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The Theory of Poker

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The Theory of Poker - 04-04-2012, 13:40
(#1)
Benutzerbild von siggi571
Since: Dec 2008
Posts: 14
BronzeStar
Hallo Leute,

ich lese derzeit "The Theory of Poker" und habe da einen Satz, mehr einen Abschnitt beim Kapitel Bluff nicht verstanden, was er da so meint.

Ich zitiere:
"Es ist wichtig zu erkennen, dass es sowohl richtig sein kann mit einer guten Hand for value zu setzen als zu bluffen, es aber so gut wie nie richtig ist, keines von beidem zu tun. Wenn Sie sehen, dass Sie am Ende nicht mit einem bluff durchkommen, sollten Sie Ihr Blatt verfehlen, dann sollten Sie for value setzen, wenn Sie Ihre Hand bekommen"


Ich weiß nicht genau woran das liegt, aber der Abschnitt ergibt nicht so wirklichen Sinn. Ist das ein Übersetzungsfehler in der deutschen Ausgabe? Mir sind da schon öfter einige Ungereimtheiten aufgefallen, jedoch haben diese immer noch irgendwie Sinn ergeben.

Das naechste was ich nicht verstehe:
"Aehnlich verhaelt es sich, wenn Sie der Ansicht sind, Ihr gutes Blatt rechtfertigte keinen Call. Da Ihr Gegner nur callen wird, wenn er Sie schlagen kann, sollten Sie bluffen, wenn Sie ihre Hand verfehlt haben. Denn wenn Sie bluffen, ist es möglich, dass Ihr Gegner seine guten Karten wegwerfen wird.(...)" (beide Zitate: The Theory of Poker, David Sklansky, Kapitel 18: S172 f)


Ich bitte um eine kurze erklaerung von jemanden, der des verstanden hat.

Grüße
Siggi
 
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04-04-2012, 21:05
(#2)
Benutzerbild von beckskoepi
Since: Dec 2007
Posts: 181
Hi Siggi,

ich habe eben mal in meine englische Ausgabe geguckt. Zum ersten Zitat (Anmerkungen von mir in deutsch in Klammern):
"It is important to realize that it may be right to bet a fair hand for value (wenn du glaubst, dass deine Hand besser ist als die deines Gegners), and it may also be right to bluff (seine Hand ist besser und bluffen ist die einzige Möglichkeit den Pot zu gewinnen), but it is almost never right to do neither (1.Klammer: weil du sonst Value liegen lässt, 2.Klammer: weil du sonst den Pot aufgibst). If you decide you can't get away with a bluff on the end (weil der Gegner sowieso callt) when you miss your hand, then you should bet for value when you do make your hand (eben weil er ja sowieso callt)."

Bin jetzt allerdings auch ein bisschen verwirrt. Die Möglichkeit, dass man seine Hand "nicht macht" und der Gegner wohl callt wird hier irgendwie ausgelassen...("...but it is almost never right to do neither..."
Aber vielleicht missversteh ich da ja auch was.

Zum zweiten Zitat:
"Similarly, when you don't think a value bet (! das verändert den Kontext schon ziemlich) is justified with a fair hand, since your opponent will only call if he has you beat, then if you miss your hand, you should usually bluff. For when you bluff, it is possible your opponent will throw away his fair hands."

Das zweite Zitat finde ich eigentlich straight forward. Eine Value Bet bringt dir nichts, da dich nur bessere Hände callen. Sagen wir du hast eine Hand der Stärke 5 (willkürliche Zahl) und dich callen Hände ab Stärke 5,1....dann verschwendest du eine Bet. Verpasst du aber deinen Draw hast du eine Hand der Stärke 0. Bettest du callen dich wieder nur Hände ab Stärke 5,1 und alle Hände bis 5,0 die besser sind als deine bringst du aber zum Folden.
Hoffe das war einigermaßen verständlich und auch richtig erklärt

Greetz, becks
 
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05-04-2012, 11:27
(#3)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Ist bereits auf englisch schlecht formuliert.

Kernaussage soll wohl sein, mit einer weiteren Range von Händen zu bluffen als zu valuebetten, falls der Gegner nur mit einer engeren Range called; und im Gegensatz dazu mit einer weiteren Range zu valuebetten als zu bluffen, wenn der Gegner mit einer weiteren Range called.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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