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Was macht einen guten Pokerspieler aus?

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Was macht einen guten Pokerspieler aus? - 04-04-2008, 13:46
(#1)
Benutzerbild von Maulhoch10
Since: Nov 2007
Posts: 112
BronzeStar
Mich würde mal interessieren, was ihr glaubt welche Kompetenzen einen guten Pokerspieler ausmachen.
Ich bin zwar der Meinung, dass mathematische Fertigkeiten unablässlich sind, um erfolgreich zu pokern. Aber um richtig gut zu sein, denke ich sind psychische Faktoren entscheidend. Ich denke hier an Skills wie z.B. das Reading aber auch an Konzentration, Selbstbeherrschung etc.
Wie seht ihr das und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, psychologische Skills zu verbessern?
 
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04-04-2008, 13:53
(#2)
Benutzerbild von dominode
Since: Aug 2007
Posts: 846
BronzeStar
Es kommt auf die richtige Mischung und zwar immer situationsbezogen, je nach Turnier, nach tisch, nach images usw.
Doch eine solide Ausbildung und Erfahrung sind sehr hilfreich ein Guter zu werden.
 
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04-04-2008, 13:54
(#3)
Benutzerbild von Das_ZIVI
Since: Nov 2007
Posts: 379
Man sollte seine neugier unter Kontrolle haben und vor allem merken wenn die eigene Hand geschlagen ist. Also auch hohe Poketpaare wegwerfen können!
 
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05-04-2008, 00:44
(#4)
Benutzerbild von hanni610
Since: Mar 2008
Posts: 290
Also ich würde die Eigenschaften eines guten Pokerspielers wie folgt beziffern:

+ Geduld

+ logisches/strategisches Denken - insebsondere über mehrere Spielzüge hinweg. Man sollte in der Lage sein, mehrere mögliche Spilsituationen von vornherein durchzuspielen und sich zu überlegen, was man dann machen möchte.

+ Gutes Gedächtnis, um sich bereits gespielte Hände und die Aktionen der Gegner merken zu können.

+ Seine Emotionen unter Kontrolle zu haben. Ego darf nicht die Entscheidungen beinflussen
 
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05-04-2008, 01:27
(#5)
Benutzerbild von ashuz
Since: Dec 2007
Posts: 814
Die Verlustangst zu beherschen. Wer Angst hat Geld zu verlieren, kann auf Dauer keine rationalen Entscheidungen treffen. Besonders gilt das für Turniere. Wenn ein sattes Raise von nöten ist, gehören die Chips in die Mitte. Viele warten zu lange - sind zu passiv.
 
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05-04-2008, 14:20
(#6)
Benutzerbild von Maulhoch10
Since: Nov 2007
Posts: 112
BronzeStar
Zitat:
Zitat von ashuz Beitrag anzeigen
Die Verlustangst zu beherschen. Wer Angst hat Geld zu verlieren, kann auf Dauer keine rationalen Entscheidungen treffen. Besonders gilt das für Turniere. Wenn ein sattes Raise von nöten ist, gehören die Chips in die Mitte. Viele warten zu lange - sind zu passiv.
Stimmt, die Erfahrung hab ich auch schon oft gemacht. Wenn ich locker an ein Turnier rangehe, bin ich meisten ziemlich gut. Wenn ich aber gewinnen will, komme ich zwar manchmal recht weit aber nie so weit, wie wenn ich auch mal auf Risiko spiele und in Kauf nehme raus zu fliegen. Is doch irgendwie paradox
 
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05-04-2008, 14:34
(#7)
Benutzerbild von Harlequin80
Since: Sep 2007
Posts: 99
Meinen Vorschreibern muss ich bei allen Sachen zustimmen.

Aber gerade im no-limit muss man, sorry wenn ich das jetzt so ordinär schreibe, Eier aus Stahl haben um auch mal im passenden Augenblick ohne mit der Wimper zu zucken seinen kompletten Stack in die Mitte zu schieben zu können.
 
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05-04-2008, 15:57
(#8)
Benutzerbild von Passant327
Since: Nov 2007
Posts: 14
Ich würde zu den bereits aufgezählten Eigenschaften noch eine ganz wichtige Eigenschaft hinzufügen: Sensibilität

Ein Spieler wie Phil Ivey kann dadurch selbst minimalste Tells erkennen.
 
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05-04-2008, 16:35
(#9)
Benutzerbild von FeineBibi
Since: Mar 2008
Posts: 289
BronzeStar
disziplin und geduld, und davon eine ganze menge
tiltresistenz gehört natürlich dazu, ist aber auch noch erwähnenswert...
 
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06-04-2008, 13:54
(#10)
Benutzerbild von mordax75
Since: Mar 2008
Posts: 8
selbstbeherrschung sollte ganz groß geschrieben werden .. und auch die fähigkeit , von seinen guten karten zu trennen, wenn man weiss, das man raus ist