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Conti bets als aggressor immer machen?

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Conti bets als aggressor immer machen? - 30-04-2014, 23:08
(#1)
Benutzerbild von BiberBubi87
Since: Jul 2009
Posts: 131
SilverStar
Hey,
ich sitzt grad so hier und trink ein bierchen da habe ich mich wohl gefragt, ob man als agressor immer eine cbet auf einem trockenen flop machen sollte oder dies gegnerabhängig von dem fold 2 cbet wert abhängig macht...

grüssle und danke schonmal
 
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30-04-2014, 23:11
(#2)
Benutzerbild von crowsen
Since: Sep 2007
Posts: 5.697
ich sitz hier gerad und ess n Kratzeis mit Blaubeergeschmack.
Und ich gebe dir die einzig wahre Antwort:

Es kommt drauf an :-)


Zitat:
Zitat von ekkPainmaker Beitrag anzeigen
Da ich nur aus spaß gelegentlich spiele ist mir der gewinn nicht ganz so wichtig wie der gewinn .
 
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01-05-2014, 11:43
(#3)
Benutzerbild von Wigglerin
Since: Feb 2008
Posts: 501
Ich hab mir ja gerade einen Trainer geleistet für 9man SNG´s und der hat mir das als erstes eingebleut. Sehr sehr oft, wenn nicht gar immer eine Cbet, wenn man der Agressor ist und nur 1 oder vielleicht 2 Mitspieler hat.

Wobei es mit Sicherheit wie überall Ausnahmen gibt. Wenn ich mal eins konstruieren darf, wo ich vielleicht eine machen würde: als smallstack oder an der bubble, wenn man nicht gerade der Bigstack ist, hinter mir sitzt jemand der fast alles called, Hand 89s und zur Straße und flush fehlen noch 2 Karten.

Ob das Beispiel eine richtige Entscheidung ist, würde mich interessieren ???
 
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06-05-2014, 08:37
(#4)
Benutzerbild von Emily@Afk
Since: Jan 2009
Posts: 15
Zitat:
Zitat von Wigglerin Beitrag anzeigen
Ich hab mir ja gerade einen Trainer geleistet für 9man SNG´s und der hat mir das als erstes eingebleut. Sehr sehr oft, wenn nicht gar immer eine Cbet, wenn man der Agressor ist
...was sicher auf den kleineren Limits nicht schlecht ist, aber dennoch schnell zu einem Exploit werden kann, wenn Villain Reads auf dich sammelt und dich dann öfter mal mit einem Raise/Push konfrontieren wird...

Deshalb, siehe erste Antwort, "Es kommt drauf an"
 
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06-05-2014, 10:18
(#5)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
"Immer" ist im Cashgame für 100BB in jedem Fall der falsche Weg, aber auf den Microstakes gegen tighte Gegner würde ich tatsächlich sagen "eher eine zu viel als eine zu wenig", vorallem in Position.

Auf Verdacht Ax Boards zu betten heads-up ist bspw. gegen die meisten Regulars auf den unteren Limits ein profitables Play.

Sobald die Gegner besser werden und nicht nur entweder direkt folden oder am Turn alles weglegen, muss man das dann aber dosierter machen.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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06-05-2014, 11:48
(#6)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Wenn jemand zu weniger als 30% gegen CBets foldet, kann man oftmals jede Hand die am Turn zusätzliche Equity aufgabeln kann wie z.B. Hände mit Overcards plus BDFD und BDOESD profitabel betten, weil man das halbe Deck am Turn nochmal betten kann und solche Gegner oftmals einmal bezahlen und gegen weitere Action folden.

Wenn der Gegner das nicht macht, sondern am Turn auch wieder nur gegen 30% CBets foldet (und damit mit 50% seiner preflop Range am River ankommt), spielt er entweder nur relativ starke Hände preflop oder ist eine Callingstation. Genau das sind die beiden Spielertypen gegen die man nicht unbedingt bluff cbetten möchte.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


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