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/Jan/2009

MTSNG: Hand für Hand - Das Endspiel (3/3)

Von: team-de @ 19:06 (CET) / 6040 / Kommentar ( 83 )

Dies ist der dritte Teil meiner Serie über ein Multi-Table-SNG. Am Ende des letzten Teils waren noch fünf Spieler übrig und ich hatte mir einen großen Stack aufgebaut. Heute berichte ich vom Ende des Turniers. 

Hand 14

[replayer hand=105168]

In dieser Situation ist das All-in automatisch: Ich habe eine recht gute Hand und nur noch zwei Gegner. Dann habe ich erst das Pech, in ein höheres As zu laufen und dann das noch größere Glück, trotzdem zu gewinnen.

-

Hand 15

[replayer hand=105169]

Ich wäre natürlich viel lieber selber all-in gegangen als zu callen. Aber das war nicht möglich. Mit nur drei verbleibenden Spielern und hohen Blinds sehe ich mich im Durchschnitt mit allerdings deutlich vorn. Gegen das des Gegners liege ich zwar knapp hinten (45:55), mache aber souverän einen Suck-out.  

-

Hand 16: Das Heads-up beginnt

[replayer hand=105170]

Mit meinem wertlosen Blatt bin ich froh, den Flop kostenlos sehen zu können. Das Board hilft mir weiter und ich habe jetzt eine gute Chance, vorn zu liegen. Gleichzeitig ist meine Hand sehr verwundbar, weil fast jede Karte eine Overcard zu meinem kleinen Paar ist. Also setze ich, um meine Hand zu schützen. Nach dem Call bin ich nicht mehr so optimistisch und froh, durchchecken zu können. Der Gegner hat viel zu passiv gespielt. Sowohl vor als auch nach dem Flop.

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Hand 17

[replayer hand=105171]

Der Gegner macht nur einen Mini-Raise. Deshalb calle ich mit meiner mittelmäßigen Hand. Am Flop möchte ich das Risiko eines Bluffs an dieser Stelle nicht eingehen und passe.

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Hand 18

[replayer hand=105172]

Meine Hand ist nicht stark, aber ein Fold kommt in Position heads-up trotzdem nicht in Frage. Der Gegner kommt mir nicht sehr aggressiv vor und ich versuche deshalb, möglichst günstig den Flop zu sehen. Dieser verstärkt meine Hand enorm und ich setze. Ein Slowplay würde ich nur machen, wenn meine Hand so stark ist, dass ich kaum Angst vor dem Turn haben muss. Das wäre oder besser.

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Hand 19

[replayer hand=105173]

Der Gegner gibt mir wieder einen kostenlosen Flop. Meine Hand ist zwar wertlos, aber mit einem auf dem Board habe ich gute Chancen auf einen erfolgreichen Bluff.

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Hand 20

[replayer hand=105174]

Der Gegner macht ein Minraise. Gegen seine Hand sehe ich mich im Durchschnitt klar vorn - ist heads-up ein sehr starkes Blatt. Seine Hand entpuppt sich dann als noch wesentlich besser als meine, aber das Glück ist mir ein letztes Mal hold.

Fazit:

Mit meinem Spiel bin ich in diesem SNG sehr zufrieden. Trotzdem brauchte ich sehr viel Glück, um das Turnier zu gewinnen. Das liegt einfach daran, dass man sich gegen eine größere Anzahl an Spielern niemals durchsetzen kann, ohne an der einen oder anderen Stelle die Hilfe des Pokergotts oder des Zufallsgenerators in Anspruch zu nehmen. Das gilt bei Turnieren mit 45 Spielern und erst recht, wenn man gegen hunderte oder gar tausende von Gegnern antritt. Wichtige Pots habe ich nur in den Händen 3 und 7 verloren. Dafür habe ich mehrfach Glück in All-in-Situationen, z. B. in den Händen 10, 14, 15 und 20. 

Sehr wichtig beim Spielen ist es mir, Fehler der Gegner zu sehen - da kommt schließlich langfristig der Profit her. Eindeutige und schwere Fehler haben die Gegner in den Händen 1, 5 und 16 gemacht.

Ich hoffe, euch hat der Bericht gefallen, und vielleicht finden ja einige von euch auch Gefallen an Multi-Table-SNGs.   

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