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Flix-Max!

/Okt/2013

Grinding USA #5 - A Roadtrip Report (Finale)

Von: xflixx @ 12:02 (CEST) / 1010 / Kommentar ( 4 )

Am nächsten Tag machten wir uns wieder zurück auf den Weg nach Vegas und nahmen dabei den Umweg durchs Death Valley in Kauf. Hitze, nichts als Hitze auf dem Weg dorthin und hindurch, aber am Ende hatte es sich für die schönen Anblicke der diversen Wüstenformationen gelohnt. Wir haben es knapp überlebt:

Für die letzten 3 Nächte hatten wir das Treasure Island gebucht, das sich tatsächlich als kleiner Goldschatz entpuppte. Es ist zwar kein Fünfsterne Schuppen, hat aber eine ideale Lage am Strip und sehr moderne, saubere Zimmer sowie eine angenehme Hotelatmosphäre.

Wir gingen in diesen Tagen nochmal fleissig shoppen, fein essen, am Pool ausspannen und Circque du Soleil's Mystére anschauen. Während dieser Vorstellung hatte ich ein kleines Aha-Erlebnis, über das ich im PokerStars Blog einen kurzen Eintrag geschrieben habe.

Pokermäßig hatte ich zurück an den Vegas Tischen einen eher schlechten Start. Direkt in meiner ersten Session raiste ich im straddled Pot mit JJ auf 50 preflop gegen einen Button Limper, der darauf mit einem saftigen Limpraise auf 175 antwortete. Da ich lediglich mit $500 vor dem Beginn der Hand gestartet hatte, erschien mir die Size ungewöhnlich hoch und ich war mir daher sicher, dass er AK haben würde. Mein Jam und sein Call bestätigte meine Annahme, leider verlor ich den Flip und konnte auch sonst in der Session am Ende keine grünen Zahlen verbuchen.

Am nächsten Tag spielte ich dann einen meiner seit langer Zeit größten Pötte aus, ebenfalls im Wynn: Ich bekam einen Platz im Main 2/5 Game, das mit vielen deepen Stacks sehr fruchtig aussah. Daher entschied ich mich diesmal auch, ganze 1k aufzuziehen anstelle von nur $500. Mir gegenüber saß ürbigens an diesem Tisch niemand geringeres als unser guter IntelliPoker Highstakes Blogger salenka, der auch gleich mal in UTG mit 15 eröffnete.

Ein etwas angenervt aussehender Mann flatcallte in später Position und ich fand Asse am Button, der perfekte Spot um auf 55 zu squeezen und dabei bluffy zu wirken. Beide callten mein Reraise und wir sahen zusammen einen Flop. Nach zwei Checks zu mir feurte ich nochmal sehr klein mit weiteren 55, salenka foldete und Villain zögerte keine Sekunde mir seine Froscharmee aka $25 Chips entgegenzuhalten. Auch hier schrie für mich alles nach Bluff, daher tankte ich eine Weile, callte dann zögerlich und erwartete seine Turnaction. Der Turn war mit einer weiteren 2 die perfekte Karte, denn nun hatte ich zumindest auch 65 überholt. Sein Check zu mir signalisierte mir dann grünes Licht für mein All-In als leichte Overbet von über 500 in einen Pot von knapp unter 500. Er zögerte etwas, callte dann aber und ich sah den Pot mit fast 2 Kilo Gewicht schon zu mir schippern. Leider kooperierte der River nicht und die 3 komplettierte seine Pocket 4er zur Straße. So sah mein Rack nach der Hand aus:

Am folgenden Tag entschied ich dann das zu tun, was in einer Phase des schlechten Laufs natürlich am besten ist: In den Limits aufsteigen und Losses chasen! Ich setzte mich als an den ersten freien Platz am 5/10 Tisch im Bellagio und grindete meine erste Highstakes Session in diesem Jahr runter. Hat sich großartig angefühlt, und ich lief auch um einiges besser als auf 2/5 zuvor, sodass es nicht lange dauerte bis ich den Großteil meiner Losses wieder reingegrindet hatte. Einer der interessantesten Spots auf dem Weg dorthin war gegen einen etwas schwächeren, sehr aggressiven Regular, der sich entschied auf einem trockenen im 4-Bet Pot gegen meine Asse zurückzuspielen. Ergebnis:

Ich hatte nun auch noch so viel Highstakes Blut geleckt, dass ich mich dazu entscheid in der letzten Nacht vor unserem Flieger nach Hause noch einen All-Nighter auf 5/10 zu starten. Auch der lief erfolgreich, sodass die BR am Ende des Trips einigermaßen unbeschadet wieder in meiner Tasche landen konnte. Das war nun also der letzte Teil meiner "Grinding USA" Reihe, ich hoffe das Lesen hat euch Spaß gemacht.

Freue mich schon auf den nächsten Vegas Trip im November, und natürlich auf den nächsten Road Trip im kommenden Jahr!

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