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Sind Freerolls Ausbildungsnachteile??

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Red face
Sind Freerolls Ausbildungsnachteile?? - 18-10-2007, 10:44
(#1)
Benutzerbild von Streamer88
Since: Oct 2007
Posts: 92
Hallo,

könnte es sein, daß, wenn man als Anfänger sehr lange Freerolls spielt und es die ganze Zeit nur um Spielgeld geht, auf die Dauer die falsche Strategie aneignet?

Ich habe das Gefühl, daß in Spielgeldturnieren ganz anderes Poker gespielt wird als an Tischen oder Turnieren, an denen es um Geld geht.
Der Effekt ist ja fast logisch und auch nicht anders zu erwarten.

Sind meine Bedenken, daß man sich dadurch einen Stil aneignet, mit dem man es dann später an Money-tables schwerer hat, gerechtfertigt?
 
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18-10-2007, 10:53
(#2)
Benutzerbild von Drishh
Since: Oct 2007
Posts: 8.669
Also ich würde es mal so formulieren.

Bei Freerolls, hat man zum Anfang definitv sehr viele Leute dabei, die Poker spielen, das jeglicher logik und Taktik widerspricht.
Damit muß man halt leben. Im Verlauf des Turnieres relativiert sich das ganze. Aber zum üben und ausprobieren rate ich aber jedem, bei freerolls zu bleiben! Man geht kein Risiko ein, und kann unterumständen sogar noch etwas gewinnen.

Ich würde aber auf keinen Fall sagen das man dort falsches Poker lernt. Es ist schon ein bisschen anders, aber wenn man sich am Anfang aus dem Chaos raushält, geht es. Und ein bisschen Passivität, tut Anfängern auch ganz gut
 
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18-10-2007, 10:53
(#3)
Benutzerbild von MBAdept
Since: Aug 2007
Posts: 525
Zitat:
Zitat von Streamer88 Beitrag anzeigen
Sind meine Bedenken, daß man sich dadurch einen Stil aneignet, mit dem man es dann später an Money-tables schwerer hat, gerechtfertigt?
Ja und nein. Durch die Freerolls entwickelt man schon ein gewisses Turniergefühl für Gegner und deren Hände...man sollte vielleicht nur das Setzverhalten ändern, sobald es um Real Money geht.
 
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18-10-2007, 10:53
(#4)
Benutzerbild von BSEintracht
Since: Sep 2007
Posts: 353
BronzeStar
Das ist durchaus ein Problem. Im Prinzip sollte man so schnell wie möglich vom kostenlosen Pokern weg und um echtes Geld spielen. Aber selbst im Microbereich wird oft noch so gespielt, als ob es um Spielgeld geht. Es ist z.B. fast unmöglich, jemanden an FL Tischen bei 2/4 Cent rauszubluffen. Die zahlen gnadenlos mit jeder Hand ein.
 
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18-10-2007, 11:10
(#5)
Benutzerbild von metaphysiker
Since: Oct 2007
Posts: 75
BronzeStar
Zitat:
Zitat von BSEintracht Beitrag anzeigen
Es ist z.B. fast unmöglich, jemanden an FL Tischen bei 2/4 Cent rauszubluffen. Die zahlen gnadenlos mit jeder Hand ein.
Genau darum blufft man ja auch nicht in den Micros, sondern spielt schön tight und gibt orendliche Valuebets raus. Bluffen in den Mikros ists chon ziemlich... ähm.. unüberlegt..
 
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18-10-2007, 11:25
(#6)
Benutzerbild von 5dmark
Since: Aug 2007
Posts: 972
Freerolls und Playmoneytourniere sind meiner Ansicht nach gut, um was über Wahrscheinlichkeiten zu lernen. Und da das die Grundlage ist, sollte man damit anfangen. Sie lehren aber nichts darüber aus dem Setzverhalten auf die Karten des Gegenüber zu schließen, weil die Leute aus dem einfachen Grund, nichts verlieren zu können, mit allem setzen oder callen. Und man lernt nicht wie es ist etwas zu riskieren.
 
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18-10-2007, 11:48
(#7)
Benutzerbild von Leitwolff
Since: Sep 2007
Posts: 613
BronzeStar
Ich denke dass es gerade für Anfänger ein guter Einstieg ist denn bei den Freerolls und den Micros an denen man sehr wahrscheinlich als nächstes ist das Spiel ziemlich ähmlich ist.
Es wird mit jeglichen Crap gecalled und bezahlt was auch immer da kommt.
So ungefähr ist es bei den Freerols auch weil es um nichts oder nicht viel geht.
Zum wahrscheinlichkeiten lernen und praktisch anwenden sehr zu empfehlen. Und um sich ein kleine BR auf zu bauen um an die Micros Cash zu gehen.
Da sollte man dann seinen Stil nicht sehr verändern, genauso tight wie in den Freerolls auch weiter bleiben. Dann kommt man gut weiter.
Ich wünsch dir viel Erfolg. Und wenn du dir über deinen Stil Gedanken machst und evtl. nicht weißt ob du ne Hand richtig oder falsch gespielt hast dann kannste sie hier immernoch posten.
 
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18-10-2007, 12:02
(#8)
Benutzerbild von salllz
Since: Oct 2007
Posts: 10
moin,
also ich habe festgestellt, dass in freeroll-turnieren die qualität steigt, wenn es richtung "money" geht. man muss nur die zeit überleben, in der es in fast jeder hand bis zum river geht. im letzten drittel des turniers muss man dann anfangen zu "überlegen". dann ist es auch kein unterschied, ob man mit playmoney oder um echte cents spielt. weil am ende will man in beiden fällen so weit wie möglcih kommen. ehrgeiz halt.
von der "wirtschaftlichkeit" eines turnieres kann ich nur abraten. in 10000er freerolls dauert es stunden, bis man im money ist, und dann geht es um kleine cent- beträge. dann doch lieber mikro an einem tisch.

mfg
salllz
 
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18-10-2007, 12:10
(#9)
Gelöschter Benutzer
Wie salllz schon sagte, von der Wirtschaftlichkeit kann man nur abraten. Manchmal spielt man 3-4 Stunden, belegt z.B. Platz 25 von 6000 und bekommt 0,22$. Das lohnt sich nun wirklich nicht.

Da immer so viele Spieler dabei sind, braucht man viel mehr Glück als beispielsweise in einem SnG. Man sollte Freerolls nur benutzen, um an etwas Geld zum Spielen zu kommen, wenn man nichts einzahlen will.
 
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18-10-2007, 12:22
(#10)
Benutzerbild von DannyCoy
Since: Aug 2007
Posts: 703
das ist nun mal klar das man playmoney mit realmoney tischen nicht vergleichen kann. gehe ich bei playmoney broke na dann lade ich wieder auf. bei real sieht es schon ganz anders aus.

freerolls sind sowieso zeit verschwendung