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Vor und Nachteile des ,,Pokern nach Lehrbuch"

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Vor und Nachteile des ,,Pokern nach Lehrbuch" - 01-07-2008, 17:17
(#1)
Benutzerbild von bortox
Since: Nov 2007
Posts: 34
Hallo zusammen, ich denke durch die hier vorgestellten Konzepte und Taktiken gibt es sowohl Vor- wie auch Nachteile.

Vorteil: Ein direkter Vorteil ergibt sich meiner Meinung nach nur für absolute Anfänger die einen Anhaltspunkt suchen, wie sie ihr Spiel gestalten sollen. Indirekt lernt man die Konzepte besser kennen und kann somit Gegner besser einschätzen. Man stellt sich also auf das ,,Spiel nach Lehrbuch" seiner Gegner ein.

Nachteil: Wenn man wirklich die Regeln exakt beherzigt wird man absolut leicht lesbar, vor allem für bessere Spieler.

Ich persönlich verlasse mich immer mehr auf Erfahrung Bauchgefühl und Mathematik als einziges Hilfsmittel.

Wie gehts es euch in Bezug auf die angesprochenen Punkte. Legt mal los ^^
 
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01-07-2008, 17:22
(#2)
Benutzerbild von abgerammelt
Since: Sep 2007
Posts: 2.831
BronzeStar
*move -> Allgemeines*

Bitte in Zukunft Themen im richtigen Bereich eröffnen.


offline
 
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01-07-2008, 17:29
(#3)
Benutzerbild von Racheengel
Since: Mar 2008
Posts: 336
ist doch ganz klar das das pokern nach buch als start für neulinge besonders gut ist. je länger man spielt umso mehr kann man seinen "bauchgefühlen" vertrauen. diese sind jedoch in der regel einfach entscheidungen die auf bereits erlebten basieren.

da es viele verschieden bücher mit den unterschiedlichsten theorien gibt, ist es schwer für jemanden dich genau "zu lesen" wenn er nicht weiss welcher strategie du nun folgst
 
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01-07-2008, 17:55
(#4)
Benutzerbild von Battleextrem
Since: Oct 2007
Posts: 4.818
(Moderator)
Zitat:
Zitat von Racheengel Beitrag anzeigen
da es viele verschieden bücher mit den unterschiedlichsten theorien gibt, ist es schwer für jemanden dich genau "zu lesen" wenn er nicht weiss welcher strategie du nun folgst
kann mich da nur anschließen...wenn man sich ein buch von slansky nimmt und eins von phil hellmuth gibt es schon gewisse unterschiede..mann sollte sich das beste aus jedem buch raussuchen und es dann konbinieren.so wird man schwer lessbar...ein exaktes pokern nach lehrbuch kann bis zu einem gewissen level gut gehen,in denn höher angesiedelten cashgames oder tunieren wird das schon etwas schwerer.solange deine gegner auf der 0ten oder 1sten ebene denken wirst du auch noch mit standartpoker geld machen
 
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01-07-2008, 18:38
(#5)
Benutzerbild von --HGII--
Since: Sep 2007
Posts: 232
sich an gute pokerliteratur zu halten ist immer +ev.
 
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01-07-2008, 18:59
(#6)
Benutzerbild von DrJ_22222
Since: Jan 2008
Posts: 1.200
also wenn es mehr Leute geben würde, die sich an die vorgestellten Konzepte halten, und weniger die versuchen ihren eigenen Stil zu spielen und sich auf Sachen wie Bauchgefühl verlassen, würde die Zahl von "Mit meiner Bankroll geht es einfach nicht vorwärts. Was soll ich nur machen?"-Threads sicherlich zurückgehen.
Und solange man die kleinen Limits nicht nachhaltig geschlagen hat, hat man eben in der Regel nicht die Erfahung und die mathematischen Fähigkeiten um sagen zu können, wann eine Abweichung vom "ABC-Poker" +Ev ist und wann nicht.
Und die meisten Abweichungen von der Strategie aus den Büchern sind nunmal -EV, und solange man nicht höhere Limits spielt, kann man kontiniuerlich Gewinn machen, wann man sich buchstabengenau an die Strategie hält.
Natürlich wird man dadurch theoretisch ziemlich lesbar, aber auf den Mikros schert sich niemand darum. Und die meisten Leute, die an den Strategien aus Büchern zweifeln, werden die Mikros auf kürzere Sicht nicht schlagen.
 
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01-07-2008, 19:32
(#7)
Benutzerbild von GGMuh
Since: May 2008
Posts: 429
meiner meinung nach braucht ein guter pokerspieler folgendes:

- eine gute theoretische ausbildung
- die fähigkeit das spiel lesen zu können
- etwas glück

das erste kriegt man aus büchern, wobei man etwas berechenbar wird, wenn man immer nurr strikt nach dem lehrbuch spielt. das zweite kriegt man nur durch spielen, spielen, spielen. das dritte kommt und geht.
 
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01-07-2008, 19:39
(#8)
Benutzerbild von chilly112
Since: Apr 2008
Posts: 85
BronzeStar
eigentlich muss man streng nach schema spielen aber ein wenig varietät im spiel tut keinen Abbruch weil man muss dem gegner es schwer mahen einen zu lesen aber man sollte sich schon am schema orientieren
 
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Cool
01-07-2008, 19:41
(#9)
Benutzerbild von godmanGM
Since: Nov 2007
Posts: 258
Naja ich denke das das wichtigste ist ein Spiel lesen zu können. Im Grunde ist Pokern nachdem Lehrbuch sinnlos, weil man dadurch auf Dauer nicht das maxium herausholt und zuviel Lesbar wird.

Glück ist natürlich immer wichtig und auch manche haben mir glück als andere
 
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01-07-2008, 19:59
(#10)
Benutzerbild von Kascha2007
Since: Jun 2008
Posts: 115
Zitat:
Zitat von DrJ_22222 Beitrag anzeigen
also wenn es mehr Leute geben würde, die sich an die vorgestellten Konzepte halten, und weniger die versuchen ihren eigenen Stil zu spielen und sich auf Sachen wie Bauchgefühl verlassen, würde die Zahl von "Mit meiner Bankroll geht es einfach nicht vorwärts. Was soll ich nur machen?"-Threads sicherlich zurückgehen.
Und solange man die kleinen Limits nicht nachhaltig geschlagen hat, hat man eben in der Regel nicht die Erfahung und die mathematischen Fähigkeiten um sagen zu können, wann eine Abweichung vom "ABC-Poker" +Ev ist und wann nicht.
Und die meisten Abweichungen von der Strategie aus den Büchern sind nunmal -EV, und solange man nicht höhere Limits spielt, kann man kontiniuerlich Gewinn machen, wann man sich buchstabengenau an die Strategie hält.
Natürlich wird man dadurch theoretisch ziemlich lesbar, aber auf den Mikros schert sich niemand darum. Und die meisten Leute, die an den Strategien aus Büchern zweifeln, werden die Mikros auf kürzere Sicht nicht schlagen.
Also wenn sich alle an die sogenannten Regeln halten mutiert Poker ja doch zum Glücksspiel.Es können doch nun mal nicht alle gewinnen.Ergo gibt es immer Threads mit Leuten die "Mit meiner Bankroll geht es einfach nicht vorwärts. Was soll ich nur machen?" schreiben werden.Oder kann man hier eine Bank knacken gegen die man spielt?
 



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