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Pocket Queens in mittle position spiel Ok???

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Pocket Queens in mittle position spiel Ok??? - 19-12-2013, 21:16
(#1)
Benutzerbild von speedolino21
Since: Dec 2012
Posts: 8
BronzeStar
]Hallo liebe Poker gemeinde
Möchte bitte mal wissen ob ich die Hand soweit richtig gespielt habe oder ob ich besser meine spielweise verändert sollte???
Ausserdm habe ich noch ein Prob. das irgenwie auch mit hierein gehört. Und zwar:
am ende meiner letzten Session (die zudem auch garnicht mal soo schlecht verlief) habe ich mich mal wieder seid langem an einen nl 25 tisch gesetzt. (Komischerweie habe ich bisslang auch am meisten auf dem limit erspielt.) Beste statistik von allem.) Nur eig. erlaubt meine Bankroll das limit nicht. Nun wollte ich nebenbei noch erfragen wie ich mich in dieser Situation am besten verhalten soll??

Bitte um nachsicht bei postfehlern. hoffe habs soweit richtig gemacht. ist leider erst mein zweite handreport Vielen dank mfg speedolino21

 
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19-12-2013, 21:42
(#2)
Benutzerbild von Alanthera
Since: May 2010
Posts: 4.298
Es fällt viel, viel leichter ne Situation zu analysieren, wenn du dazu nen paar Gedanken äußerst.
Jedem deiner Clicks, jeder deiner Eingaben muss ja irgendein Gedankenprozess zugrunde liegen, grundlos geschieht das alles ja nicht.
Für ne 75cent-CBet benötigst du vermutlich 3 Mausclicks - das bedeutet, es war eine sehr bewusste Entscheidung. Den Turn von vorne anzuspielen, obwohl du am Flop die Innitiative abgegeben hast, ist auch eine Entscheidung, genauso wie die gewählte Betsize.
Wenn du jeweils die Gründe benennen kannst, die die Basis deiner Handlungen bilden, kann man viel differenzierter beurteilen, wo du 'richtig' oder 'falsch' agiert hast.

Je nach Rahmenbedingungen (Spielstile der Gegner, History, Einschätzung von Ranges) können deine Entscheidungen (gewählte Line, gewählte Betsizes) perfekt oder grottenschlecht sein.



Für einen profitablen Verbleib auf NL25 ist die Fähigkeit, seine Entscheidungen begründen zu können, schlichtweg unverzichtbar. Gerade für die Frage, ob du hier mit einem wohl äußerst aggressiven Bankrollmanagement (bzw. mit 'Hang zum Gamblen') NL25 spielen solltest, ist die Qualität deiner Begründungen ausschlaggebend dafür, ob du irgendwas anderes als ein 'nein' hören wirst.

Geändert von Alanthera (19-12-2013 um 21:45 Uhr).
 
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20-12-2013, 06:41
(#3)
Benutzerbild von speedolino21
Since: Dec 2012
Posts: 8
BronzeStar
Zitat:
Zitat von Alanthera Beitrag anzeigen
Es fällt viel, viel leichter ne Situation zu analysieren, wenn du dazu nen paar Gedanken äußerst.
Jedem deiner Clicks, jeder deiner Eingaben muss ja irgendein Gedankenprozess zugrunde liegen, grundlos geschieht das alles ja nicht.
Für ne 75cent-CBet benötigst du vermutlich 3 Mausclicks - das bedeutet, es war eine sehr bewusste Entscheidung. Den Turn von vorne anzuspielen, obwohl du am Flop die Innitiative abgegeben hast, ist auch eine Entscheidung, genauso wie die gewählte Betsize.
Wenn du jeweils die Gründe benennen kannst, die die Basis deiner Handlungen bilden, kann man viel differenzierter beurteilen, wo du 'richtig' oder 'falsch' agiert hast.

Je nach Rahmenbedingungen (Spielstile der Gegner, History, Einschätzung von Ranges) können deine Entscheidungen (gewählte Line, gewählte Betsizes) perfekt oder grottenschlecht sein.



Für einen profitablen Verbleib auf NL25 ist die Fähigkeit, seine Entscheidungen begründen zu können, schlichtweg unverzichtbar. Gerade für die Frage, ob du hier mit einem wohl äußerst aggressiven Bankrollmanagement (bzw. mit 'Hang zum Gamblen') NL25 spielen solltest, ist die Qualität deiner Begründungen ausschlaggebend dafür, ob du irgendwas anderes als ein 'nein' hören wirst.
Vielen dank erstmal das Sie sich die Mühe machen einem (Newcommer wär eher falsch da ich schon seid peinlich fast 10 jahren spiele.)vlt. amatuer spieler ein paar grund kenntnisse mit auf den weg zu geben. ich spiele seid ca 2 jahren regelmäßig und versuche mittlerweile auch nach Poker regeln/Strategien zu spielen. was mir selber schon aufgefallen ist, das ich blockaden habe gewisses lehrmaterial genau zu verstehen etc. War auch leider schon immer jemand der die sachen meist erst im einzel übungen aber dann auch verstanden habe.

Ich möchte ja auch nicht zu offen hier Posten! Weil wer schlau ist bezieht genau solche sachen mit in sein gameplay ein. Werde heute Abend mal versuchenalle die noch fehlenden Infos zu nach zu holen damit Sie mir dann auch Wirklich Helfen können. Und das end ergebniss dann was wer wie wo am besten ist, wenn halt dann doch ein Nein angebracht ist dann soll es so sein und ich muss ich dann um so mehr anschträngen!!! Haupsache Ehrlich! Dann nochmals vielen dank fürs erste und noch einen angenehmen freitag. mfg jan aka. speedolino21
 
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20-12-2013, 13:09
(#4)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Bzgl. der Frage zum höheren Limit: Shots kann man immer wagen wenn man sich sicher fühlt, da ist nichts schlimmes dabei. Ob man allgemein ein Bankrollmanagement befolgen möchte oder nicht ist jedem selbst überlassen.

Zur Hand:
Preflop würde ich wegen dem Poster am Button sogar noch etwas größer raisen, mindestens 1$.

Der Flop kommt nicht so arg schön out of position gegen 2 Caller in später Position. Hier liegen mehrere mögliche Sets, Two Pairs, Pairs + Draw und nackte FDs und SDs und theoretisch auch die fertige Straight.
Das ist ein Flop auf dem man gerne eine ehrliche Antwort der Gegner hätte und deshalb relativ groß betten sollte. Ich würde 2,50$ machen und gegen ein substantielles Raise sogar über einen Fold nachdenken. So wie gespielt muss man das winzige Raise natürlich bezahlen.

Die Turnkarte ist natürlich ein Traum und ich finde die Bet sehr gut, würde sie aber noch größer machen auf 6$ oder 6,5$. Damit kann man dann am River leichter all-in gehen.

Die Riverkarte ist sehr gut, weil sie den Gegnern praktisch nie hilft. Jetzt hat man aber das Problem die richtige Betsize zu finden, weil man noch fast Pot behind hat. Wenn man jetzt all-in stellt sieht das schon sehr stark aus. Ob deshalb eine sehr kleine Bet besser ist, lässt sich pauschal nicht sagen und hängt sehr stark vom Gegner ab. Wenn der Gegner dann all-in stellt ist das nicht so arg schön, aber da muss man dann durch weil die Odds viel zu gut sind zum Folden und man noch ne ganze Menge Hände schlägt.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


One time!
 
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Der gegner und die Rivercard`s - 20-12-2013, 23:15
(#5)
Benutzerbild von speedolino21
Since: Dec 2012
Posts: 8
BronzeStar
River Card hilft dem gegner fast nie??? Dann muss ich dir mal meinen Karriere verlauf zeigen! Bin zuzeit ca. 250§ ges. im minus und würde fast drauf wetten das mehr als die hälfte der ges. situationen/Geld ich genau auf diese art und weise verloren habe!! Ausserdem waren es dann auch nochh meist die für mich Persöhnlich (Bankroll technisch) wichtigsten Situationen. Vorallem dann wenn ich genau nach "regelwerk" nich verhalte.


Zitat:
Zitat von B!gSl!ck3r Beitrag anzeigen
Bzgl. der Frage zum höheren Limit: Shots kann man immer wagen wenn man sich sicher fühlt, da ist nichts schlimmes dabei. Ob man allgemein ein Bankrollmanagement befolgen möchte oder nicht ist jedem selbst überlassen.

Zur Hand:
Preflop würde ich wegen dem Poster am Button sogar noch etwas größer raisen, mindestens 1$.

Der Flop kommt nicht so arg schön out of position gegen 2 Caller in später Position. Hier liegen mehrere mögliche Sets, Two Pairs, Pairs + Draw und nackte FDs und SDs und theoretisch auch die fertige Straight.
Das ist ein Flop auf dem man gerne eine ehrliche Antwort der Gegner hätte und deshalb relativ groß betten sollte. Ich würde 2,50$ machen und gegen ein substantielles Raise sogar über einen Fold nachdenken. So wie gespielt muss man das winzige Raise natürlich bezahlen.

Die Turnkarte ist natürlich ein Traum und ich finde die Bet sehr gut, würde sie aber noch größer machen auf 6$ oder 6,5$. Damit kann man dann am River leichter all-in gehen.

Die Riverkarte ist sehr gut, weil sie den Gegnern praktisch nie hilft. Jetzt hat man aber das Problem die richtige Betsize zu finden, weil man noch fast Pot behind hat. Wenn man jetzt all-in stellt sieht das schon sehr stark aus. Ob deshalb eine sehr kleine Bet besser ist, lässt sich pauschal nicht sagen und hängt sehr stark vom Gegner ab. Wenn der Gegner dann all-in stellt ist das nicht so arg schön, aber da muss man dann durch weil die Odds viel zu gut sind zum Folden und man noch ne ganze Menge Hände schlägt.
 
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21-12-2013, 00:38
(#6)
Benutzerbild von speedolino21
Since: Dec 2012
Posts: 8
BronzeStar
Sry falsch geantwortet gehabt

Geändert von speedolino21 (21-12-2013 um 00:47 Uhr). Grund: falsch geantwortet
 
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gedanken bei der Hand etc. - 21-12-2013, 00:42
(#7)
Benutzerbild von speedolino21
Since: Dec 2012
Posts: 8
BronzeStar
Also ein grund problem bei mir ist leider noch ein mangel an Theoretischem wissen.
(obwohl ich mir über die Jahre dann doch schon relatiev viel an Wissen (querbet) mir versucht hab an zu eignen!!!)

Ich spiele meistens mein game da ich mich ansonsten meist selber vewirre durch bestimmtes Situations abhängiges fehlwissen. Bspl: vor ca. 2 std.: Alle am tisch folden und ich folde mein pocket Jacks vom Butten weil ich an einem anderen tisch zur gleichen Zeit mich in einer oben genannten Situtaion befand.

Handrange einschätzung versuche ich halt schon mittlerweile was aber so lala ist denke ich mal.

Meine Berrechnungen Prüfe ich meist nur! Wobei im Notfall mir mein liebes PokkerOffice6 dann die mir fehlenden teil infos.

(Das Thema Gamblen wird zurzeit (Ausnahmsweise) bestimmt auch einen teil zu allem beitragen. Allerdings hat das den hintergrund eines meiner geteckten ziele zu erreichen. (entlich wieder mal Silverstar:-) ) Ausserdem spielen Jahres ende und Steller reward bonus noch zusätzlich eine rolle mit.

Habe eig. hausächlich versuch den Pot schön groß zu bekommen und zu hoffen das ich nich wieder wie sooo oft dann in Asse laufe oder das es wieder am ende so ein verfluchter badbead ist. Besonderes Aggro war ich diesmal auch da ich mit der Hand meinen steller reward bonus erhalten habe ausserdem hatte ich die möklichkeit meine BR von 25 auf knapp 80 wieder zu drücken. Naja leider zählt nur das endergebniss und da muss ich dann doch leider feststellen, das die Bankroll ziemlich Bluten musste. Wobei ich zugeben muss das ein teil auch meine eigene Dummheit war!

wenn ich gewisse infos jetzt vergessen dann bitte bescheid sagen und ich werde sie schnellst möklich nachreichen.
vielen dank für die Mühen.
mfg Jan
P.s meine History 2 rage vorher jeweils + gemacht was normal Cashgame angeht und seid dem 20.12 ab ca. 0 uhr wirklich ohne müll auf quasie auf die min. genau Downswing und beim nl 25 mit BR von knapp 80 tuht das doch verdammt weh. Gesamt minus blief sich dann gestern doch noch auf etwas über 50$. Autsch. Seidem versuche ich mit möglichst wenig risiko meine BR etc wieder zu beflügeln.


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Zitat:
Zitat von Alanthera Beitrag anzeigen
Es fällt viel, viel leichter ne Situation zu analysieren, wenn du dazu nen paar Gedanken äußerst.
Jedem deiner Clicks, jeder deiner Eingaben muss ja irgendein Gedankenprozess zugrunde liegen, grundlos geschieht das alles ja nicht.
Für ne 75cent-CBet benötigst du vermutlich 3 Mausclicks - das bedeutet, es war eine sehr bewusste Entscheidung. Den Turn von vorne anzuspielen, obwohl du am Flop die Innitiative abgegeben hast, ist auch eine Entscheidung, genauso wie die gewählte Betsize.
Wenn du jeweils die Gründe benennen kannst, die die Basis deiner Handlungen bilden, kann man viel differenzierter beurteilen, wo du 'richtig' oder 'falsch' agiert hast.

Je nach Rahmenbedingungen (Spielstile der Gegner, History, Einschätzung von Ranges) können deine Entscheidungen (gewählte Line, gewählte Betsizes) perfekt oder grottenschlecht sein.



Für einen profitablen Verbleib auf NL25 ist die Fähigkeit, seine Entscheidungen begründen zu können, schlichtweg unverzichtbar. Gerade für die Frage, ob du hier mit einem wohl äußerst aggressiven Bankrollmanagement (bzw. mit 'Hang zum Gamblen') NL25 spielen solltest, ist die Qualität deiner Begründungen ausschlaggebend dafür, ob du irgendwas anderes als ein 'nein' hören wirst.
 
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21-12-2013, 04:10
(#8)
Benutzerbild von Alanthera
Since: May 2010
Posts: 4.298
Beim Pokern geht es - vor allem im Onlinebereich - um das Verständnis der Spieltheorie und der mathematisch wie charakterlich konsequenten Umsetzung davon.

Hat man erstmal dies basale Prinzip erkannt, stellt sich garnicht mehr die Frage, ob man 'ausnahmsweise' seine halbe Bankroll an nen Tisch schleppt, um irgendeinen sogenannten Bonus freizuspielen.
Rechne doch einfach mal aus, was dir das freispielen des Silverstar bzw. irgendeines stellar rewards gebracht hat und überlege, was du dafür investiert hast; du hast ja schon den Verdacht, dass das ein Minusgeschäft war..

Setz dir sinnvollere Ziele, z.B. 20.000 Hände auf NL 2 spielen mit Profit (ohne VPP/stellar etc.), und versuche konstant dein Wissen zu vergrößern um deine Ziele schrittweise nach oben schrauben zu können.
 
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21-12-2013, 10:06
(#9)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
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(Moderator)
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Zitat von speedolino21 Beitrag anzeigen
River Card hilft dem gegner fast nie??? Dann muss ich dir mal meinen Karriere verlauf zeigen! Bin zuzeit ca. 250§ ges. im minus und würde fast drauf wetten das mehr als die hälfte der ges. situationen/Geld ich genau auf diese art und weise verloren habe!!
Dann mach dir doch am besten mal ganz konkret Gedanken, mit welchen Händen der Gegner preflop called und den Flop raised, denen der River geholfen hat.

Das "praktisch nie" würde ich gerne zurücknehmen und durch ein "selten" ersetzen, weil er natürlich schon oder halten kann, aber im Vergleich zu allen anderen möglichen Riverkarten ist das immer noch eine gute. Jedes Pik wäre viel schlechter und J/9/6/4 machen hier öfter jemandem die Straight.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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