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/Mai/2008

Sponsoring, Backing, Satellites oder selbst bezahlen

Von: team-de @ 23:15 (CEST) / 8063 / Kommentar ( 187 )

In den Kommentaren zu meinem letzten Beitrag wurde eine Frage aufgeworfen, zu der ich etwas schreiben möchte. Deshalb folgt außerplanmäßig noch dieser Eintrag, bevor ich dann Freitag nach Vegas aufbreche.

"bockma-s99" fragt: "hast du bereits ein ticket / package für eines der turniere erspielt? hattest du dies letztes jahr? oder finanzierst du dir den trip vollständig aus deiner bankroll???"

Ich hole etwas weiter aus - zunächst einmal gibt es vier prinzipielle Möglichkeiten, wie man die Buy-ins bestreiten kann. Jede hat Vor- und Nachteile.

Sponsoring
Bekannte Spieler haben oft Sponsoring-Verträge. Sie repräsentieren eine Unternehmen, oft einen Onlinepokerroom und bekommen dafür das Buy-in bezahlt. Die Preisgelder können behalten werden.
Vorteil: kostet nichts
Nachteil: schwer zu bekommen, es sei denn, man ist sehr bekannt

Backing
Ein Investor (oft ein anderer Pokerspieler) bezahlt das Buy-in und bekommt dafür einen Teil des Gewinns.
Vorteil: kostet nichts
Nachteil: Ein (großer) Teil des Gewinns muss an den "Backer" abgegeben werden; schwer zu bekommen (aber leichter als Sponsoring).

Satellites
Man qualifiziert sich über ein kleines Turnier für ein großes. Oft kann man mit Freerolls oder sehr kleinen Einsätzen ($5 und weniger) über mehrere Satellites hintereinander einen Platz im Main Event gewinnen.
Vorteil: kostet deutlich weniger als das Buy-in
Nachteil: Wenn man sich nicht qualifiziert (was häufig vorkommt), kann man nicht teilnehmen oder muss auf eine andere Möglichkeit zurückgreifen.

Selbst zahlen
Diese Möglichkeit erklärt sich sicherlich von selbst. Man zahlt das Buy-in und spielt mit. Fertig.
Vorteil: einfach und zuverlässig
Nachteil: sehr teuer

Die obigen Möglichkeiten können natürlich auch kombiniert werden.

Ich selbst setze auf eine Mischung aus Backing und selbst zahlen, mit einer kleinen Prise Sponsoring. Auf Satellites habe ich bislang verzichtet. Weil ich sowieso plane mitzuspielen, unterscheiden sich Satellites kaum von Cash-Turnieren. Ob ich $10.000 gewinne oder einen Seat im Main Event, der mir $10.000 einspart, kommt auf dasselbe raus. In normalen Turnieren sind die Gegner vermutlich im Durchschnitt etwas stärker, dafür finden sie regelmäßiger statt und die Varianz ist kleiner (weil es auch viele kleinere Preise gibt, was bei Satellites nicht der Fall ist).

Mein nächster Beitrag wird wohl wirklich aus Vegas kommen. Ich hoffe, ihr lest weiter fleißig die Intelli-Blogs und verfolgt das Abschneiden der deutschen (und Schweizer sowie österreichischen) Spieler!

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