ein größeres Casino gegeben hat (VIC), war Las Vegas einfach nur sick. Natürlich stellt man sich die Stadt groß vor, da Erzählungen i.d.R. einfach immer sehr positiv ausfallen und die Leute einfach begeistert sind. Allerdings hat man dann noch kein wirkliches Gefühl für die z.T. riesigen Hotels. Von brachialen Autos (zahlreiche XXL-Limousinen und gefühlte 33 Lamborghini Gallardos, die man an jeder Straßenecke sieht) bis hin zu unvorstellbar großen Einkaufsmöglichkeiten wie Shopping-Malls oder eben den Einkaufspassagen in den Hotels.

Mit dem Zug ging es morgens von Bremen nach Frankfurt, um dann via FFM nach Las Vegas zu gelangen. Die geplante Flugdauer konnte aufgrund von günstigen Winden von 12 auf circa. 11 Stunden reduziert werden (ship it). Da ich selten in Flugzeugen schlafen kann, verbrachten wir (meine Mitreisenden Jan und Ralf) die meiste Zeit mit Chinese Poker (Wiki-Link). Ralf spielte das erste Mal Chinese und fand gleich Gefallen an dem Game. Nach kurzen Übungsrunden ging es dann mit einem relativ moderaten Einsatz pro Punkt los und Ralf hatte binnen der ersten Stunden schon zwei Royal Flushes aufgedeckt. Nachdem ich mich dann auf einem guten Weg befand, mehr Geld bei Chinese zu verlieren als der Flug kostete, sorgte ich kurz vor der Landung für eine Vervierfachung der Einsätze. Circa zwei Hände später konnte ich dann einen netten Straightflush aufdecken und war fast break-even für die Session (it's all about timing ;-)).

 

In Vegas angekommen musste ich am Flughafen so ein komisches Zollformular ausfüllen (zwecks Bargeld-Mitfuhr), was allerdings relativ zügig vonstatten ging. So ging es direkt weiter zum Hotel. Wir hatten von Deutschland aus Zimmer im Sahara gebucht und haben uns etwas von dem Preis blenden lassen. Das Doppelzimmer kostete im Schnitt 60 $ und somit quasi 30 $ pro Kopf. Das Hotel war schon etwas älter und die Zimmereinrichtung war vermutlich älter als ich J. Es war zwar alles sauber, aber irgendwie hatte ich mir etwas mehr „Luxus“ erhofft. So sind wir kurzfristig im Venetian abgestiegen und die Suite war einfach nur „nuts“. Da wir hauptsächlich im Venetian gespielt haben, gab es eine spezielle Pokerrate und das Zimmer war somit „relativ“ günstig.

              Sahara           Venetian         

     Venetian           Venetian

                Venetian           Venetian           

Nachdem wir die ersten Tage mit Poker verbrachten und so gut wie gar nicht aus dem Hotel rauskamen, ging es erst nach sechs bis sieben Tagen mit Einkaufen und einer Party-Tour durch die Stadt los. Als Erstes haben wir uns die Fashion Show Mall angeschaut. Diese liegt direkt gegenüber dem Wynn und ebenfalls in Reichweite zum Venetian. Von außen sieht die Mall schon nicht gerade minimalistisch aus, aber wenn man dann 100 Geschäfte gesehen hat und noch weitere 100 vor sich hat, macht es am irgendwann keinen Spaß mehr und die Füße fangen an wehzutun. In Läden wie Abercrombie & Fitch verbringt man dann eben auch mal mehr Zeit, da es in Europa lediglich einen überteuerten Flagship-Store in London gibt. Zudem haben wir uns die Geschäftspassagen im Wynn, Bellagio und natürlich im Venetian/Palazzo angeschaut. Die Hotel-Passagen waren i.d.R. mit sehr noblen Geschäften ausgestattet, es gab quasi keinen Designer, von dem ich keine Boutique erspähen konnte. Hauptsächlich habe ich Klamotten und Parfums gekauft.

     Fashion Show Mall            Venetian - Shopping unter künstlichem Himmel

 

Gegen Ende des Trips gab es dann die erste Party-Tour. Zum Warm-up ging es ins „Hofbräuhaus Las Vegas“, wo es erst mal eine leckere Maß Bier gab. Der Empfang am Eingang erfolgte durch recht gut bestückte Kellnerinnen im Dirndl. Für einen Donnerstagabend war es auch schon relativ voll und es gab Livemusik J.

Jetzt war es Zeit für mehr Action und wir machten uns auf den Weg ins Tao (Nightclub des Venetian). Kaum angekommen, war es auch schon recht voll und die Schlangen waren ziemlich lang. Hotelgäste wurden glücklicherweise bevorzugt behandelt. Der Club war sicher einer der besten Clubs, die ich bisher gesehen habe. In Bremen, Hamburg etc. sieht das alles etwas beschaulicher aus J. Die Besucher waren recht bunt gemischt … und die gefühlte Nuttendichte war recht hoch. Richtig viele junge Leute konnte ich nicht erspähen, am Wochenende ist das sicher etwas angenehmer. Die Getränkepreise waren sehr hoch, so kostete die günstigste Flasche Wodka 375 $. Nett anzusehen waren auch die zahlreichen Angestellten/Tänzerinnen, die sich in Glasvitrinen oder Badewannen räkelten. Später ging es dann noch ins Pure, dieses befindet sich im Caesars Palace und wurde mir von einigen Deutschen empfohlen. Der Club an sich sah ebenfalls wieder supernice aus, allerdings war dort fast nichts los. So ging es dann wenig später zurück ins Hotel, somit war ich wenigstens halbwegs fit für das anstehende Turnier.

                           Hofbräuhaus             Tao Nightclub (Venetian)                      

 

Komplett ohne Poker könnte man in Las Vegas sicherlich auch eine nette Woche verbringen. Es gibt wahnsinnig viele Dienstleister für witzige Unternehmungen. Vom Lamborghinifahren bis hin zum Helikopterflug über den Grand Canyon oder eben dem Austoben auf einer Gun-Range (mit Pistolen ballern). Ebenfalls Weltklasse waren die z.T. sehr coolen Restaurants. Das Essen war nicht gerade billig, aber qualitativ gab es wirklich einige überrangende Menüs. Ebenfalls möchte ich den Zimmerservice vom Venetian loben, abends im Bett Pizza oder ein "gutes" Steak essen zu können, war wirklich recht nett. Da könnte man sich dran gewöhnen. :-)

Den Flug haben wir übrigens für 430 € ergattert. Insofern man sich für ein günstiges Hotel entscheiden sollte, bleibt man bei einem zehntägigen Aufenthalt sogar bei knapp unter 1.000 €. Ich hoffe, der Eintrag war jetzt nicht zu offtopic, im zweiten Teil werde ich dann von meinen Turnierergebnissen sowie dem Cashgame in Vegas berichten. 

 

Viele Grüße

Jerome

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