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Zu alt für Poker?

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Zu alt für Poker? - 06-01-2011, 17:44
(#1)
Benutzerbild von Pumuckl1
Since: Nov 2007
Posts: 45
Kann es sein,dass man zu alt zum Pokern ist?
Ich war über 40 als ich anfing mich mit der Pokerstrategie zu beschäftigen.
Es klappt nicht.Unterm Strich zahl ich drauf.
Was meint ihr?Bin ich einfach unbegabt oder zu alt für diese komplizierte Materie?
Ist Poker ein Spiel für die Jugend?
 
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06-01-2011, 21:21
(#2)
Benutzerbild von sas4
Since: Dec 2007
Posts: 2.365
ChromeStar
Poker ist meiner Meinung alters- und geschlechts unabhängig, selbst Personen mit Behinderungen haben Chancen!

Blind sollte man nicht sein, denn markierte Karten sind nicht erlaubt!
 
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06-01-2011, 22:56
(#3)
Benutzerbild von yeti64
Since: Aug 2007
Posts: 326
Ich denke nicht nicht daß man zum Pokern zu alt sein kann.
Ich habe auch erst mit 40 angefangen Poker zu spielen und fahre Online als auch Live (bescheidene) Gewinne ein.
Früher habe ich ganz gut Schach und Skat gespielt, was durchaus hilfreich ist.
Bei der Wahl seiner Ziele sollte man ab einem gewissen Alter aber vorsichtig sein !
Durch 36-tabling auf FLH 1/2 Supernova Elite werden zu wollen ist dann doch etwas zu hoch gesteckt.
Ich spiele maximal 4 Tische gleichzeitig, was unseren jugendlichen Massgrindern wahrscheinlich nur ein müdes lächeln abgewinnt.
 
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07-01-2011, 04:50
(#4)
Gelöschter Benutzer
Zitat:
Zitat von sas4 Beitrag anzeigen
Blind sollte man nicht sein
hal lubarsky
 
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07-01-2011, 05:38
(#5)
Benutzerbild von cueace
Since: Jul 2008
Posts: 197
Zitat:
Zitat von Pumuckl1 Beitrag anzeigen
Kann es sein,dass man zu alt zum Pokern ist?
Was würde wohl Doyle Brunson auf diese Frage antworten ?

Ich bin auch über 40 und bin winning-player auf NL100, ich multitable dabei meisstens 12 tische und spiele im Monat 25.000-30.000 Hände.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich am Anfang auch sehr schwer getan habe. Ich spiele seit 2006 online-poker und es dauerte 1 Jahr bis ich endlich kapiert hab um was es eigentlich geht. Lektüre gab es nur auf Englisch, und poker-foren gab es auch noch nicht viele. Dinge wie BRM waren für mich lange Zeit Fremdwörter.

Aber heutzutage anzufangen ist wesentlich einfacher. Wenn du Proleme hast, liegen deine leaks woanderst, aber nicht am Alter.
 
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07-01-2011, 05:42
(#6)
Benutzerbild von HungryEyes42
Since: Dec 2007
Posts: 5.046
Ich war 41 als ich das erste Mal mit Poker in Kontakt gekommen bin, wir beide sind also mit identischem Alter gestartet. Meiner Erfahrung nach ist Poker altersunabhängig. Wichtige mathematische Aspekte des Pokers wie Outs, Pot Odds, Equity, lernen Menschen schneller die sich mit der Materie einfacher tun, unabhängig vom Alter. Was nicht bedeutet, dass jemand dem Mathematik nicht so liegt kein Top Pokerspieler werden kann. Ich bin überzeugt, es gibt viele Pokerspieler mit Weltklasse-Format, die sich damit schwerer getan haben als z.b. meine Wenigkeit. Es ist meiner Meinung nach auch unwichtig ob du 3 Monate oder 2 Jahre benötigst, bis du alles gelernt hast was entscheidend ist. Ich kenne etliche junge Spieler, die lange gebraucht haben bis sie winning player wurden.

Wo ich persönlich einen Vorteil von jüngeren Spielern sehe ist, dass sie sich schneller an die rasanten Veränderungen die während der vergangenen Jahren im Poker stattgefunden haben angepasst haben. Der entscheidende Punkt ist meiner Ansicht, dass Menschen in unserem Alter andere Prioritäten haben. Wer mit Frau und Kind(er) hat die nötige Zeit, sich so intensiv mit der Materie zu beschäftigen und das auf Dauer? Abgesehen ist es auch eine einfache mathematische Gleichung. Die Zahl der Spieler in der Altersgruppe 18-25 ist um ein Vielfaches höher als die der über 40.

Ich hatte nur ein einziges Mal das Gefühl alt geworden zu sein und das war ganz zu Beginn. Da gab es eine Nacht in der wurde ich bei 2 aufeinanderfolgenden Turnieren 2. und 3. Wie lange ich dabei spielte weiss ich nicht mehr, nur dass ich danach 11 Std. geschlafen habe
 
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Cool
für Poker zu alt.... - 07-01-2011, 07:51
(#7)
Benutzerbild von 64AS32
Since: Jan 2008
Posts: 18
Hey.... ...
Das glaube ich auch nicht.

Die jungen wilden spielen einfach nur anders, weil SIe mit der Technik anders umgehen und weil SIe keine Probleme haben 15 Stunden am Tag zu spielen und so... wenn SIe aus Fehler lernen viel schneller Erfahrung sammeln, wir ü 40 wollen doch gar nicht 100 Stunden Poker spielen, wenn wir nach 3 Stunden unsere AA gegen 2 outs verlieren, ist der nächste Tag Familie, andere Hobbys mal wieder wichtiger.
Die Jungen trinken ein Red-Bull und hängen dann noch 10 Stunden dran hi hi

Im ernst schau deine Tuniere mal an, deine Geld Tische und überprüfe deine entscheidungen, waren die aus der 08/15 Sicht richtig gespielt ?
Denn wär auf dauer richtige Entscheidungen treffen tut, wird auch erfolgreich beim Poker.

Außer man wird blind vor ärger......wenn man AA und KK verliert

Grüße...
 
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07-01-2011, 09:21
(#8)
Benutzerbild von bamboocha88
Since: Jul 2008
Posts: 4.328
GoldStar
Der Große unterscheid ist, das die Jugendlichen wie ich, die seit 3 Jahren Pokern das spiel halt fast leben. Das hört sich übertrieben an, aber die richtung ist es.
Wenn man 40 ist, dann kann man gerne irgentwelche Zahlen und Rechnungen auswendig lernen, aber es ist einfach was anderes.

Ich habe einige RL Kollegen mit denen ich über Pokerhände quatsche, mit denen ich in irgentwelche Spielunken fahre und die Gambler ausnehme oder einfach mal ne ganze Nacht durchgrinde. Außerdem spielen wir mindestens einmal die Woche ca 7 Stunden Live und quatschen über die Hände.

Alles in allem ist das "spiel" für viele gute Spieler mehr als ein Kartenspiel geworden. Ich denke, der einzige unterscheid zwischen der Jugend und euch "alten Säcken" ist die intensität mit der dieses "Hobby" betrieben wird.

Gruß
 
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07-01-2011, 14:04
(#9)
Benutzerbild von MojosAces
Since: Feb 2009
Posts: 1
SilverStar
Ich denke, ein wesentlicher Unterschied ist die Risikobereitschaft. Wer jung ist, hat ein anderes Verhältnis zu Besitz & Vermögen. Umso älter man wird, desto eher ist man das, was man hat. Man hat seinen eigenen Lebensstil entwickelt und möchte sein Niveau halten. Wenn man sich aber an noch keine Besitztümer gewöhnt hat, macht es auch nichts, wenn man mal alles verliert. Schließlich kann man morgen wieder alles gewinnen.

Psychologisch beeinflussen diese unterschiedlichen Denkweisen das Spiel. Vielleicht ein Grund weshalb Tom Dwan viele Spieler "alt" aussehen lässt. :-)
 
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09-01-2011, 19:09
(#10)
Benutzerbild von olideca
Since: Jan 2008
Posts: 2.798
BronzeStar
fakt ist halt: je jünger der mensch, je einfacher fällt ihm etwas neues zu lernen..