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Kleiner Tip - Gegner beim Pokern einschätzen (SnG)

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Kleiner Tip - Gegner beim Pokern einschätzen (SnG) - 01-10-2007, 23:04
(#1)
Benutzerbild von RxCloud
Since: Sep 2007
Posts: 613
BronzeStar
Gegner beim Pokern einschätzen

Ein kleiner aber feiner Tipp wie man eine Abschätzung eines Spielers schon beim Setzen bei einem SnG vornimmt ist folgender:
Setzt sich ein Spieler und bringt sofort den Blind um einzusteigen zeugt das nicht unbedingt von Geduld. Geduld ist aber bekanntlich eine der nötigen Eigenschaften zum Gewinnen. Kommt ein Spieler hingegen an den Tisch und wartet, egal wie lange, bis er sowieso Big Blind ist, wird dieser Spieler wahrscheinlich auch beim Spielen die Geduld haben auf das richtige Blatt zu warten.
Man kann sich so auch ganz leicht eine Art Spielerdatenbank anlegen in der man solche Verhaltensweisen dokumentiert. Eine Excel Tabelle reicht hier völlig. Kommt man an einen neuen Tisch, kann man gleich mal die Tabele nach bekannten Spielern durchsuchen und sich somit von Anfang an einen Vorteil erarbeiten. Wobei Arbeit hier der richtige Ausdruck ist. Denn es erfordert viel Beobachten und dokumentieren um eine ausreichend große Anzahl an Spielern zu erfassen. Aber es lohnt sich.
 
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01-10-2007, 23:48
(#2)
Benutzerbild von renomista
Since: Aug 2007
Posts: 100
Das ganze ist ja ein ganz interessanter Beitrag, aber nist du sicher, daß du von SnGs redest, Bei Turnieren steht eigentlich fest wer wann die Blinds zahlt. Meinst du nicht vielleicht eher Cash Games?

Sich sofort mit einem unnötigen Blind einzukaufen ist sicherlich nicht schlau und sagt sicherlich auch etwas über einen Spieler aus, aber ich würde es nicht überbewerten. Es hängt auch von Spieltyp und vom Spielertyp ab.
Im FL ist es eine Todsünde in NL bei weitem nicht soo schlimm (trotzdem nicht sinnvoll) und für einen tighter Spieler ist es stärker von Nachteil als für einen LAG.
 
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02-10-2007, 08:39
(#3)
Benutzerbild von Rheingold77
Since: Aug 2007
Posts: 269
Bloß zur Aufklärung: SnG heißt Sit and Go, damit werden die Miniturniere bezeichnet die starten sobald die Plätze besetzt sind.
Man spielt um Plätze wie bei einem Turnier.

Cashgames oder Ringtables sind die Dinger wo man sich hinsetzen kann wann man will und spielen kann solange man will. Wenn man an nem Ringtable keinen Bock mehr hat geht man mit seinen Chips einfach raus.
 
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02-10-2007, 12:46
(#4)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Rheingold77 Beitrag anzeigen
Bloß zur Aufklärung: SnG heißt Sit and Go, damit werden die Miniturniere bezeichnet die starten sobald die Plätze besetzt sind.
Man spielt um Plätze wie bei einem Turnier.

Cashgames oder Ringtables sind die Dinger wo man sich hinsetzen kann wann man will und spielen kann solange man will. Wenn man an nem Ringtable keinen Bock mehr hat geht man mit seinen Chips einfach raus.
Und genau deshalb muss der Threadersteller eigentlich Cashgame und kein Turnier gemeint haben
 
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02-10-2007, 23:02
(#5)
Benutzerbild von Andurias79
Since: Aug 2007
Posts: 113
Trotzdem ist der Tipp auf beides Anwendbar. Bei SNG's wären es dann leute die sehr schnell setzen. Diese Gedanken hatte ich auch schin häufiger und exelliste auf die Idee hätte ich auch kommen können...
 
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03-10-2007, 14:49
(#6)
Gelöschter Benutzer
Zitat:
Zitat von RxCloud Beitrag anzeigen
Gegner beim Pokern einschätzen

Ein kleiner aber feiner Tipp wie man eine Abschätzung eines Spielers schon beim Setzen bei einem SnG vornimmt ist folgender:
Setzt sich ein Spieler und bringt sofort den Blind um einzusteigen zeugt das nicht unbedingt von Geduld. Geduld ist aber bekanntlich eine der nötigen Eigenschaften zum Gewinnen. Kommt ein Spieler hingegen an den Tisch und wartet, egal wie lange, bis er sowieso Big Blind ist, wird dieser Spieler wahrscheinlich auch beim Spielen die Geduld haben auf das richtige Blatt zu warten.
Man kann sich so auch ganz leicht eine Art Spielerdatenbank anlegen in der man solche Verhaltensweisen dokumentiert. Eine Excel Tabelle reicht hier völlig. Kommt man an einen neuen Tisch, kann man gleich mal die Tabele nach bekannten Spielern durchsuchen und sich somit von Anfang an einen Vorteil erarbeiten. Wobei Arbeit hier der richtige Ausdruck ist. Denn es erfordert viel Beobachten und dokumentieren um eine ausreichend große Anzahl an Spielern zu erfassen. Aber es lohnt sich.
schade, dass du noch nicht das system N kennst: spieler anklicken dann kannst du dir deine notizen machen, spielst du mal gegen ihn leuchtet das N bei seinem avatar und du kannst deine notizen über ihn abrufen.
 
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03-10-2007, 15:14
(#7)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Andurias79 Beitrag anzeigen
Trotzdem ist der Tipp auf beides Anwendbar. Bei SNG's wären es dann leute die sehr schnell setzen. Diese Gedanken hatte ich auch schin häufiger und exelliste auf die Idee hätte ich auch kommen können...
Er meinte aber beim an den Tisch hinsetzen

Online ist es relativ schwierig wirkliche Muster beim Setzverhalten zu erkennen, sofern man davon ausgehen muss, dass der Gegner an mehreren Tischen gleichzeitig aktiv ist und deshalb eventuell nicht über die aktuelle Hand nachdenkt sondern sich (geistig) grade an einem anderen Tisch befindet.
 
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05-10-2007, 21:54
(#8)
Benutzerbild von fafnir86
Since: Aug 2007
Posts: 43
BronzeStar
Sofort BB bringen, damit alle denken, man sei ungeduldig, ist es aber in Wirklichkeit gar nicht?!

Denk' mal drüber nach!
 
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05-10-2007, 22:00
(#9)
Benutzerbild von abgerammelt
Since: Sep 2007
Posts: 2.831
BronzeStar
und wenn ich erste Hand in erster Position pocket rockets habe???
bin ich dann auch ungeduldig wenn ich diese anspiele oder calle?

Ich spiele primär SnG's, aber meine Spielweise ist da doch sehr variabel.
Obgleich ich 27 nicht unbedingt am Anfang spielen würde.
 
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05-10-2007, 22:02
(#10)
Benutzerbild von Domm240
Since: Aug 2007
Posts: 54
BronzeStar
Zitat:
Zitat von fafnir86 Beitrag anzeigen
Sofort BB bringen, damit alle denken, man sei ungeduldig, ist es aber in Wirklichkeit gar nicht?!

Denk' mal drüber nach!
Ich glaube es ist auch damit gemeint das man durch die Distanz diszipliniert spielt und nicht jede Karte spielt da Profis ja auch meistens nur 20% ihrer Hände spielen und man daran erkennen kann ob der Spieler ein bisschen Ahnung von Poker hat