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korrekter umgang mit downswing (?)

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korrekter umgang mit downswing (?) - 24-05-2008, 14:50
(#1)
Benutzerbild von beckskoepi
Since: Dec 2007
Posts: 181
vorab an mods: sorry, falls das verschoben werden muss, wusste nicht wohin damit und sufu hat mir grad nicht geholfen

ich wollte mal fragen, was ihr für den korrekten umgang mit einem downswing haltet, (aber nicht nach dem motto "mach ne pause, damit du nicht tiltest etc.") oder ob vielleicht jemand weiß was wirklich korrekt ist.

meine überlegungen haben mich nämlich grade dazu gebracht, dass es gar nichts bringen kann, wenn man eine pause macht. ein downswing ist ja letzten endes die negative seite der varianz, die dann auftritt, wenn man, die positive seite der varianz ne zeitlang abbekommen hat. soll heißen: ich habe ne ganze zeitlang in den showdowns wenn ich vorne lag, dann auch dementsprechend gewonnen und auch showdowns wo ich hinten lag desöfteren mit viel glück noch für mich entscheiden können. somit MUSS einem das auch umgekehrt passieren und ist durch "pause machen" nicht zu verhindern. daher dachte ich, dass es vielleicht am besten ist, sobald man gemerkt hat, dass man in einem downswing steckt, einfach ein paar limits runterzugehen und sich seine (bad) beats dort einzufangen und weniger verlust zu machen bzw. durch die dort vorhandene größere edge evtl. noch kleinen gewinn machen zu können. falls mir jemand sagen kann, ob dass mathematisch richtig überlegt ist, wäre ich sehr dankbar über eine antwort
 
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24-05-2008, 14:54
(#2)
Benutzerbild von DaPrOfTiM
Since: Aug 2007
Posts: 523
BronzeStar
Das muss man immer selbst wissen. Wenn du weiterhin dein A-Game spielen kannst, solltest du durchaus auch dein Limit weiterspielen können, denn der Verlust wird sich relativ schnell wieder in Gewinn umwandeln. Wenn du natürlich nach ein paar Suckouts nicht mehr dein A-Game spielen kannst, finde ich deinen Vorschlag nicht mal so schlecht. Ich wechsel meistens direkt das ganze Spiel und geh acuh ein paar Limits tiefer, da beruhigt man sich meistens und kommt so wieder zu seinem A-Game!
 
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24-05-2008, 15:08
(#3)
Benutzerbild von shinjirei
Since: Apr 2008
Posts: 120
BronzeStar
Hm, unglücklicherweise ist es etwas zu einfach gedacht... Du kannst deinen Down-Swing ja nicht zeitlich eingrenzen. Er fängt an, wann er will und hört ebenso auf... Zwischedurch wirst du weiterhin auch ab und an gewinnen....
Prinzipiell ist es erfahrungsgemäß und PSYCHOLOGISCH betrachtet einfach ratsam, nach einem Absturz in einer Session zu pausieren.

Gruß,
shinjirei
 
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24-05-2008, 15:08
(#4)
Benutzerbild von NL Elephant
Since: Jan 2008
Posts: 206
Zitat:
Zitat von DaPrOfTiM Beitrag anzeigen
Das muss man immer selbst wissen. Wenn du weiterhin dein A-Game spielen kannst, solltest du durchaus auch dein Limit weiterspielen können, denn der Verlust wird sich relativ schnell wieder in Gewinn umwandeln. Wenn du natürlich nach ein paar Suckouts nicht mehr dein A-Game spielen kannst, finde ich deinen Vorschlag nicht mal so schlecht. Ich wechsel meistens direkt das ganze Spiel und geh acuh ein paar Limits tiefer, da beruhigt man sich meistens und kommt so wieder zu seinem A-Game!
Das Spiel wechseln kann ich nur empfehlen! Spiele nämlich gerne einpaar Runden 5-Card-Draw, wenn es nicht läuft. Da kann nicht viel schief gehen und regt sich ab.
 
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24-05-2008, 15:43
(#5)
Benutzerbild von ashuz
Since: Dec 2007
Posts: 814
Die Überlegung ist richtig. Normalerweise kann man einen DS ausspielen. Die Varianz kriegt dich so oder so mit der Zeit.
Das habe ich mir letzte Nacht auch gedacht. Das waren über 600 Hände, die ich gespielt habe. Bis ich irgendwie gemerkt habe: "Stop, hör auf - Schade um die Kohle". Es hatte keinen Sinn. Ich denke man kann nicht über mehrere Stunden durch übelste Unwahrscheilichkeiten einen Big Pot nach dem anderen verlieren, ohne irgendwann zu tilten.
Ich hab dann meine beiden FR-Tische zugemacht, eine kleine Pause gemacht und habe einen 6max Tisch gespielt. Da hatte ich mit nur über 100 Hände einen Großteil der Verluste wieder wettgemacht.
 
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24-05-2008, 16:07
(#6)
Benutzerbild von thanh81
Since: Sep 2007
Posts: 2.012
BronzeStar
Man hängt sich einen Boxsack ins Zimmer und wenn man ne schlecht Session hinter sich hatte, kann man sich da etwas auspowern und die Wut da raus lassen




Keiner fragte mich ob ich auf die Welt will, also braucht mir keiner vorschreiben wie ich leben soll!
 
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24-05-2008, 16:42
(#7)
Benutzerbild von jackielein
Since: Jan 2008
Posts: 161
BronzeStar
die pause is nich dazu da, dass die karten besser werden sondern dass man keine probleme mit tilt kriegt..
 
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24-05-2008, 16:50
(#8)
Benutzerbild von shinjirei
Since: Apr 2008
Posts: 120
BronzeStar
Genau...
Man hat ja nicht einen Tag einen Downswing, den man dann mit niedrigen Limits gering hält,
und am nächsten Tag geht es wieder von vorne los und der Swing ist weg.....
Ein paar Stunden Finger von der Tastatur, mal in die Stadt, ein gutes Buch lesen.... Dann wird es schon wieder
 
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24-05-2008, 17:35
(#9)
Benutzerbild von mpeGroCkz
Since: Nov 2007
Posts: 1.876
ChromeStar
meistens fordert man das Glück noch mehr heraus bei 'nem Downswing.. Daher ist's wirklich besser erstmal sich abzulenken und "runter" zu kommen.. !

Beim Pokern muss man konzentriert sein und nicht nach zu sehr nach Gefühl spielen, und bei einem Downswing ist's halt eher andersrum (;
 
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24-05-2008, 17:43
(#10)
Benutzerbild von beckskoepi
Since: Dec 2007
Posts: 181
Zitat:
Zitat von shinjirei Beitrag anzeigen
Hm, unglücklicherweise ist es etwas zu einfach gedacht... Du kannst deinen Down-Swing ja nicht zeitlich eingrenzen.
das würde ich aus logisch denkender mathematischer sicht eigentlich auch vermuten. allerdings ist es bei mir immer so, dass es eine zeitlang wirklich extrem gut und eine zeitlang extrem schlecht läuft. eine mitte findet sich selten. diese extremen ups und downs lassen sich natürlich nicht genau eingrenzen, aber man merkt es wenn sie gerade dabei sind sich abzuwechseln. ich habe angefangen darüber nachzudenken, als michael keiner im royal flush gesagt hat dass er an runs glaubt. seien sie psychologischer oder sonst einer natur. ich halte es für möglich, dass es mathematisch zu erklären sein könnte, auch wenn die karten auf zufall beruhen. vielleicht nicht das beste beispiel, aber ein klassisches zufallsexperiment: münzwurf. letzten endes wird statistisch gesehen, jedes zweite mal kopf kommen, aber es wird nie so sein, dass sich kopf und zahl genau gleichmäßig abwechseln. es wird immer phasen geben und wenn innerhalb von 1000 würfen 800 mal kopf (up) kam ist es nicht falsch anzunehmen, dass in den nächsten 1000 würfen überwiegend zahl (down) kommt.
 



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