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/Jan/2009

Updates und Aussichten 2009

Von: team-de @ 02:24 (CET) / 1 / Kommentar ( 70 )

Hallo Leute,

Aktuell bedinde ich mich auf der Zugfahrt von Bremen nach Frankfurt und finde mal wieder etwas Zeit, um ein kurzes Update von mir zu posten:

Im Dezember ging es zum 150-Euro-Rebuy-Deepstack-Turnier nach Dortmund, das Turnier hatte zwei Starttage und war, glaube ich, mit insgesamt 220 Leuten besucht. Nachdem ich Tag 1B mit einem netten Stack beenden konnte, ging es in der gleichen Nacht weiter mit einem Homegame. Vom 5/10-Euro-Omaha-PL in der Hohensyburg ging es nun mit 25/50 Cent Dealer's Choice weiter. Es war mit Abstand eines der witzigsten Homegames, die ich in 2008 erlebt habe, unter anderem auch, weil wir z. T. recht skurrile Modifikationen ins Spiel brachten.

So spielten wir Omaha Unlimited (man darf alle vier Holecards benutzen) mit einer Ante sowie einem Mississippi-Straddle (Button Straddle) und dem Standard-Live-Straddle. Da das normale Omaha-Game schon massig Action vorweist, ist die Action bei Omaha Inverted (drei Holecards, zwei vom Board) oder Unlimited einfach nur sick.

Nachdem ich temporär 300 BBs up war, beendete ich die Session morgens um 7:30 Uhr dann mit 400 BBs im Minus, weil mich ein Harakiri-Spieler bei NL-Omaha für seinen kompletten Stack auf einen Gutshot gecallt hatte. J

 

Am nächsten Tag um 16 Uhr ging es dann mit dem Turnier weiter. Ich holte noch kurz meine nächtlichen Verluste beim Roulette rein, indem ich beim ersten Setzen meine Zahl traf. :P Das Turnier verlief relativ zäh und ich konnte meinen Stack nicht wirklich ausbauen - bis es zu folgender Hand kam:

Der Spieler links neben mir mit Position auf mich hat sich von seinem Super-Shortstack wieder auf über Average hochgekämpft, vorzugsweise durch stumpfes Reinstellen und Aufdoppeln gegen die bessere Hand. Bei Blinds von 2.000/4.000 und 300er-Ante fand ich im SB und hatte in etwa 55.000 behind. Ich entschied mich dafür, lediglich zu completen, da ich nach einem Raise ungern mit auf seinen möglichen Push callen wollte. Der BB checkte und wir sahen den Flop von , wir checkten beide und am Turn erschien die . Ich spielte direkt Potsize an und mein Gegner ging quasi direkt all-in und coverte mich leicht. Ich callte und musste mich geschlagen geben. Ausgeschieden bin ich somit auf Platz 40-45, die ersten 27 Spieler kamen ins Preisgeld.

 

 

Direkt eine Woche später ging es wieder zur WPT nach Dortmund. Da die Auszahlungsstruktur relativ kopflastig war, war meine Motivation für das Turnier recht gering. Positiv zu erwähnen ist, dass die Turnierleitung den Top 40 noch Geldpreise zukommen ließ (40-20 = 1.000 Euro, 19-10 = 2.000 Euro).

Das Turnier startete mit einem 10.000er-Stack und hatte 40-Minuten-Levels. Wie in jedem Liveturnier gab es an meinem Tisch mal wieder die ein oder andere skurrile Hand und ich hielt mich erst mal aus der größten Action raus. In Level 3 verlor ich einen größeren Pot, als ich mit meinem Middle Pair einen Gegner ausbezahlte, der die absoluten Nuts hielt, vom Verhalten und der Körpersprache her aber extrem weak aussah. Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass Tells mit Vorsicht zu genießen sind.

 

In Level 4 hatte ich etwa drei Viertel von meinem Startstack übrig und beteiligte mich an mehr Pots. Mit Pocketkings raiste ich UTG auf vier BBs, ein Spieler aus MP1 sowie der Big Blind callten. Der Flop kam mit recht gut herunter. Ich machte meinen C-Bet und der Spieler aus MP1 raiste mich leicht, ohne sich zu committen. Ich stellte rein und hoffte, dass mein Gegner mich dort mit QQ-99 reraiste. Nach einiger Zeit des Überlegens callte mein Gegner dann mit einem Set () und ich verabschiedete mich zum Cashgame.

 

Der Traum vom Audi R8 war somit relativ zügig ausgeträumt, aber zumindest wurde ich beim PLO 1k  relativ gut entschädigt.

 

Über die Feiertage lief dann quasi nichts, außer einiger Onlineturniere bei Stars.

Leider habe ich es nicht auf die Bahamas geschafft und bin in den Steps, 10.000 FPP Qualifier, im 109 R sowie den 650er-Qualifiern, gescheitert. Jedes Mal, wenn ich mich den Tickets näherte, kam es quasi zu grausamen Beats. Auf dem Flop von ging mit Aces alles Geld rein (beide Stacks > Average) und ich brachte meinen Gegner mit Tens zum callen.

Die am Turn crackte meine Aces und ich war quasi busto. Bei einer anderen netten Hand aus dem Super-Satellite floppe ich den Nutflush, mein Gegner turnte sein Set und ich musste mich dem Full House am River geschlagen geben (das Geld ging am Turn rein).

 

Die nächsten anstehenden Liveturniere sind die Pokerolymp Open in Schenefeld und die Bremen Open im Februar. Zudem hoffe ich, dass ich im Laufe der nächsten Monate meine erste EPT spielen werde (Dortmund wäre sehr cool). Online möchte ich meinen Supernova-Status halten und am liebsten den ein oder anderen Milestone mitnehmen. Zudem wäre der ein oder andere Final Table der großen Stars-Turniere nicht verkehrt. Ein Supernova-Elite-Shot ist dank meiner Selbstständigkeit und der Reiselust auszuschließen. An dieser Stelle nochmal viel Respekt an Crazysheep für das Erreichen der Elite.

 

Mein i. d. R. positives Karma übertrage ich hiermit an Jan Collado, dem ich vor der Abreise nach Nassau einen Cash > 60k prophezeit habe. Aktuell ist er einer der letzten acht Deutschen im Rennen. GL

 

 

 

Grüße

Jerome

 

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