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Fundamentales Prinzip im Poker

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Wink
Fundamentales Prinzip im Poker - 21-10-2007, 16:05
(#1)
Benutzerbild von mirrorpoker
Since: Oct 2007
Posts: 10
BronzeStar
Hallo Poker Freunde!

Ich habe das Buch "Poker Uni" von Jan Meinert gelesen und fand dort eine treffende philosophische Feststellung über den Erfolg und den Misserfolg beim Pokern.

Zitat:

Jedes Mal, wenn man seine Hand anders spielt, als man sie gespielt hätte, wenn man die Karten des Gegners gesehen hätte, macht man einen Fehler. Jedes Mal, wenn man die Hand so spielt, als hätte man die Karten des anderen gesehen, macht man ein korrektes Spiel.

Dieses Zitat spiegelt so richtig ein Daniel Negreanu wieder, der das Händelesen kann oder

Kurz gesagt, man muss seine Karten immer entsprechend der Spielsituation richtig bewerten können.
 
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21-10-2007, 18:28
(#2)
Benutzerbild von TimTolle
Since: Oct 2007
Posts: 133
Es handelt sich dabei um die Übersetzung des "Fundamental Theorem of Poker". Ich gehe mal davon aus, der Autor hat das angeführt. Das würde ich dann an deiner Stelle auch tun.

Eigentlich ist das aber nur ein Instrument. Es hilft nur sehr begrenzt beim eigentlichen Spielen.

Hand Reading bedeutet auch nicht, dass man genau die Hand des Gegners errät, sondern ihn auf eine Range möglicher Hände setzt. Allerdings machen einen die Kommentare einiger TV-Sender glauben, dass Daniel N. immer genau die EINE Hand des Gegners lesen kann.
 
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21-10-2007, 18:48
(#3)
Benutzerbild von EchoMirage1
Since: Oct 2007
Posts: 26
Dennoch kann man es nur als Sick bezeichnen wie klein diese Range bei Daniel Negreanu ist^^
 
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21-10-2007, 21:19
(#4)
Benutzerbild von NoBo[GER]
Since: Oct 2007
Posts: 65
BronzeStar
Erstmal hab das Buch "Poker Uni" auch gelesen und kann es nur weiterempfehlen (übrigens der Vorgänger "Pokerschule" is auch net schlecht ).
Zu Negreanu: Die zeigen ja nicht alle Hände im TV und is ja klar das die gerade solche "tollen" Hände zeigen....
 
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21-10-2007, 21:40
(#5)
Benutzerbild von B!gSl!ck3r
Since: Aug 2007
Posts: 13.075
(Moderator)
Negreanu verfügt trotzdem über absolut erstklassige reading abilities, dafür bekommt er ja auch von den andern Pros regelmässig credit..

Aber klar, die TV Übertragung verfälscht da auch viel, natürlich sieht man in der kurzen Zeit oft nur die spektakulären Hände.
 
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21-10-2007, 22:05
(#6)
Benutzerbild von tehAsim
Since: Oct 2007
Posts: 137
War das nicht Negreanu der den gegner so gut "gelesen" hatte, dass er Preflop KK gefoldet hatte (WSOP 2005/06?!)? Und sein gegner dann Pocket Aces hergezeigt hatte?

Das Zitat ist nice, .. und wohl was wahres dran
 
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25-11-2007, 18:13
(#7)
Benutzerbild von chikenchons
Since: Sep 2007
Posts: 67
Ich denke das das Hand lesen bei online spielen schwierig durchzuführen ist. Ich schätze ab wie ich mit meiner Hand da stehe im Vergleich zu den Möglichkeiten die das Board bietet. Aber bei reelen Gegenern, vorallem wenn man sich auch ein bissel persönlich kennt kann das eine Menge ausmachen.
 
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25-11-2007, 18:24
(#8)
Benutzerbild von X-Frankee-X
Since: Sep 2007
Posts: 1
Also im online Poker kann man auch durch das Einschätzen der Gegner schnell herausfinden was der Spieler hat. Wenn ich bei Limit Hold'em nen Spieler habe der sehr loose ist spiele ich auch mal das mittlere Pärchen nach dem Flop. Sehr oft gewinne ich dann auch.

Und daran wie schnell ein Spieler seinen Zug macht kann man auch sehen ob er was hat. Also man kann schon ungefähr sagen was der Gegner wohl hat.

Aber natürlich hast du Recht. Wenn man den Spieler vor einem sieht kann man mehr über die Hand herausfinden.
 
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25-11-2007, 18:58
(#9)
Benutzerbild von SlowCheetah5
Since: Nov 2007
Posts: 59
BronzeStar
Das mit der länge muss nich unbedingt stimmen, es gibt viele die warten um einem einen falschen eindruck zu vermitteln oder man vertippt sich oder kommt nicht gleich zu dem betrag den man setzen will.Auserdem gibt es da auch noch die die extra schnell callen obwohl sie nichts haben um einen zu verunsichern.
 
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25-11-2007, 19:14
(#10)
Benutzerbild von LordMonk
Since: Oct 2007
Posts: 89
WhiteStar
Stimme dem Zitat schon zu. Aber diesen Grundsatz zu kennen bringt
einem meiner Meinung nach im Spiel nicht so viel.

Reading Hands ist online ja noch schwerer als beim Live Poker,
da es weniger Möglichkeiten für Tells gibt. Allerdings können
einen die Gegner auch schwerer auf eine Hand setzen.

Bekomm die PokerUni vermutlich zum Nikolaus :)
Fand das erste Buch ganz gut, hoffe nur das zweite
setzt etwas höher an.