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Wie spielt ihr Homegames?

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Wie spielt ihr Homegames? - 02-02-2008, 10:28
(#1)
Benutzerbild von Chris*437
Since: Jan 2008
Posts: 38
BronzeStar
Bin zurzeit Harrington on Holdem am lesen und bin begeistert von dem Buch. Ich und paar Freunde spielen fast jedes Wochenende 2 Runden No Limit Holdem mit ca 6-9 Spieler. Gespielt wird Freeze-Out und es wird auch ernsthaft gespielt da wir immer kleine Buyins setzen jedoch stellt sich mir die Frage:

Wie spielt man gegen Leute die beispielsweise keine Pot Odds und eigene Outs etc berechnen und nur nach Bauchgefühl spielen? Diesen Leuten z.B. kann ich ja schlecht den Pot so erhöhen dass Beispielsweise ihre Pot Odds nicht mehr stimmen.

Fast alles in dem Buch geht davon aus dass meine Gegner "Profi" Spieler sind bzw wenigstens wissen was sie tun...

Zählt ihr auch bei Homegames bzw kleinen "Live" Turnieren permanent jede Runde den Pot und wie groß euer Stack ist und wie eure Odds etc sind?
 
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02-02-2008, 10:39
(#2)
Benutzerbild von IvyLeague7
Since: Dec 2007
Posts: 464
1. Harrington on Hold em ist meiner Meinung nach das Beste was es für MTT Strategie gibt. Wie du sagst, setzt er allerdings oft einen "mitdenkenden" Gegner voraus. Habe die Erfahrung gemacht, dass bei den größeren Online Turnieren seine Tipps und Strategieansichten echt weiterhelfen...

2. Home games: Spiele auch ab und zu live mit Kumpels (5-7 Spieler) um ein paar Euro. Gegen die Anfänger ist es schwer zu spielen, weil die weder moves noch table image pot odds outs etc. verstehen. da hilft meiner Meinung nach nur sehr tigth-aggressives Spiel. Sonst callen die Standart raises mit 2Jo preflop und treffen ihre 2.:-((
Meistens spielen wir mit einem Startstack von 15000 chips mit blinds von 100/200 zu Beginn. Dann alle 12min Blinderhöhung. Achte schon auf mein "M". allerdings errechne ich es nicht jedes einzelne Spiel...wenn man einen Überblick hat in welcher Phase man ist, reicht das bei den Spielen aus...
 
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02-02-2008, 11:51
(#3)
Benutzerbild von flocen
Since: Nov 2007
Posts: 585
Homegames unter Kumpels seh ich sowieso in erster Linie als Spass an und spiel sie nicht zum Geldverdienen. Spiel auch ab und an mit einigen Kumpels SnGs um kleinen Buy-In. Eigentlich wird dort halbwegs antändig gespielt, in erster Linie auch deshalb, weil keiner bald ausscheiden will und danach zuschauen...
Allerdings muss ich dir recht geben, manche Moves klappen gegenüber Anfängern einfach nicht, die freuen sich dann halt einfach über ihren "Herocall" mit dem 2er pärchen
Ansonsten hab ich festgestellt, dass man mit der von Harrington beschriebenen Spielweise auch in Homegames weiterkommt, dennoch stell ich auch bei mir fest, dass ich hier deutlich loser spiele
mfg
flo
 
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02-02-2008, 12:07
(#4)
Benutzerbild von Chris*437
Since: Jan 2008
Posts: 38
BronzeStar
Klar spielt man mit Freunden nicht ums Geld verdienen sondern um den Spaß jedoch möchte ich meine Spielweise natürlich verbessern auch wenn ich nur gegen Freunde spiele und der Einsatz gering ist. Man versucht halt überall bestmöglich zu spielen nur leider kann man das was man halt im Buch von Harringtion liest nirgends "100%" durchsetzen weil es ja wie gesagt auch auf den Gegner ankommt etc. Bei uns im Umkreis gibt es leider auch keine Turniere etc sodass mir nur Homegames und Online Play übrig bleiben.

Werd aber in Zukunft auch bei Homegames trotzdem mal Pot Odds etc alles berechnen auch wenn der Gegner das zwar nicht tut dafür klappts dann irgendwann schneller mit dem ausrechnen und so.
 
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02-02-2008, 13:11
(#5)
Benutzerbild von IvyLeague7
Since: Dec 2007
Posts: 464
Bei unseren Homegames geht es neben ein paar Euro hauptsächlich um die "Ehre". Da wir uns teilweise auch im Dienst sehen, muss der Verlieren schon so einige Kommentare einstecken:-)). und mittlerweile haben wir eigenlich nur noch 2 richtige Anfänger in der Runde

@chris: übung und erfahrung schadet nie... egal ob online oder live mit Kumpels. Die Schwierigkeit liegt ja auch darin, dass man die komplexeren Strategieentwürfe in Band 2 und aus dem Workbook von Harrington nicht immer am Tisch umsetzen kann, weil man "in the heat of the battle" manchmal Fehler macht (so geht es mir jedenfalls)
 
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02-02-2008, 14:54
(#6)
Benutzerbild von Chris*437
Since: Jan 2008
Posts: 38
BronzeStar
Du redest schon von Band 2

Bin bei Band 1 grade bei Kapitel "Betting before the Flop" und alleine schon diese ganzen Konstellationen welche Karten man in welcher Position callen, raisen oder folden soll etc wird schon langsam kompliziert und unübersichtlich ^^

Ich denke mal um das Buch richtig bzw bestmöglichst auch versuchen umzusetzen bzw ans eigene Spiel anzupassen braucht man auch einiges an Erfahrung und man sollte es vll 2-3 mal durchlesen ...

Danach werde ich mal Band 2 rannehmen
 
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03-02-2008, 02:50
(#7)
Benutzerbild von Speedy39
Since: Sep 2007
Posts: 305
naja das Problem das leute nach Gefühl gehen kenn ich auch Pott odds sind manchen Leuten sogar im Casino brille mein Tip das musst du aus nutzen wenn jemand schnell callt ist das meist ein Draw oder midle pair wähle dein Bet gegen die Leute auf jedenfall pottsize da überlegt ein mittel paar aber kein draw und dann auf den turn den selben bet kommt der draw nich Allin und du gewinnst und ein Spinner weniger .
Ich liebe es!!
 
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03-02-2008, 02:53
(#8)
Benutzerbild von freaky@1986
Since: Oct 2007
Posts: 41
Die meisten homegames sind sowieso mit kleinen beträgen und man wird ja sowieso nicht reich
 
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03-02-2008, 12:39
(#9)
Benutzerbild von Chris*437
Since: Jan 2008
Posts: 38
BronzeStar
Zitat:
Zitat von freaky@1986 Beitrag anzeigen
Die meisten homegames sind sowieso mit kleinen beträgen und man wird ja sowieso nicht reich
Is doch scheiß egal obs um 1 Euro oder 5 Euro oder 20 Euro geht... das hat nichts mit Reich werden zu tun du verstehst den Sinn der Sache hier wohl nicht so ganz

Versuchst du etwa nur dein Spiel bestmöglich zu gestalten wenn es um viel Geld geht ?
 
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03-02-2008, 12:45
(#10)
Benutzerbild von dominode
Since: Aug 2007
Posts: 846
BronzeStar
viele dieser homegames werden aus spass am spiel gespielt mit einem kleinen einsatz 5 oder 10 euro, damit der reiz nicht verloren geht und das ständige all-in nicht überhand nimmt.