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/Jul/2008

Zurück aus Sin City

Von: team-de @ 19:50 (CEST) / 8 / Kommentar ( 167 )

An den Tagen vor und nach dem Main Event standen Spaß und Entspannung im Vordergrund und ich habe nur noch wenig ernsthaft gepokert.

Schon vor dem Main Event habe ich den geplanten Helikopterausflug gemacht. Zunächst ging es in den Grand Canyon. Von unten konnte man besonders gut die Größe der Steilwände erkennen (bis zu 1 km hoch!). Es war allerdings mit über 45 °C brutal heiß. Das Highlight war für mich der "Skywalk", eine hufeisenförmige Brücke, die über den Grand Canyon hinausragt. Der Clou: Alles ist aus Glas gebaut. Man sieht seine Füße hunderte Meter über dem Abgrund stehen. Ein unbeschreibliches Gefühl im positiven und negativen Sinne.

Hier sieht man mich (links) und Tillmann, einen Hamburger Pokerspieler, wie wir einen Sprung für die Kamera wagen. Hinterher haben wir dann für einen Einnahmeschub bei den Betreibern gesorgt: Das obige Bild zusammen mit einigen wenigen anderen hat $100 gekostet. LOL. Das ist sogar für Las Vegas eine Frechheit. Aber es gibt ja Idioten, die das bezahlen ...

Zwei Tage nach dem Main Event war ich dann im Wynn, meinem Lieblingspokerraum, um ein bisschen No-Limit Hold'em zu spielen. Es war kein Seat frei, also rauf auf die Wartelisten (2/5 und 5/10). Danach habe ich mich an einen leeren Tisch gesetzt und gewartet. Nach wenigen Sekunden bemerkte ich, dass irgendwas heads-up am Nachbartisch gespielt wurde. Ich hatte die Hoffnung, die Wartezeit zu verkürzen und erkundigte mich, was gespielt wurde. 10/20 (Limit) Omaha High/Low. Uhm. Von dem Spiel habe ich wenig Ahnung, obwohl ich kürzlich angefangen habe, ein Buch darüber zu lesen. Aber ich dachte mir, es wäre auch mal interessant, der Fisch am Tisch zu sein. Also habe ich mich rangesetzt, das Buy-in als Lehrgeld abgeschrieben und los ging's. Gleich in der ersten Hand habe ich vermutlich einen Fehler gemacht: Ich war im Big Blind mit - einer grauenhaften Starthand. Der Button limpte, der SB callte und ich checkte. Flop: . Der SB wettete, ich freute mich über mein Set und erhöhte, der Button foldete und der SB callte. Ups. Im Hold'em ist ein Set ja (fast) immer ein Monster am Flop. Aber im Omaha High/Low ... nicht wirklich. Vor allem nicht Middle Set mit zwei Lowcards auf dem Board (Die beste High Hand und die beste Low Hand [Handranking wie beim RAZZ] splitten den Pot, aber nur, wenn die Low Hand 8-High oder besser ist. Sonst bekommt die High Hand alles). Am Turn hatte ich dann Glück - eine kam, ich hatte also ein Full House. River war eine weitere Lowcard und der Pot wurde geteilt.
Später stellte sich allerdings heraus, dass ein Gegner ebenfalls sehr schwach war und der andere zumindest nicht wirklich gut. Letztlich bin mit einem Gewinn von $23 aus dem Spiel gegangen. Nicht viel, aber wenigstens nichts verloren. Beim Hold'em wusste ich dann wieder, was ich tat, und es lief auch gut. Gewinn: $800.

Inzwischen bin ich nach Hamburg zurückgekehrt. Noch empfinde ich einige Dinge als sehr merkwürdig:
- Draußen ist es kälter als drinnen.
- Die meisten Straßen haben nur zwei Spuren.
- Nachts wird es dunkel.

Aber da gewöhne ich mich bestimmt auch wieder dran.

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