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/Mär/2009

Poker-Shoppen

Von: team-de @ 18:07 (CET) / 103 / Kommentar ( 146 )

Achtung! Dieser Blog spricht evtl. eher Frauen an. Also bitte, Herren der Schöpfung, keine bösen Kommentare über Frauen, die Shoppen gehen, o.k.?! Ersetzt einfach die Wörter "Klamotten" durch "Playstation" und "Make-up" durch "Autoersatzteile"... Dann passt das wieder.
(Ich wurde mal wieder hier im Büro von B@ndit gezwungen, über meine neuesten Erfolge zu berichten ... )

Was für ein äußerst befriedigendes Gefühl es ist, nach einem satten Pokergewinn das Geld gleich wieder fröhlich in Umlauf zu bringen! Eine Reise buchen, Geschenke für die Liebsten kaufen, Dinge bei eBay bestellen, Wellness oder einfach nur ausgiebig Shoppen gehen ... Schön!

Durch Poker gewonnenes Geld fühlt sich anders an als verdientes und lässt sich so auch leichter wieder in weitere Pokerwagnisse oder Einkäufe investieren. Nach meinem Gewinn von fast $12.000 im Januar habe ich mit meinem Vater eine Herrenboutique in Wuppertal eröffnet, eine Reise nach Island gemacht und war bei einer Papst-Audienz ... ach nein ... das war was anderes ...
Im Ernst: Da hab ich mir einen Gaming-PC bestellt, eine Reise nach Atlantic City gebucht, Schulden bezahlt, weitere Möbel für die Wohnung gekauft und für Zahnersatz gesorgt. Der Rest liegt auf dem Sparkonto. Also abzüglich des Geldes, das sich weiter als meine Bankroll bezeichnen darf.

Letzten Freitag war es wieder soweit. Ich beendete ein 22€-Turnier auf dem fünften Platz und strich leckere $1.845 ein. Zuzüglich den $800, die ich Anfang der Woche durch einen Qualifier gewonnen hatte, kam ich auf einen Wochenlohn von $2.645. 

Da ich sowieso den Entschluss gefasst hatte, dass ich neue Kleidung brauche, düste ich am Samstag dann für eine 4-Stunden-Shopping-Session in die Hamburger Innenstadt. Normalerweise hasse ich Einkaufen. Ich bin da halt irgendwie kein richtiges Mädchen. Aber da habe ich mir mal Larissa als Vorbild genommen, die damals nach ihrem ersten Cashgame-Gewinn direkt zum Friseur gegangen ist. Das wollte ich mir jetzt auch mal gönnen.
Die Tour fing an mit einer professionellen Beratung für Make-up im Alsterhaus. Alles wird einem da gleich ins Gesicht geschmiert. Was gefiel, kaufte ich. Dann ging es weiter zu H&M, Salamander, Esprit, Diesel und MEXX. Der Hosenkauf gestaltete sich wie immer äußerst problematisch. Zuerst wurde ich aus zwei Geschäften weggeschickt, weil es keine passende Hose für meinen wohlgeformten Hintern gab. Und ich meine damit nicht, dass der Schnitt unmöglich war, sondern, dass sie einfach alle zu klein waren. Im ersten Laden sagte man mir direkt: "Nein, diese Größen führen wir nicht!", so als würde ich zu DER Gruppe der fetten Är***e gehören und sollte wohl besser mal im Übergrößengeschäft nachschauen. Im nächsten Laden passte ich auch nicht in die größte vorhandene Größe und wurde in die Männerabteilung geschickt. Auch da musste der Verkäufer weit ins Lager verschwinden, um die größten Größen für mich zu holen. Ich fragte mich ernsthaft, ob ALLE Frauen in Hamburg schlanker seien als ich, ob ich tatsächlich den dicksten Hintern der Hansestadt hätte ...
Im dritten Laden fand ich völlig frustriert eine Hose, die einigermaßen passte. Aber für's Erste war ich in Bezug auf Hosenkauf bedient.
Ich hatte ja zum Glück Schuhe, Make-up und Oberteile gefunden.

Egal ... Alles in allem habe ich an dem besagten Samstag ca. 600€ auf den Kopf gehauen. Aber für Sachen, die ich wirklich brauche. An meinem Äußeren muss nämlich noch ein wenig was getan werden ...  

Ein Teil des Geldes ging wieder auf mein Bankkonto, damit ich auch eine große Versandkatalogsbestellung bezahlen kann.
Daniel aka DJ Cupra lässt sich hier übrigens zitieren "Wir Mitarbeiter fühlen uns belästigt von der Masse an Paketen, die wir täglich für Christin annehmen müssen!" ... So schlimm ist es natürlich nicht ... Aber wenn man sozusagen vom Backpacker zur sesshaften Marketing-Frau wird, werden schon einige Einkäufe für Wohnung und Kleidung fällig.

Ich bezahlte auch das Buy-in von $109 für das IntelliPoker-Open Finale am Sonntag und wurde 18. für $224.

So kann das weitergehen. Nach fast zwei Jahren als Pokerspielerin ist endlich der Punkt da, dass ich glaube, zu wissen, was ich tue. Cashgame ist für mich weiterhin ein Graus. Aber in Turnieren bewege ich mich mittlerweile geschmeidig und selbstbewusst.

Ich kann wirklich nur allen wärmstens ans Herz legen, die Pokerausbildung ernstzunehmen, damit sie bald die Lorbeeren dafür ernten können. Es dauert ein Weilchen. Bei dem einen länger, bei dem anderen kürzer. Aber der Punkt kommt bestimmt, an dem ihr euch eure Wünsche erfüllen könnt. Ich stehe noch am Anfang (einige erfahrerene Spieler werden hier wahrscheinlich schmunzeln), aber es fühlt sich jetzt schon gut an!

 

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