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Moralische Frag - 17-02-2008, 14:57
(#1)
Benutzerbild von Junior2109
Since: Nov 2007
Posts: 34
Hi Leute.

Ich spiele seit einigen Monaten Onlinepoker, allerdings nur Micro-Limit (deshalb hält sich mein Gewinn auch in Grenzen...)

Jetzt hat mich gestern ein Kumpel gefragt ob Pokerspieler auf den höheren Limits, also wo´s richtig um Kohle geht, eigentlich keine moralischen Bedenken haben. Denn eigentlich ist es ja beim Pokern so, dass man nur Gewinn erzielen kann wenn man das Geld von jemand anders gewinnt...

Er meinte er hätte ein Problem damit "reich" zu werden indem er andere "ärmer" macht...

Ich selber hab mir noch nie darüber gedanken gemacht da ich ja nur Micro-Limit spiele, aber wie sieht das bei euch aus?

Habt ihr euch schonmal Gedanken über diese Aussage gemacht und wenn ja, zu welchem Schluss seid Ihr gekommen?
 
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17-02-2008, 14:59
(#2)
Benutzerbild von abgerammelt
Since: Sep 2007
Posts: 2.831
BronzeStar
um ganz ehrlich zu sein, es interessiert mich einen Dreck wieviel mein Gegner verliert!
Moral ist da vollkommen fehl am Platz.

Wenn er gescheit spielt und ein brm betreibt tut ihm das auch nicht weh was ich ihm wegnehme.

Bin zwar auch kein highroller, aber spiele eher weniger in micro limits.


offline
 
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17-02-2008, 15:02
(#3)
Benutzerbild von jona1989
Since: Sep 2007
Posts: 253
Naja es ist ja jedem selbst überlassen zu spielen oder halt nicht. Guck dir an was in der Wirtschaft abgeht. Das ist richtige Verarschung.
 
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17-02-2008, 15:03
(#4)
Benutzerbild von beckskoepi
Since: Dec 2007
Posts: 181
ich denke jemand der auf hohen limits poker spielt, also genug geld hat (falls das nicht so sein sollte...selber schuld, dann muss mans lassen), sollte auch fähig dazu sein verantwortung für sich und seine bankroll zu übernehmen.

außerdem geht ja jeder mit den gleichen vorraussetzungen an den tisch, was jeder daraus macht bleibt ihm selbst überlassen.
 
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17-02-2008, 15:03
(#5)
Benutzerbild von Junior2109
Since: Nov 2007
Posts: 34
so ähnlich sehe ich das auch, es sollte ja schließlich jeder alt genug sein um zu wissen was er mit seinem geld anstellt.

wollte nur mal wissen was andere darüber denken.
 
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17-02-2008, 15:03
(#6)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
*move* nach Meinungsumfragen.

Zum Thema: Von der Argumentation halte ich absolut nichts..
 
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17-02-2008, 15:05
(#7)
Benutzerbild von BundyFamily
Since: Nov 2007
Posts: 304
Kann abgerammelt nur zustimmen. Entweder man spielt Poker, weil man gewinnen will, oder nur zum Spaß. In erstem Fall sind mir die Verluste des Gegners egal bzw. sehr recht. In zweitem Fall sollte ich beim Spielgeld bleiben.

Wer beim Poker Gefahr läuft arm zu werden, sollte nicht spielen...
 
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17-02-2008, 15:27
(#8)
Benutzerbild von AHW(Ger)
Since: Feb 2008
Posts: 35
BronzeStar
Ich glaube nicht das die sich darüber Gedanken machen.
Warum auch, frag mal einen Spielhallenbetreiber ob es ihn interessiert, wenn die Leute an seinen Geldspielgeräten ihre Existenz vernichten.
Eher nicht wahrscheinlich, ebensowenig interessiert es den Staat, der kassiert ja schön mit.
In diesem Land gibt es schon lange keine Moral mehr, weder oben noch unten.
Also was solls.
Dann könnte man auch z.B. die Sharks und die die sich dafür halten, dazu zwingen sich mit ihresgleichen zu messen und nicht die Anfänger abzuzocken.
Ich gehöre auch zu letzteren und kenne das zur Genüge. Da ich nur Micro spiele,nur Fixed Limit mit maximal 0,25/0,50 ist das nicht so wild.
Ich zahle eben jeden Monat einen bestimmten Betrag ein, nicht allzuviel, eben was ich verlieren kann.
Wenn es weg ist dann ist Ruhe bis nächsten Monat, dann zahle ich wieder was ein usw.
Wenn es im Spielgeschäft Moral geben würde, dann könnte man die Anfänger vor den Haien schützen, indem man die Leute anhand ihrer spielerischen Fähigkeiten einteilt, ist mit der Software problemlos möglich, kann auch jede Woche oder auch jeden Tag angepasst werden.
Dann sitzen eben nur Haie mit Haien an einem Tisch, Anfänger mit Anfängern.
Alles machbar, allerdings hätten die meisten der sich selbst für einen Hai haltenden Spieler schnell das Gefühl zum Goldfisch geschrumpft zu sein.
Unter moralischen Gesichtspunkten wäre das aber ein guter Ansatz und ich würde dem Staat für den Fall einer Legalisierung von Online Poker, genau diese Maßnahme als zwingend ins Pflichtenheft für zu lizensierende Online Pokeranbieter schreiben.
Dann ist es wirklich kein Glücksspiel mehr, wenn gleich gute und schlechte gegeneinander spielen.
Problemlos machbar, der Abzockerei wird es schwerer gemacht und der Spaß für Anfänger bleibt nicht auf der Strecke.
Und die Möchtegern Haie lernen ihren Platz in der Nahrungskette schneller kennen.
Und ja ich habe auch ein Buch glesen, verliere aber trotzdem.
Das Buch?
Poker, Das Holdem Handbuch, Grundlagen und Strategien für ONLINE POKER von G.J. Schnitzler.
Im Gegensatz zu den üblichen Büchern beschäftigt sich das ausschließlich mit Fixed Limit,nicht ewig nur mit No Limit.
Da ich nur Fixed spiele ist das auch das einzige was ich benötige.
Poker mit System von Eike adler habe ich gekauft, leider ist das auch wieder nur auf No Limit bezogen, was mich nicht interessiert.
 
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! - 17-02-2008, 17:57
(#9)
Benutzerbild von Knuffel736
Since: Nov 2007
Posts: 18
BronzeStar
das ich damit andere ärmer mache ist mir eigentlich egal weil sie ja alt genug sind und selber wissen müssen wann sie aufhören sollten
 
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17-02-2008, 17:59
(#10)
Benutzerbild von SuperPlanet
Since: Sep 2007
Posts: 336
Ich halte auch nichts von moralischen bedenken wenn der die limits spielt und es sich nicht leisten kann das geld zu verlieren ist er einfach fehl am platze