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setmining in SnG´s ?

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setmining in SnG´s ? - 19-02-2012, 20:26
(#1)
Benutzerbild von biberbruder9
Since: Nov 2010
Posts: 36
Nabend,

ist Setmining in den Micro SnG´s eigendlich +ev ?
ich meine nur die frühe Phase und minraises.


mfg bb9
 
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19-02-2012, 21:28
(#2)
Benutzerbild von Brax82
Since: Oct 2007
Posts: 753
STT? MTT? Regular? Turbo? Wie Micro darf es sein?

In meinem Fall, 90man-Turbo 50c und Fifty50 $1.50 oder $3.50...nö.

Auf den ganz kleinen Limits sind die Gegner tighter als man denkt. Da bekommst du deine Sets nicht ausbezahlt. In der 90ern würde ich erwarten, dass es noch was bringen könnte. 45man oder weniger sicher eine schlechte Idee.

Klar kann man kleinere Pocket Pairs mal öfter callen/overcallen. Ich würde aber in frühen Positionen weg werfen und nicht limpen. In späteren Positionen raisen. Ansonsten achtest du auf 15:1 bis minimal 10:1 Odds am effektiven Stack, so wie sonst auch.
 
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19-02-2012, 21:48
(#3)
Benutzerbild von biberbruder9
Since: Nov 2010
Posts: 36
upsi vergessen

spiel grad die 45man 0,25€ ,die scheinen mir einigermaßen zu gelingen

auf odds und Posi wird gelegendlich geachtet
aber sicher bin ich mir nicht ob das rentabel ist.


mfg bb9
 
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20-02-2012, 15:47
(#4)
Benutzerbild von lll1977
Since: Nov 2007
Posts: 89
denke schon, daß das rentabel ist. 15er regel wird da aber minimum sein. - wenn villain dich höchstwahrscheinlich bezahlen wird wenn du set hittest. heißt villain enge range, schwacher spieler und am besten 20ig fache hinter -----> ab geht er, der peter.
 
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20-02-2012, 17:32
(#5)
Benutzerbild von Brax82
Since: Oct 2007
Posts: 753
Das ist aber dann kein Set Mining, oder? Ich dachte unter Set Mining versteht man, wenn man öfter mit Set callt, als es die Odds eigentlich zulassen, weil man sich von Villain überdurchschnittlich viel Implied Odds verspricht. Insbesondere dass man in frühen Positionen mit kleinen Paaren auch immer limpt, weil sich Set treffen immer lohnt, wegen Gegnern, die aggressiv postflop sind, aber passiv preflop.
Was ich eben auf meinen Micros nicht behaupten kann. Die kommen mir pre und post passiv vor.

Für die richtigen Odds callen ist immer richtig.
 
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20-02-2012, 18:52
(#6)
Benutzerbild von lll1977
Since: Nov 2007
Posts: 89


dachte das wollte er wissen. ohne odds und implieds geht quasi gar nicht oder? dann kann er nur all in gehen, wenn er denkt die bessere hand zu haben (nix gut mit 30bb!). oder min 15 fache hinter haben, damit er villain noch ausspielen kann. denn ansonsten hat er keine fold equity. man kann mit einem paar aus den blinds gegen einen steal verteidigen, wenn man davon ausgeht die bessere hand zu haben und villain agressiv ist und gegen eine 3bet nur mit besseren händen callt (thema resteal). braucht aber auch nen stack, um nicht auf jedem erstbesten, zweitklassigem flop committed zu sein.
hoffe ich habe nicht zuviel rotz verzapft als mtt-fish. hab mehr an die 9er sngs gedacht.
 
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20-02-2012, 19:12
(#7)
Benutzerbild von biberbruder9
Since: Nov 2010
Posts: 36
hi,
ich dachte in meinem Fall eher an das bewusste nicht beachten der 10-2er Regel pre flop.
natürlich in gewissen Grenzen, alles abhängig von der Größe des PP, Phase, Posi, Deadmoney,Odds usw usw...

wenn ich mit jedem 2-3 set Villian komplett wegstacke, sind die Chips dann langfristig mehr wert als die Chips beim 15-25 Mal Deadmoney spenden und schneller short sein.

solche Regeln haben ja Hintergründe, aber an irgendwas kann man immer drehen das es passt


mfg bb9
 
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20-02-2012, 20:26
(#8)
Benutzerbild von Brax82
Since: Oct 2007
Posts: 753
Zitat:
Zitat von lll1977 Beitrag anzeigen

dachte das wollte er wissen. ohne odds und implieds geht quasi gar nicht oder? dann kann er nur all in gehen, wenn er denkt die bessere hand zu haben (nix gut mit 30bb!). oder min 15 fache hinter haben, damit er villain noch ausspielen kann. denn ansonsten hat er keine fold equity.
Fold Equity? Nee, ausspielen wollen wir nicht.
Wir wollen Set treffen und sonst aufgeben. Die Odds-Regel gibt es, weil wir das Set nicht so oft treffen und selbst wenn gibt uns Villain dann nicht immer seinen ganzen Stack, wenn er nichts getroffen hat. Und selbst dann manchmal nicht, weil er einfach zu vorsichtig spielt. Für die paar Male muss es sich dementsprechend mehr lohnen.

Zitat:
man kann mit einem paar aus den blinds gegen einen steal verteidigen, wenn man davon ausgeht die bessere hand zu haben und villain agressiv ist und gegen eine 3bet nur mit besseren händen callt (thema resteal). braucht aber auch nen stack, um nicht auf jedem erstbesten, zweitklassigem flop committed zu sein.
Siehe oben. Es geht nur drum, auf dem Flop ein Set zu haben.

Wie gesagt, ich glaube die ganz kleinen Limits sind eher tighter als die mittleren bis oberen Micros. Aus meiner Sichtweise bei maximal $3.50 Fifty50. Da sind sie imo sogar loose-passiver als auf $1.50, d.h. auch mit Set wird man die nicht völlig zum Ausflippen bringen.

Set Mining ist denke ich eher ein Konzept für NL2 oder NL5 CG.
 
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21-02-2012, 16:33
(#9)
Benutzerbild von lll1977
Since: Nov 2007
Posts: 89
Zitat:
Brax82
Set Mining ist denke ich eher ein Konzept für NL2 oder NL5 CG.
???

solange es ahnungslose gibt, die dumm genug sind versicherungpolicen zu unterschreiben, wird setminen profitabel sein. egal in welcher nlhe form. die voraussetzungen müssen halt nur erfüllt sein. wichtig ist es nur das rind zu identifizieren.
 
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21-02-2012, 21:44
(#10)
Benutzerbild von Brax82
Since: Oct 2007
Posts: 753
Damit meinte ich, dass an CG-Tischen der ganz kleinen Limits viele sitzen, die gerne nach dem Flop mit jedem Mist callen und Action geben. In SNGs (auf meinen bescheidenen Limits) ist das aber imo nicht so, weil man da nicht das "schnelle Geld" vor Augen hat. Jedenfalls erlebe ich das nicht so. Ich finde alle sind extrem passiv, sowohl vor wie nach dem Flop.
Allerdings sehe ich auch eher wenig Flops bei Turbos.

Als ich noch unvernünftigerweise $2.50 (damals $2.20, wenn ich mich nicht irre) 180man gespielt habe, sah das anders aus. Da sind sie gut ausgeflippt. Einmal am FT war man ruckzuck unter den ersten drei, so schnell ging das. Keine Ahnung, ob das heute immer noch so ist.