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/Aug/2008

Urlaub ohne Poker?

Von: team-de @ 10:08 (CEST) / 8110 / Kommentar ( 179 )

Geht ja gaaaar nicht!

Endlich war ich in meinem wohlverdienten Urlaub und bin seit Montag zurück im Büro. Eine Woche Ruhe habe ich mir gegönnt. Ich hatte Hamburg auch nicht verlassen und sozusagen Urlaub auf Balkonien gemacht.
Gerade die letzten zwei Monate hatten mich ziemlich mitgenommen, insgesamt war das erste halbe Jahr bei IntelliPoker wunderschön, aber unglaublich kräftezehrend.

Nun gut, die Woche war verregnet und an einem Tag gab es sogar eine Unwetterwarnung für Hamburg. Was kann man da also besseres tun, als zu … Pokern?!
Neben Turnieren, Cashgames und zahllosen Sit & Gos bei PokerStars wollte ich allerdings auch mindestens einmal live ans Werk.
Also sah ich mich mal um, was es für mich als (immer noch) Anfänger neben teuren und steifen Casinobesuchen noch für Möglichkeiten in Hamburg gibt.

Der Irish Pub Finnegans Wake zum Beispiel veranstaltet jeden Montag einen Pokerabend. Dabei werden in Sit & Gos Plätze für ein kleines Finale am Abend ausgespielt, in dem man dann wiederum Plätze für ein weiteres Finale an einem anderen Datum gewinnen kann. Ich liebe Irish Pubs - die Musik, die Atmosphäre, die Leute und weil ich dort fast immer sicher mein Leibgetränk, Strongbow Cider, bekomme … Also warum nicht auch mal in einem Irish Pub pokern?!
Es waren acht Spieler, die am Tisch saßen. Davon kannten sich eigentlich alle untereinander und sie hatten dieses Turnier schon einige Male gespielt. Insgesamt waren drei Tische im Raucherbereich des Pubs aufgestellt. So konnte man angenehm bei Bierchen und Zigarette ein SnG spielen. Die Stimmung am Tisch war gut, das Spiel dementsprechend wild. Ich will den Spielern nicht ihr Können absprechen, aber ich merkte, dass es nicht ein Nachteil, sondern ein Vorteil war, dass ich nicht Teil dieser Gemeinschaft war. Die Spieler machten viele verrückte Moves, um möglichst viel Spaß mit ihren Freunden zu haben. Ich spielte sehr vorsichtig und wartete auf die richtigen Momente, um zu stehlen oder gute Blätter zu finden. Am Ende wurde ich Vierte und bekam nüscht. Nichtsdestotrotz war es ein netter Abend und so konnte ich mal wieder für €15 ein paar Stunden am Tisch verbringen.

Die nächste Gelegenheit ergab sich am Donnerstag, als das bekannte IntelliPoker-Mitglied und Forumsmoderator Dave „abgerammelt“ Knoth einen Besuch in Hamburg ankündigte. In letzter Zeit war ich sehr aktiv im BBV und bei der Kommunikation mit einigen Forumsmitgliedern und so hatte ich viele Moderatoren aus dem Forum kennengelernt. Ich bot mich also an, Dave das IntelliPoker-Büro und ein paar nette Seiten von Hamburg zu zeigen. Abends gingen wir in den Ace Club.

Wie immer gab es einen netten Schnack mit dem Besitzer Matthias. Von Daves riesigem Chipstapel bezahlten wir Fritz Melone mit Wodka – sehr interessant – und spielten für einige Stunden mit einem Stack für €15. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Rausschmeißer-Sit&Go für weitere €15. Während der Partie klärten wir die vier anderen Spieler auf, was denn eigentlich IntelliPoker ist (wir waren natürlich gebrandet). Die meisten kannten das Logo und fragen sich immer, was IntelliPoker eigentlich mit PokerStars zu tun hat. Somit kamen wir ins Gespräch über Intelli, Vorteile, Pläne und die unzähligen Logos auf PokerStars.
Am Ende wurde Dave Dritter und ich landete im Heads-up, das ich leider verlor. Dennoch konnte ich mir für das Ergebnis 4.000 Punkte im Ace Club gutschreiben lassen und habe einen Grund mehr, mal wieder reinzuschauen.

Am Freitag wurde dann ein Pokershop in Hamburg eröffnet, zu dem ich halb offiziell eingeladen war. Erst wollte ich eigentlich nicht, da ich ja nun im Urlaub war. Aber als ich erfuhr, dass dort Freerolls veranstaltet werden würden, überlegte ich doch noch einmal … Umsonst pokern? Immer gern!

Ich fragte Dave, ob er mich auch zu der Eröffnung begleiten möchte und er kam mit. Somit wurde es dann richtig lustig beim kostenlosen SnG. Der Laden war proppenvoll mit Pokerbegeisterten, die an drei Tischen ihren Spaß hatten.

Shop-Besitzer Jan musste zum Dealen selbst ran, da ein Dealer ausgefallen war. Und da er auch hier und da mal etwas verkaufen musste, stoppten wir die Turnieruhr in unregelmäßigen Abständen und so dauerte unser SnG ungefähr dreimal so lang wie die anderen. Aber es war lustig, daher machte es auch nichts weiter aus. Ich schaffte es sogar einmal, aus purer Albernheit, Dave mit seiner Lieblingshand off-suit zu bluffen und brachte den ganzen Tisch zum Lachen, als ich die Karten aufdeckte. Wir waren auch sehr unterhaltsam, denke ich, als wir z.B. mit IntelliPoker- und PokerStars-Jacken und dicken Sonnenbrillen zum Prollen aufriefen, aber es dann doch nach drei Minuten abbrechen mussten, da es viel zu heiß für Jacken in dem Shop war.
Außerdem gab sich sogar ein IntelliPoker-User zu erkennen, der regelmäßig meine Blogs liest. Sowas ist natürlich immer schön!

Wieder beendete Dave das SnG als Dritter und ich als Zweite im Heads-up. Mein Preis war ein Kartendeck. 
Bevor wir wieder verschwanden, tranken wir noch ein Glas Sekt mit Jan und bestaunten die Auslagen im Shop.

Wie man sieht, es geht nicht ohne Poker. Aber zumindest muss man nicht immer Unsummen ausgeben, um einfach mal etwas Erfahrung am Livetisch zu sammeln. Ich kann nur empfehlen, die Augen offen zu halten nach Pub-Pokern oder kleinen Pokerklubs, denn ich denke, jede Minute, die man am Tisch sitzt, verbessert das Spiel. Egal, ob es Highstakes im Casino oder ein Freeroll im Pokershop sind …

 

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