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/Nov/2007

Vom Pechvogel zum Gesangsstar

Von: team-de @ 19:42 (CET) / 265 / Kommentar ( 130 )

Am Freitag nach der Arbeit fuhren Robin Scherr, Nils "peekon" Neubauer, Michael Dombrowsky und ich zum 100€- Buy-in-NL-Hold'em-Turnier nach Schenefeld. Als wir um 20.15 Uhr ankamen, war das Casino auch schon gut besucht. Als Erster begrüßte uns direkt der Betriebsleiter Herr Salihi und teilte uns mit, dass sich 77 Spieler angemeldet hätten."Das ist eine phantastische Beteiligung. Da stoßen wir fast an unsere Grenzen – ein tolles Ergebnis", sprudelte es aus ihm heraus.

Das Casino stellte noch einen Extratisch auf, sodass elf Spieler einen Tisch belegten. Einige Teilnehmer schauten sich schon ängstlich um, ob sie womöglich die Schwergewichte unter den Teilnehmern als Tischnachbarn zugelost bekommen hatten. Um kurz nach halb neun ging es dann auch schon los. Ich setzte mich mit 2.500 Chips an Tisch sechs, Sitz acht. Die Blinds fingen bei 20/40 an und wechselten alle 20 Minuten. Ich spielte in der Anfangsphase sehr tight.

Die Blinds stiegen schnell auf  60/120 und ich bekam in LP . Vor mir callte ein Spieler. Ich raiste auf 500, nur der Caller ging mit. Der Flop kam mit – Rainbow, ganz gut für mich. Mein Gegenspieler checkte und ich setzte 200, er callte. Die Turn-Karte war eine und er checkte auch diesmal. Ich wollte natürlich so viele Chips wie möglich von ihm kassieren und setzte 300. Er überlegte kurz und callte dann. Nach der auf dem River ging er sofort All-in und ich callte sein All-in ohne mit der Wimper zu zucken. "Showdown", sagte der Dealer. Ich drehte meine Kings um, mein Gegenspieler brummelte leise: "Hast gewonnen" und verließ den Tisch. Durch diese Hand konnte ich mich gut verdoppeln.

Nach rund drei Spielstunden (Robin und Michi waren schon ausgeschieden) waren nur noch 27 Spieler im Rennen. Mit meinem Stack lag ich knapp über Durchschnitt. Ich musste dann den Tisch wechseln und wusste nichts über meine jetzigen Gegner. Schon in der dritten ausgeteilten Hand schauten mir in LP entgegen. Die Blinds waren inzwischen auf 400/800 gestiegen. Alle Spieler vor mir passten. Mit 3.500 raiste ich, der Small Stack im SB callte und der BB ebenfalls. Der Flop kam mit auf den Tisch und ich freute mich schon riesig. Der Small Stack ging sofort mit seinen restlichen 800 Chips All-in. Der BB callte das All-in und ich schob meine restlichen 5.000 Chips auch All-in. Der BB überlegte kurz und callte auch mein All-in. It’s Showtime! Small Stack hielt , BB hielt und ich die besagten Kreuzkarten. Der Turn kam mit einer und der BB bekam seinen Flush fertig. Im ersten Moment war ich wie benommen und zur Salzsäule erstarrt. "Das kann doch wohl nicht wahr sein", schoss es mir durch den Kopf. Nun gab es nur noch die Hoffnung auf ein Wunder. Wie hätte ich mich über eine Zwei gefreut. Aber solche Karten kommen nur im Film. An meinem Tisch im wirklichen Leben drehte der Dealer ganz humorlos eine Zehn um, damit war alles vorbei. Platz 27! Na ja, kann man nichts machen. That‘s Poker! Nils war noch im Turnier, aber mit 3.000 Chips auch schon ziemlich am Ende. Er wurde als 19. eliminiert. Ich fuhr dann auch gleich nach meinem Rauswurf nach Hause und fiel todmüde ins Bett.

Das war der Bericht von Freitag. Heute kann ich schon wieder drüber lachen und dachte mir dann mal: Wenn es mit dem Pokern nicht klappt, dann vielleicht mit dem Singen. ;-)


MC DJCupra

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