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pockets in blinds setminen?

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pockets in blinds setminen? - 09-01-2013, 00:02
(#1)
Benutzerbild von Comeback3392
Since: Mar 2010
Posts: 139
BronzeStar
Hey Leute. Spiele derzeit nl10 und wüsste gern ob es profitabel ist kleine Paare (22-66) in den blinds, also oop zu setminen. ausgehend von einem 3x open beispielsweise vom CO.
können wir hier getrost callen und bei miss den Flop Check folden? oder sollte man die kleinen Paare lieber pRe entsorgen und ab und zu eine 3bet pre in Betracht ziehen?

hoffe auf Hilfe. danke
 
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09-01-2013, 00:18
(#2)
Benutzerbild von Dönig
Since: Jun 2008
Posts: 742
Gute Gedanken......jetzt überleg mal, was du gegen welche gegner typen machen würdest
 
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09-01-2013, 06:55
(#3)
Benutzerbild von Comeback3392
Since: Mar 2010
Posts: 139
BronzeStar
Als ob ich mir diese Frage noch nicht gestellt habe...Beantworten tust du meine Frage ja in keinster weise

Die Frage ist, ob es profitabel ist auf setvalue zu callen, wenn ich jetzt daran denke was ich gegen welche Typen mache gibt es viele Möglichkeiten, aber trotzdem besteht die Frage ob callen profitabel ist.

Gegen fishe spiel ich jeden pot, weil wenn set dann auszahlung einfach gesagt ^^
Late position raiser werden ab und zu ge3bettet.
Kompetente Spieler, die in der lage sind etwas wie AA zu entsorgen sind das Problem. Ist es profitabel gegen die auf setvalue zu callen? Denn die werden nicht immer ihren stack gegen mich los, wenn ich hitte.

Was uns wieder zur Ausgangsfrage bringt
 
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09-01-2013, 09:59
(#4)
Benutzerbild von JPG2-123
Since: Aug 2012
Posts: 15
Spielt die Höhe des PP für Setmining OOP denn überhaupt eine Rolle?
Wenn man davon ausgeht, dass eine Overcard kommt ohne Hit ist es relativ ob du Pocket 2er oder 9er callst. Der einzige Unterschied liegt darin, dass du 99 auch bei einem verfehltem Board wie 357 oder 336 weiterspielen kannst, z.b. check raise auf dem Flop gegen einen Gegner der looser vom CO open raised.
Wenn du jetzt aber dein Beispiel mit einem Gegner nimmst mit AA (der auch AA weglegen kann) musst Du Dir die Frage stellen, wie will ein Gegner mit Initiative auf einem Flop wie 38Q 7 2 nicht broke gehen? Er bettet Minimum durch und wird deinen Shove am River auch sicher callen weil er meist eh comitted ist. Da finde ich sogar kleine PP besser! Das Problem ist eher hier gegen ein grösseres Set zu laufen imo, da die Wahrscheinlichkeit wenn Du ein kleineres PP hälst grösser ist als wenn Du ein höheres hast aufgrund der Verteilung.
Ob das jetzt eine grosse Auswirkung auf den Profit bei grosser Samplesize hat würde mich aber auch interessieren.

Meine Meinung zu deiner Ausgangsituation, wenn Du davon ausgehet, dass deine kompetenten Gegner mit nem höheren PP raisen, würde ich sowieso definitiv fast alles weglegen da du der Wahrscheinlichkeit nach -EV im longrun bist.

Geändert von JPG2-123 (09-01-2013 um 10:01 Uhr).
 
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09-01-2013, 13:31
(#5)
Benutzerbild von Comeback3392
Since: Mar 2010
Posts: 139
BronzeStar
Die höhe des pairs spielt selbstverständlich eine rolle. 22 lässt sich nur weiterspielen wenn wir unser set hitten. 99 hat viel mehr showdown equity und wir können auf vielen boards noch weiterspielen.

Es gibt genug gegner die auf so einem board mit AA NICHT broke gehen, auf NL2 vielleicht selten aber davon rede ich hier nicht ^^

Wenn er MINIMUM durchbettet wird er am river nicht committed sein, außerdem ist er IP und kann den pot kontrollieren.

Deine auffassung eines kompetenten Spielers ist wohl "tight". Kompetente spieler raisen in meiner welt nicht nur hohe paare. ich rede von spielern, die double barreln, sprich kleine paare oop unspielbar machen, und spieler die ihren stack nicht reinstellen, wenn sie merken dass ich ein set gefloppt habe.
 
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09-01-2013, 14:51
(#6)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Comeback3392 Beitrag anzeigen
Die Frage ist, ob es profitabel ist auf setvalue zu callen, wenn ich jetzt daran denke was ich gegen welche Typen mache gibt es viele Möglichkeiten, aber trotzdem besteht die Frage ob callen profitabel ist.
Wenn es darauf eine klare Antwort geben würde, wäre Poker ziemlich einfach.

Das hängt nicht nur vom Gegner ab sondern z.B. auch von der Stacksize. Ob du callen kannst oder nicht unterscheidet sich natürlich fundamental, wenn der Gegner 20BB hat, 50BB, 100BB oder 1000BB. Wenn man entscheidet nicht callen zu können, stellt sich die gleiche Frage abhängig von der Stacksize wieder. Kann ich gegen 20BB +EV 3betten/shoven? Wie siehts gegen 250BB aus?

Wie reagiert welcher Gegner gegen welche Aktion deinerseits? Foldet er zuviel gegen 3bets? Called er viel? Wie spielt er postflop?

Das einzige was man sicher sagen kann: Für 100BB gegen einen kompetenten Gegner gewinnst du mit einem Set im Schnitt mit Sicherheit nicht seinen ganzen Stack, sondern oft nur 10-20BB extra oder sogar noch weniger. Aber selbst das hängt bspw. auch davon ab, wie er dich einschätzt.

Poste im Handbewertungsforum konkrete Hände gegen bestimmte (möglichst präzise beschriebene) Gegnertypen und erläutere deine Gedanken preflop und postflop.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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09-01-2013, 16:04
(#7)
Benutzerbild von Schandtat
Since: Apr 2010
Posts: 2.494
Zitat:
Zitat von Comeback3392 Beitrag anzeigen
Als ob ich mir diese Frage noch nicht gestellt habe...Beantworten tust du meine Frage ja in keinster weise
Und trotzdem ist der Kommentar gut und hilfreich. Es bringt dir nichts, wenn du alles vorgekaut bekommst und einfach nachspielst. Du musst verstehen WARUM du gegen Typ A dreibetten solltest, gegen Typ B callst oder gegen Typ C vllt sogar einfach foldest. Selber denken > Nachdenken.

Du spielst ja vermutlich auch nicht penibel nach Starthand-Chart oder?