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Monsterhände

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Monsterhände - 30-12-2015, 23:28
(#1)
Benutzerbild von CPSHH78
Since: Oct 2015
Posts: 163
Sorry, wenn diese Frage jetzt etwas naiv und pokertechnisch ungebildet klingt (hab ne Ausrede, bin Anfänger)

Wie wir gelernt haben kann es Sinn machen, spekulative Hände zu spielen, wenn man in später Position wenig zahlen muß um sich den Flop anzusehen und die effektive Stacksize ausreichend groß ist. Nun verändert sich oft im MTT durch steigende Blinds das Verhältnis von Stacksize zu BB. Dadurch müßte es doch wesentlich seltener Sinn machen, diese spekulativen Hände zu spielen und dadurch sowas wie straight oder flush seltener vorkommen.

Entspricht es euren Erfahrungen, daß diese Monsterhände in den späteren Phasen eher seltener werden oder habe ich da gerade einen ziemlichen Denkfehler?

Danke schonmal im voraus allen, die mit mir ihre Erfahrungen teilen.
 
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01-01-2016, 16:40
(#2)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Grundsätzlich hast du damit vollkommen recht. Als Beispiel kannst du dir ja einfach mal die push-or-fold Phase eines Turniers anschauen wenn das Geld praktisch immer preflop reingeht und viele Showdowns mit kleinen PPs oder A-high gewonnen werden.

Eine Hand wie 87s hat dann einfach viel weniger wert, weil man damit natürlich kein all-in callen möchte, ausser der Preis ist gut genug.


Team IntelliPoker - Alexander - Moderator


One time!
 
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18-01-2016, 05:18
(#3)
Benutzerbild von CPSHH78
Since: Oct 2015
Posts: 163
Danke für deine Antwort, sorry, daß ich erst jetzt schreibe, war sehr beschäftigt. Dein Hinweis ist sehr gut. Es ist wirklich gut, sich die PushPhase genauer anzusehen. Ich merke bei mir, daß ich da noch nicht dosiert genug die Aggressivität steuere. Noch ist es eher ein durchgehender tag-style, der ab einem bestimmten Punkt fast schon schlagartig zu loose aggressiv wird. Beim Pokern und wohl gerade bei MTTs kommt es doch sehr auf das balancing an. Wer das beherrscht hat schon einiges geschafft, um seine Ergebnisse nachhaltig zu verbessern.