Home / Community / Forum / Poker Forum / IntelliPoker Support /

Fehler durch Freerolls (MTTs)??

Alt
Question
Fehler durch Freerolls (MTTs)?? - 20-01-2008, 07:52
(#1)
Benutzerbild von beuteline
Since: Jan 2008
Posts: 28
BronzeStar
Guten Morgen!

Ich lese viel hier im Forum, und immer wieder wird in den Raum gestellt, daß, wenn man viele Freerolls (MTTs) spielt, das nicht gut ist für Cashgame Spiele. Ich frage mich nur warum? Gut, am Anfang gibts viele die einfach nur ein paar Mal All-in gehen und mit mehr oder weniger miserablen Pocketcards abloosen, aber grade so nach der ersten Pause sind die weg, und besonders gut wird gespielt bevor man "ins Geld kommt" (womit ich auch z.B. die ersten 99 bei Hubble Freeroll meine).
Können mir diejenigen, die behaupten durch Freerolls schleichen sich Fehler ein auch sagen welche? Damit ich drauf achten kann.

Danke schonmal

beuteline
 
Alt
Standard
20-01-2008, 08:13
(#2)
Benutzerbild von DHV Champ
Since: Aug 2007
Posts: 92
Zitat:
Zitat von beuteline Beitrag anzeigen
Ich lese viel hier im Forum, und immer wieder wird in den Raum gestellt, daß, wenn man viele Freerolls (MTTs) spielt, das nicht gut ist für Cashgame Spiele.
Das ist in dieser Allgemeinheit natürlich nicht richtig, es sei denn, das Zusammenspielen mit schlechten Spielern wäre in einem medizinischen Sinn "ansteckend". Wenn Du solides Poker spielst, schadet das Deinem Cashgamespiel überhaupt nicht.

Was andere mit obiger Aussage vielleicht ausdrücken wollten: Es gibt große Unterschiede zwischen diesen beiden Spielformen. Mit zunehmender Abnahme Deiner Chips und gleichzeitigem Klettern der Einsätze wirst Du bspw. gezwungen, Hände zu spielen, sogar AI zu stellen, die man im Cashgame nicht spielen würde, etc. ...
 
Alt
Standard
20-01-2008, 11:37
(#3)
Benutzerbild von Madda811
Since: Jan 2008
Posts: 34
Was champ gesagt hat, ist auf jeden Fall richtig, allerdings sehe ich das nicht so, dass MTT's unbedingt schlecht sein müssen. ich finde, dass MTT sogar recht gut zum lernen sein können, da man innerhalb von kürzester zeit vom big stack zum small stack werden kann oder umgekehrt. Dadurch lernt man viele Spielweisen "kennen" und muss sich immer wieder auf neues einstellen. Außerdem muss man bei MTT seine Gegner schnell analysieren und das kann einem hinterher bei Cash-Games helfen, wenn man es kann und der letzte Grund, weswegen ich nicht denke, dass MTT schlecht sind ist, dass man vielleicht später mal Offline-MTT spielen will und dann schon mehr Erfahrung hat.
 
Alt
Standard
20-01-2008, 11:50
(#4)
Benutzerbild von Garvinus
Since: Dec 2007
Posts: 160
Zitat:
Zitat von beuteline Beitrag anzeigen
und besonders gut wird gespielt bevor man "ins Geld kommt" (womit ich auch z.B. die ersten 99 bei Hubble Freeroll meine).
Das bezweifel ich.
Allerdings muss man das Bezugssystem klar machen, wenn man von "gut" spricht.
FR sind gut, um Poker zu lernen; also die ersten Schritte; um sich an die Geschwindigkeit vielleicht noch zu gewöhnen. Aber dann hörts schon auf.
Um "gut" Poker spielen zu können, musst du die Standardmoves kennen und nach Odds spielen; das funzt bei FR nicht, und du kannst es dort eben auch nicht erlernen.
 
Alt
Standard
20-01-2008, 12:35
(#5)
Benutzerbild von HaxJimDuggan
Since: Aug 2007
Posts: 134
BronzeStar
Da es ja freerolls sind und auch eher die Spieler anspricht die kein Geld haben um sich in ein normales MTT einzukaufen hat man es schon oft mit fragwürdigen spielweisen zu tun. Was nicht heißt das jeder spieler ein vollhonk ist der dort spielt.
 
Alt
Standard
20-01-2008, 13:22
(#6)
Benutzerbild von Chephren
Since: Nov 2007
Posts: 389
Man darf nicht vergessen, den Schalter wieder umzulegen, wenn man von einem Freeroll an einen Cashgametisch geht. Bei einem Freeroll spiel ich viel looser und mache Calls, die ich an einem Cashgametisch nicht machen würde wenn es um meinen Stack geht. Z.B. würde ich in der Frühphase eines Freerollturniers ein Preflop-Allin mit AQ wohl callen, im Cashgame nicht, wenn es um meinen gesamten Stack geht.
Außerdem ist das spielerische Niveau bei Freerolls das Niedrigste überhaupt im Echtgeldbereich. Man darf den Leuten nur wenig Credit für Hände geben, denn die meisten gambeln einfach nur mit schlechten Händen, ansonsten macht man schlechte Laydowns. Am Cashgametisch gebe ich den Leuten viel mehr Credit für Hände, hier sollte man etwas vorsichtiger sein.
 
Alt
Standard
@ garvinus - 20-01-2008, 19:47
(#7)
Benutzerbild von beuteline
Since: Jan 2008
Posts: 28
BronzeStar
Zitat:
Zitat von Garvinus Beitrag anzeigen
Das bezweifel ich.
Allerdings muss man das Bezugssystem klar machen, wenn man von "gut" spricht.
Um "gut" Poker spielen zu können, musst du die Standardmoves kennen und nach Odds spielen; das funzt bei FR nicht, und du kannst es dort eben auch nicht erlernen.
naja gut meinte ich für einen anfänger wie mich, spiele seit 4 wochen, habe das ausbildungscenter 1x angeschaut (58% beim 2.quiz/91% beim 1.)und ein buch gelesen, und spiele seitdem ich angefangen habe fast jeden tag (meist 2 tische parallel)

outs und odds und pot odds kann ich berechnen, bin aber meistens zu langsam dafür bzw. entscheide noch oft nach Bauchgefühl.... aber ich merke wenigstens ob ich rausfliege weil ich zu loose gespielt habe...

cash game habe ich nur ganz wenig gespielt, bis meine $5 weg waren (wobei das schon einige Tage auf und ab ging...)und da habe ich auch fleißig gerechnet, aber am Ende hatte meist der andere trotz guter pot odds mehr GLÜCK!

Meinst du SNGs mit höherem Spielgeld buy-in sind besser zum üben als die Freerolls?

LG, beuteline
 
Alt
Standard
20-01-2008, 19:53
(#8)
Benutzerbild von IvyLeague7
Since: Dec 2007
Posts: 464
Zitat:
Zitat von Garvinus Beitrag anzeigen
Das bezweifel ich.
Allerdings muss man das Bezugssystem klar machen, wenn man von "gut" spricht.
FR sind gut, um Poker zu lernen; also die ersten Schritte; um sich an die Geschwindigkeit vielleicht noch zu gewöhnen. Aber dann hörts schon auf.
Um "gut" Poker spielen zu können, musst du die Standardmoves kennen und nach Odds spielen; das funzt bei FR nicht, und du kannst es dort eben auch nicht erlernen.
Garvinus hat Recht. Natürlich spielen bei FR nicht nur Volldonks, aber eben doch sehr viele. Moves, vernünftiges Spiel kann man da nicht lernen. "Poker is meant to be played for money. Period." (Zitat Scott Fishman) Das ist auch meine Meinung. Alles andere ist mehr oder weniger Bingo... das taugt nur als allererster Einstieg...
 
Alt
Standard
20-01-2008, 20:04
(#9)
Benutzerbild von Garvinus
Since: Dec 2007
Posts: 160
Zitat:
Zitat von beuteline Beitrag anzeigen

Meinst du SNGs mit höherem Spielgeld buy-in sind besser zum üben als die Freerolls?

LG, beuteline
Es kommt drauf an, was du willst.
Willst du Poker als Hobby oder Zeitvertreib spielen, bei dem der Geldgewinn nur als nette Nebenerscheinung eine Rolle spielt? Dh. du willst Unterhaltung und Nervenkitzel?
Dann ist es völlig in Ordnung FR zu spielen

Oder willst du dir langsam die Strategie des Pokerns erarbeiten, durch aneignen der Theorie und Analyse deiner gespielten Hände?
Dann fange auf dem niedrigsen cash FL an und spiele auf jedem Level so viele Hände, bis du die Bankroll für das nächste Level hast.

Es kommt eben darauf an, was du möchtest.
 
Alt
Standard
da hast du recht.... - 20-01-2008, 20:53
(#10)
Benutzerbild von Thorsten_Möh
Since: Dec 2007
Posts: 8
BronzeStar
es ist echt ätzend das immer die anderen mit schlechteren hände gewinnen,da hilft wirklich nur glück,ich habe auch kein patentrezept versuche auch immer in hubbles weiterzukommen aber scheiter dann kläglich mit der besseren hand da glaube ich nicht mehr an gerechtigkeit.