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/Aug/2007

Mein erstes Livegame

Von: team-de @ 17:06 (CEST) / 182 / Kommentar ( 55 )

Gestern kurz vor Feierabend. Es klingelte an der Tür von IntelliPoker, ich machte auf und es stand Sebastian Ruthenberg (Luckbox) vor mir. Er wollte Jan „50Outs“, Katja Thater, Nils "peekon" Neubauer und Roy von der Locht abholen und ins Casino Schenefeld zu einem 200er-NLH-Turnier fahren. Aus heiterem Himmel fragte mich Jan, ob ich nicht Lust hätte mitzukommen. Ich war überrascht, schließlich wäre dies mein erstes Turnier in dieser Buy-in-Kategorie. Obwohl ich erst seit acht Monaten Poker spiele, entschloss ich mich direkt zu einem „JA“. Aufgeregt fuhr ich noch schnell nach Hause und zog mich um. Wenn ich schon rausfliege, dann doch gut aussehend.

Als ich ins Büro zurückkam, spielten sich Jan „50Outs“,  Seb, die Luckbox, und Roy schon beim Chinese Poker warm. Gleich bekam ich einen weiteren Job: Ich mimte den neutralen Dealer. Wie jeder Insider weiß, hat Seb bei dieser Variante alle chinesischen Glücksdrachen auf seiner Seite. Kein Wunder, dass er Jan und Roy keine Chance ließ. Deshalb wurde abgebrochen und die beiden Verlierer wollten nun lieber die Hamburger Gastronomie unterstützen (der Sieger zahlt). Wir wollten vor dem Turnier noch etwas bei einem sehr guten Griechen essen. Als wir auf dem Weg waren, rief mich Katja an und sagte mir, dass der Grieche geschlossen hätte .

Blitzschnell entscheiden wir uns dann für ein argentinisches Steakhouse. Dort angekommen, wartete schon Katja auf uns, die so nett gewesen war, uns schon Getränke zu bestellen. Das Bestellen ging ziemlich zügig, denn wir hatten nicht mehr allzu viel Zeit. Das Turnier sollte ja schon um 20:30 anfangen und wir hatten schon 19:45. Um 20 Uhr kam unser Essen, das wir bis um kurz vor halb neun verzehrten. Katja zückte schnell ihr Handy, und rief im Casino an um Bescheid zu geben, dass wir ein wenig später kommen würden. Sie bat, auf uns zu warten.

Als wir dann endlich um 20:40 im Casino eintrafen, ging es auch sofort los. Ich hatte nicht einmal Zeit, so richtig aufgeregt zu sein, sondern setzte mich an Tisch zwei, Seat drei. Bei mir am Tisch waren auch Katja,  Roy und Thang Nguyen (der Gewinner des EPT in Baden). Im ersten Blindlevel (20/40) spielte ich sehr tight , wobei manch anderer Spieler sehr aggressiv vorging. Ich dachte mir nur: “Lass sie spielen“.  Als ich dann in Late Position bekam und zwei Limper vor mir waren, raiste ich auf 120. Der Spieler auf dem Button callte und die beiden Limper  foldeten. Der Flop kam mit . Ich setze 300 und wurde gecallt. Der Turn: eine . Ich checkte und mein Gegner setzte 500. Ich überlegte kurz und warf meine Hand weg. Eine gute Entscheidung,  denn mein Gegenüber hatte .

Als die Blinds bei 60/120 angekommen waren, entschied ich mich, aggressiver zu spielen. Kaum hatte ich diese Entscheidung getroffen, fühlte ich mich wie beim Wunschkonzert. Ich bekam direkt , die ich in Mittelposition direkt mit 320 anspielte. Roy callte und Thang reraiste auf 640. Ich callte und Roy auch. Der Flop kam mit und ich entschloss mich, direkt 400 zu setzen. Roy foldete seine Hand und Thang ging mit 750 Chips All-in. Ich überlegte kurz und callte. Showdown. Ich zeigte ihm mein Set mit Jacks, worauf er sagte: „Gute Hand“ – mein Herz machte einen kleinen Sprung – während er seine Karten umdrehte „Aber nicht gut genug“. Thang legte für ein höheres Set auf den Tisch. Set over Set und mein Stack war wie ein Schneeball in der Sonne auf ca.700 Chips zusammengeschmolzen.

Ich änderte meine Taktik ein wenig. Jetzt wartete ich auf eine gute Chance, um All-in zu gehen. Im BB fand ich dann , die Blinds waren immer noch bei 60/120. Alle bis auf Katja stiegen aus. Katja setzt 300. Der SB foldet und ich sagte ganz cool: “All-in“. Katja callte ungerührt und zeigte mir suited. auf dem Flop ließen meine Hoffnungen sinken.  Als der Turn die vierte Zehn brachte, war ich natürlich erledigt und Katja schmiss mich mit ihren Quads aus dem Turnier. Da war mein Full House gar kein Trost.  

Leicht benommen und ein bisschen frustriert räumte ich meinen Stuhl. Nichts war es mit dem Turniersieg. Aber nicht alle Träume gehen in Erfüllung.Ich schaute den anderen noch zu. Letztendlich lief es für keinen aus unserer Gruppe wirklich gut, sodass ich nicht allzu lange allein als Zuschauer rumhängen musste. Als alle von uns ausgeschieden waren, entschlossen sie sich PL Omaha 5/10 zu spielen. Bis auf Nils, der schon beim NL Holdem 2,5/5 Cashgame zu Gange war.

Für die PLO-Partie fand man aud die Schnelle keinen Dealer, weshalb Jan und Roy mal wieder versuchten, Seb im Chinese Poker zu bezwingen. Ich meldete mich gleich, den Dealer zu machen. Wer nach fünf, sechs Spielen gewonnen hatte, könnt ihr euch ja denken, oder? Denn nachdem fünften Spiel hat sich ein Dealer eingefunden und die Runde PLO wurde eröffnet.

Ich war müde und entschied mich, nach Hause zu fahren, denn ich wollte ja am nächsten Tag pünktlich und fit auf der Matte stehen, um den Support bei IntelliPoker zu leiten.

Dies ist mein allererster Blogeintrag und ich hoffe, dass er euch ein bisschen gefällt und nicht allzu langweilig oder doof ist. Lasst mich eure Meinung wissen.

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