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Startschuss zum EPT12 Dublin Pokerfestival! (Rail Thread)

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Startschuss zum EPT12 Dublin Pokerfestival! (Rail Thread) - 10-02-2016, 15:29
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Benutzerbild von NerdSuperfly
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Die European Poker Tour ist zurück in Dublin! Nach achtjähriger Pause ist das Veranstaltungszentrum The Royal Dublin Society (RDS) erstmals wieder Austragungsort für ein EPT-Pokerfestival, und der offizielle Startschuss fällt bereits heute mit dem auf fünf Spieltage angesetzten €1.100 UKIPT Dublin Main Event.

Insgesamt hat das EPT12 Dublin Pokerfestival 67 Turniere zu bieten, darunter Highlights wie der €25.750 EPT High Roller Event (Single Re-Entry), der €2.200 UKIPT High Roller Event oder der abschliessende €10.300 EPT High Roller Event (Single Re-Entry). Aber auch die Spieler mit kleinerer Bankroll kommen voll auf ihre Kosten, zum Beispiel beim €330 PokerStars Cup mit drei Starttagen oder dem €330 Main Event in der Turbo-Edition. Den kompletten Turnierplan findet ihr hier.

Besonders gespannt sind wir aber wie immer auf den €5.300 EPT Main Event (14. bis 20. Februar), zu dem alle Daheimgebliebenen wieder die volle Packung an Berichterstattung auf den heimischen PC geliefert bekommen.

Mit Beginn von Starttag 1A am kommenden Sonntag (14. Februar) beginnt der Liveblog, der sich wie gewohnt ausführlich mit dem Abschneiden der Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auseinander setzt. Außerdem halte ich euch natürlich über die wichtigsten Ergebnisse von den Side Events auf dem Laufenden.

Der EPT-Livestream beginnt ebenfalls am Sonntag, allerdings mit dem Finaltisch zum €25.750 High Roller Event, der ab 14:30 Uhr MEZ mit Holecards gezeigt wird. Am 15. Februar steht auch noch das Finale zum €1.100 UKIPT Main Event (ebenfalls ab 14:30 Uhr mit Holecards) auf dem Programmplan, ehe am Dienstag mit Spieltag 2 (ab 13 Uhr MEZ) der Einstieg in den EPT Main Event erfolgt.

Den deutschen Stream könnt ihr wie immer über den YouTube-Channel von PokerStarsDE aufrufen. Am Mikrofon begrüssen euch Jens Knossalla und Martin Pott, die auch diesmal sehr interessante Gäste erwarten. "Wir werden in der kommenden Woche etliche Gäste per Skype zuschalten. Themenschwerpunkte sind neben dem Main Event vor allem 6-Max Hyper-Turbos und Körpersprache", verrät Potti.

Außerdem gibt es jeden Tag verschiedene Gewinnspiele mit sehr attraktiven Preisen. Neben PokerStars-Merchandise, gibt es diesmal auch Gaming-Zubehör von ROCCAT, Poker-Coachings und einen Rennpferd-Anteil von Dein-Rennpferd.de zu gewinnen.

Zum Abschluss dieses Artikels wühlen wir noch kurz in der Geschichte der EPT Dublin, die bisher viermal ausgespielt wurde.

Dublin zählt zu den sieben Stopps der Premierensaison, das Buy-In für den Main Event betrug im Oktober 2004 noch €1.500, sodass bei 163 Teilnehmern ein Preispool in Höhe von €224.000 ausgespielt wurde. Den Sieg für €93.000 schnappte sich Ram Crazy Horse Vaswani, der zu den vier Gründungsmitgliedern des berühmten Hendon Mob zählt.

Im Oktober 2005 stieg das Buy-in für den EPT Main Event in Dublin bereits auf €4.000, die Teilnehmerzahl auf 248 und der Preispool dementsprechend auf €992.000. Das größte Stück vom Kuchen schnitt sich Mats Gavatin aus Schweden ab, der aufgrund der damals noch sehr toplastigen Auszahlungsstruktur satte €317.000 für den Sieg kassierte.

Season 3 sah einen weiteren Anstieg des Buy-ins auf €5.000 und eine weiteren Anstieg der Teilnehmerzahl auf 389, sodass im Oktober 2006 €1.847.750 im Preispool lagen. Der Sieg für €554.300 ging an den Briten Roland de Wolfe, der 2005 schon seinen ersten WPT-Titel gewonnen hatte und 2009 mit dem Gewinn eines Bracelets bei der WSOP in Las Vegas als zweiter Spieler in der Geschichte die sogenannte Triple-Crown (EPT-, WSOP- und WPT-Sieg) vervollständigte.

Die vorläufig letzte Ausgabe der EPT Dublin wurde im November 2007 ausgespielt. Nicht zuletzt das auf €8.000 angehobene Buy-in sorgte dafür, dass die Teilnehmerzahl deutlich auf 221 Spieler zurück ging (Preispool: €1.701.700). Dafür bekamen die Railbirds ein packendes Heads-up zwischen dem US-Amerikaner Reuben Peters und Annette Obrestad geboten. Die Norwegerin hatte wenige Wochen zuvor den Main Event der WSOP Europe gewonnen, musste sich in Dublin aber mit Rang zwei zufrieden geben. Peters dagegen gewann das Turnier samt €532.620 Prämie und wurde seitdem nicht mehr an den Live-Tischen dieser Welt auffällig.

Und die deutschsprachigen Pokerspieler? Die waren rar gesät in den ersten vier Jahren der EPT Dublin. Beim Sieg von Vaswani belegte Thomas Bihl aus Frankfurt Rang 15 (€3.500), ein Jahr später schloss Christoph Baunach auf Rang 17 (€7.900) ab. Marcel Baran verpasste 2006 das Finale als Elfter (€25.870) nur knapp, sodass 2007 Michael Durrer als erster Deutscher den Final Table in Dublin erreichte. Am Ende reichte es für ihn zu Rang sieben für €66.370 Preisgeld.