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7 Card Stud --> MICROS

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Question
7 Card Stud --> MICROS - 18-02-2008, 04:13
(#1)
Benutzerbild von zahi1974
Since: Aug 2007
Posts: 40
hi!

ich hab jetzt mal die artikel und videos hier durch und auch das stud-kapitel von SS1. ich find das was dort steht auch alles recht einleuchtend, aber ich habe das gefühlt, dass auf den Micros (ich donke jetzt grad mal 0.04/0.08 zum reinschnuppern rum) 1-pair NIE und 2-pair fast nie reichen, um zu gewinnen, da immer so viele loos/passive callinstations bis zum schluss drinnen bleiben. Ich frag mich daher ob es auf diesen Limits nicht eher angebracht wäre auf draws zu gehen und dann falls die sich materialisieren das maximum an value rauszuholen. denn ich denk mit protection is hier ned viel (wie auf den Holdem-Micros) und valuebetting ist alles.

bitte um viele meinungen (vor allem von kompetenten stud-spielern).

beste grüsse!
 
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18-02-2008, 18:16
(#2)
Benutzerbild von jona1989
Since: Sep 2007
Posts: 253
Also ich denke gerade auf den niedrigeren Limits ist es schon sinnvoll spekulative Hände zu spielen, gerade weil man Spieler halt selten aus dem Pot rauskicken kann, da sie alles callen. Allerdings darfst du dann auch nur die starken Draws an Turn und River weiterspielen, sonst verlierst du noch zu viel Geld. Die typischen guten SH würde ich weiterhin aber spielen. TwoPair reicht auch noch oft genug für einen Win@Showdown.
 
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19-02-2008, 11:34
(#3)
Benutzerbild von Hupyflup
Since: Oct 2007
Posts: 368
Agree, was ein pair angeht, 2 pair reichen aber doch oft genug, um mit ihnen Gewinn zu machen (alerdings startet man da auch meist mit 1 pair ;-))
Allerdings hast du bezüglich denier drawing hands durchaus recht; wie in allen Varianten ist es bei vielen loose-passiven Gegnern durchaus sehr profitabel, verstärkt Draws zu spielen (ist ja bei Holdem nich anders).
Aber auch sehr swingy...
 
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19-02-2008, 20:45
(#4)
Benutzerbild von DarkRazer666
Since: Feb 2008
Posts: 6
ist wirklich schwer die leute da rauszukriegen. war fast schockiert als ich mit pair of kings gewonnen hab. hab jetzt auch erst angefangen stud zu spielen. bisher immer nur playmoney, da liefs ganz gut deswegen wollt ichs probieren. hab mal mit hi-lo angefangen. hab das gefühl das machts etwas einfacher, da es mehr möglichkeiten gibt aus der hand was zu machen.
 
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19-02-2008, 21:26
(#5)
Benutzerbild von h.schenk
Since: Jan 2008
Posts: 34
ich spiele seit einer Weile die 0.05/0.10$ 7 Stud hi und hi/lo auf ub und mache genau die gleiche Erfahrung. An einem 8er Tisch hat man i.d.R. mind. 5 Caller, schon erstaunlich wenn man bedenkt, dass wir von einer limit Variante sprechen. Ich habe jetzt paarmal die 0.10/0.25$ Tische gespielt und habe den Eindruck, dass dort "richtiger" gespielt wird. Aber ein richiges Urteil kann ich mir noch nicht erlauben, habe erst ein paar tausend Hände gespielt, da kann man noch nix sagen. Allerdings ist das bei Holdem definitiv so, warum sollte es hier anders sein. Meine Befürchtung ist, dass man sich ein schlechtes Spiel angewöhnt, wenn man wie vorgeschlagen mehr draws spielt, mathematisch korrekt sollte es schon bleiben. Ob man so wirklich langfristig profitabel spielt? Letztendlich hängt es von den odds ab, mag sein, dass die bei so vielen Spielern im Pot vorhanden sind. Ich weiss es nicht, mir fällt die Berechnung von (implied) odds beim stud vorsichtig ausgedrückt sehr schwer, v.a. hat man online so wenig Zeit aber soviele Karten von einem Haufen Gegner zu bewerten

Noch eine Bemerkung zum Vorredner, wenn ich dich richtig verstehe und du glaubst bei hi/lo auch mehr Starthände spielen zu können, wird dich das auf Dauer eine Menge Kohle kosten, so viel habe ich über hi/lo games gelernt. "scoop the pot" ist die Zauberformel.
 
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20-02-2008, 23:31
(#6)
Benutzerbild von zahi1974
Since: Aug 2007
Posts: 40
hi h.schenk!

also mit mehr draws spielen meinte ich drawverdächtige starthände bevorzugen und bei den pairs wirklich mur die premiumpairs mit gutem kicker nach der 4. karte (und das auch sehr vorsichtig und bei ciel action wegzuwerfen) weiter zu spielen (alle anderen paare die sich nach der 4. karte also nicht zu einem set oder zumindest einem starken 2-pair) entwickeln also wegzschmeissen.

ad. mathematisch korrekt ist bei stud find ich ein bissi sehr schwer. z.b. eben bei den odds & outs in stud... man kann ja nicht sagen, dass das so einfach ist wie im holdem, wo man einfch eine kleine tabelle mit 2 spalten hat, da, es ja immer verschieden viele unknown cards gibt und so. insofern hätte ich auch eine frage an euch: wie geht ihr damit um? seht ihr die holdem-outs-tabelle einfach als eine obere schranke an? aproximiert ihr (dazu tendiere ich im moment) und wenn ja wie? oder habt ihr echt eine riesige matrix vor euch liegen wo ihr euch zu jeder karten/outs-kombination die richtigen odds raussucht? oder spielt ihr das soundso nur nach gefühl?

ähnlich geht es mir übrigens auch mit den value-raises. beim holdem weiss ich z.b., dass ich einen gscheiten flushdraw am flop gegen 3 gegner ordentlich für value raisen kann, da ich im normalfall eine equity von ca. 35% habe. wie schaut das beim 7cs aus? aus den selben gründen wie oben und weil es eine strasse mehr gibt, scheint mit das sogar noch komplizierter zu sein.

beste grüsse!
 
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20-02-2008, 23:56
(#7)
Benutzerbild von Metal20
Since: Feb 2008
Posts: 35
BronzeStar
diese callingstations wird mann immer haben bei den limits.das macht das spiel limit zu einen ganz anderen spiel.ob nun beim stud oder holdem...

aber da ich schon mal hier grad was schreibe...

bitte klärt mich mal auf.
ich fang jetzt auch an mit stud.und irgendwie ghet mir das nicht in den kopf.

MAX 8 spieler jeder 7karten----->macht 56

ist das ein anderes kartendeck oder wat??
oder hofft der dealer das immer ein paar mann am anfang aussteigen??
 
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21-02-2008, 00:08
(#8)
Benutzerbild von h.schenk
Since: Jan 2008
Posts: 34
Zitat:
Zitat von Metal20 Beitrag anzeigen

MAX 8 spieler jeder 7karten----->macht 56

ist das ein anderes kartendeck oder wat??
oder hofft der dealer das immer ein paar mann am anfang aussteigen??
Jetzt wo du es sagst, ist schon komisch Fakt ist, das ist das gleiche 52er Blatt wie immer (oder meistens, siehe Varianten mit Joker). Logisch soweit. Habe auch noch nie gesehen, dass an einem vollen Tisch alle bis 7th street mitgehen, aber es müsste doch zumindest theoretisch möglich sein!? Nanu? Brett vorm Kopf oder gehts einfach nicht?
 
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21-02-2008, 00:14
(#9)
Benutzerbild von Metal20
Since: Feb 2008
Posts: 35
BronzeStar
genau das mein....also das es ein 52blatt ist dachte cih mir schon

aber rein theoretisch muss ein dealer auf jedenfall jedem 7karten geben müssen.also wenn sie drin bleiben bis zur 7th street.
bei einem limit spiel kann es doch durch aus möglich sein das alle drin bleiben.und das ist bei High/Low noch wahrscheinlicher.

hoff mal das es einer liest der es weiß
 
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21-02-2008, 00:15
(#10)
Benutzerbild von Takemitsu
Since: Dec 2007
Posts: 2
Zitat:
Zitat von Metal20 Beitrag anzeigen
bitte klärt mich mal auf.
ich fang jetzt auch an mit stud.und irgendwie ghet mir das nicht in den kopf.

MAX 8 spieler jeder 7karten----->macht 56

ist das ein anderes kartendeck oder wat??
oder hofft der dealer das immer ein paar mann am anfang aussteigen??
Für den Fall, dass auf der 7th Street nicht genügend Karten für alle Spieler zur Verfügung stehen, wird eine Karte offen auf den Tisch gelegt, die für jeden Spieler als 7. Karte gilt. Diese Karte ist dann praktisch eine Community Card wie bei Texas Hold'Em.