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/Nov/2008

Two Pairs & Raumgestaltung

Von: team-de @ 01:12 (CET) / 1 / Kommentar ( 76 )

Da bin ich mal wieder, sogar in neuem Look (siehe Avatar). Dieses coole Cap war übrigens mein Andenken an die EPT in London. Und da wir gerade beim Thema sind, ich muss noch hochoffiziell die beiden Gewinner meines kleinen Preisausschreibens bekannt geben.

*Trommelwirbel*

Gewonnen haben Wurstbrot134 im E-Mail-Ratespiel und Xerxes34 bei der Paintwar-Challenge. Ich habe die Daten an Christin weitergeleitet und sie wird die hübschen Poloshirts demnächst verschicken. Hier noch das Gewinnerfoto, wobei man sagen muss, dass es so viele gute Beiträge gab – ich hätte noch mehr verlosen können! Vor allem das Bild von Schnucke mit Jan und Greg ... war ein (verlorener) Coinflip um den Sieg:

Nun aber mal back to Poker: Die letzten Tage habe ich verstärkt Fullring-Cashgame gespielt, jedoch No-Limit – vor FL habe ich mich gedrückt.  Da ich zuvor immer nur 6-max-Tische gegrindet habe, war die Umstellung am Anfang recht schwer und plötzlich so „tight“ zu sein, war irgendwie strange. Gut, man kann nebenbei mehr machen und sich bspw. The Daily Show im Internet angucken – hat auch was. ;)

Ich spiele derzeit NL50 und wie in allen Micro-Limits gibt es teilweise recht haarsträubende „Moves“... auch von mir, keine Frage. Einige Male hat es mich mit (kleinen) Two Pairs erwischt, die ich zu aggressiv gespielt habe. Bei 6-max ist Two Pair – selbst Bottom Two – viel stärker und da bin ich wohl ins Fettnäpfchen getappt und habe zu viel verloren. Einmal Crap-Two-Pair im Big Blind  bekommen und OOP gegen drei Gegner angespielt und so den Pot auf dem Flop schon zu groß gemacht ... War ja eigentlich klar, dass jeder callen musste. Verloren habe ich dann auf dem River, gegen Runner-Runner-Irgendwas.

Das andere Mal war Pech, da ich mit Big Slick ein schönes Board ( mit Flushdraw), mein Gegner aber die Straight gefloppt hatte. Hier habe ich den Stack liegen lassen, weil ich den Gegner nicht kannte. Wir checkten beide den Flop. Er spielte Turn an, ich raiste und er pushte. Da es aber so viele Leute gibt, die das hier mit irgendwelchen Draws (auch Gutshots) machen und selbst mit APNK (any Pair, no Kicker) broke gehen, war der Calls evtl. sogar +EV. Wie auch immer, den  Sessions hat es insgesamt nicht geschadet.

Ansonsten habe ich  keine wirklich spannenden Hände erlebt und  irgendwie war alles Standard. Deshalb will ich im zweiten Teil dieses Blogeintrags auch mal über einen völlig unterbewerteten Faktor reden, die Raumgestaltung.

Jeder kennt die Kriterien für eine solide Spielsession. Also keine Ablenkung wie Telefon, TV oder Surfen im Internet  (btw, habe ich schon die Daily Show erwähnt?). Aber erschreckend Wenige machen sich Gedanken über ihren Arbeitsplatz bzw. den Standort. Vor kurzem war ich bei einem Freund, der sich sein Studentenleben mit Pokern finanziert. Sein ohnehin schon kleiner Raum war völlig zugestellt und sein Schreibtisch so zugepackt, dass das Spielen für mich zur Qual werden sollte. Dann kamen noch andere Faktoren hinzu.

Der Monitor ist wohl das A und O. Klar kann sich nicht jeder einen riesigen Bildschirm leisten (auch aus Platzgründen ;), aber man kann zumindest das Beste aus dem „Alten“ rausholen. Hat man noch so ein Röhrengerät (aus dem letzten Jahrtausend), dann sollte man zumindest die Bildschirmaktualisierungsrate auf das Maximum setzen. Dann sollte man als nächsten Schritt die Lichtquellen im Raum optimieren.

Völlig im Dunkeln zu sitzen und auf den flackernden Schirm zu glotzen, strengt die Augen zu sehr an. Man wird schneller müde und spielt unkonzentrierter. Die Winrate sinkt. Also braucht man Licht, aber hier muss man auch darauf achten, dass sich die Lichtquelle nicht im Bildschirm reflektiert. Etwas indirektes Licht entspannt und man kann sich auf das Spiel konzentrieren.

Im Übrigen kann man bei Windows und Co. auch leicht verschiedene Benutzerkonten einrichten. So ist es kein Problem, auch dunkle und helle Desktops einzurichten und je nach Uhrzeit (Tag/Nacht) kann man das eine oder das andere verwenden. PokerStars bietet auch jede Meine Skins an und man kann die Layouts auch verwalten.

Hier sind wir auch schon beim nächsten Thema. Tablelayouts. Vielen mag bspw. das Hyper-Simple-Theme von PokerStars etwas merkwürdig erscheinen. Vierfarbige Karten mit riesigen Zahlen sind zwar nicht jedermanns Sache, aber man sollte über seinen eigenen Schatten springen und jede Hilfe in Kauf nehmen (vor allem bei Stud!). Zumindest das vierfarbige Kartendeck ist meines Erachtens Pflicht. Versteht mich nicht falsch. Ich habe kein Problem, die Symbole auseinanderzuhalten, aber es geht viel schneller, wenn sie verschiedene Farben haben. Auch wenn es nur winzige Bruchteile von Sekunden sind. Bei einer langen Session summiert sich „immer mal etwas genauer hinschauen“ und man ermüdet schneller.

Weitere Optimierungsmöglichkeiten bietet der Platz an sich. Der Schreibtisch – oder worauf auch immer der Monitor/Laptop steht – sollte sauber sein und eine Computermaus mit Kugel gehört definitiv nicht mehr in die Liste adäquater Eingabegeräte. Martin, bitte räume die Bierflaschen weg und kauf dir so eine verdammte „neumodische“ Maus!

Last, but not least muss man darauf achten, worauf und wie man sitzt. Zugegeben, das ist wohl auch mein großes Manko, denn nach einiger Zeit lehne ich mich seltsam in Richtung Monitor und nehme eine sehr unbequeme Haltung ein.

Aber was gibt es zu beachten? Zum einen muss man sich anlehnen können. Nichts entspannt mehr und Entspannung = mehr Konzentration = mo` money. Das große Plus beim Anlehnen ist auch, dass man einen gesunden Abstand zum Monitor behält, was zusätzlich Hirnressourcen schont. Dann sollte man so sitzen, dass man den Arm auflegen kann und immer noch die Maus leicht bedienen kann.

Für die meisten mögen diese Tipps lapidar klingen, vielleicht weil viele diese Fehler nicht (mehr) machen. Vielleicht aber auch, weil sie sich noch nie wirklich Gedanken über das eigene Umfeld gemacht haben.

So das war´s mal wieder, beim nächsten Mal gebe ich Tipps, wie man beim Multiturnierspiel viel Wasser trinken kann und dennoch nicht dauernd auf die Toilette zu rennen braucht. ;)

 

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