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Rush Play - Doyle Brunson

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Rush Play - Doyle Brunson - 22-07-2008, 23:20
(#1)
Benutzerbild von Chrizzz 1980
Since: Oct 2007
Posts: 66
BronzeStar
Hallo...

Ich habe mal eine Frage an all diejenigen, die SuperSystem gelesen haben.

Und zwar beschreibt Doyle Brunson in einem Kapitel, etwas, das er Rush-Play nennt (er spiele jede Hand, egal mit was für Karten nachdem er einen Pot gewonnen hat). In meinen Ohren klingt das wie eine wirklich starke Waffe im Arsenal eines Pokerspielers. Gibt einem zwar ein leicht looses Image, aber das muss ja nicht immer schlecht sein.

Was haltet ihr davon?
Hat das jemand schon hier schon mal erfolgreich oder nicht in Life Games getestet?

Gruß
Christian
 
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23-07-2008, 02:44
(#2)
Benutzerbild von MultiRulez
Since: Mar 2008
Posts: 431
BronzeStar
Nicht um den besten Spieler der Welt in irgendt einer Weise in Frage zu stellen aber ich glaube das ist eher eine speilerei als eine Waffe
 
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23-07-2008, 02:48
(#3)
Benutzerbild von ashuz
Since: Dec 2007
Posts: 814
Was soll das für eine Waffe sein? Ok, wenn ich Doyle Brunson heiße, ist einfach schon eine Waffe, dass ich da bin.
 
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23-07-2008, 02:49
(#4)
Benutzerbild von Drishh
Since: Oct 2007
Posts: 8.669
Ich halte das eher für einen Trick um einen kleinen psychologischen Vorteil auszunutzen. In dem er vorgaukelt, des er gerade einen Run hat.
 
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23-07-2008, 02:59
(#5)
Benutzerbild von ashuz
Since: Dec 2007
Posts: 814
Zitat:
Zitat von Drishh Beitrag anzeigen
Ich halte das eher für einen Trick um einen kleinen psychologischen Vorteil auszunutzen. In dem er vorgaukelt, des er gerade einen Run hat.
Ja, sicher. Ist aber bei jedem Nicht-Doyle-Brunson nicht glaubwürdig. Sitzen halbwegs vernünftige Spieler am Tisch, werden sie versuchen zu verhindern, dass ein Spieler dominiert. Sie werden natürlich gegenhalten, zumindest wenn sie was auf der Hand haben. Und wen ich dann mit 24o dastehe, dann ist normalerweise schon ein Teil meines Gewinns aus der Vorhand futsch.
 
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23-07-2008, 03:06
(#6)
Benutzerbild von Drishh
Since: Oct 2007
Posts: 8.669
Schon klar das das nicht bei jedem funktioniert, aber ich wollte halt nur kundtun was sich Doyle meiner Meinung nach dabei denkt.

In wieweit das für den einzelnen praktikabel und gewinnbringend ist, steht auf einem anderen Blatt
 
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23-07-2008, 11:44
(#7)
Benutzerbild von offel
Since: Nov 2007
Posts: 487
BronzeStar
Doyle meint damit eher, dass wenn man eine große Hand hatte, man any 2 spielen sollte bis man auf Gegenwehr stößt.

Funktioniert auch.Aber eher was für Live-Game. Auch andere Spieler halten dies für wichtig (z.B. Greenstein,Farha).

Kann man ruhig im nächsten Homegame austesten.
 
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25-07-2008, 15:17
(#8)
Benutzerbild von Chrizzz 1980
Since: Oct 2007
Posts: 66
BronzeStar
@ offel

Cool, danke für den Tip. Werd das bei Gelegenheit mal austesten.
 
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25-07-2008, 15:45
(#9)
Benutzerbild von bortox
Since: Nov 2007
Posts: 34
Er meint das rein psychologisch. Würde ich aber nur im Live Game versuchen, vorausgesetzt man hat ein Pokerface oder ist ein guter Schauspieler.
 
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25-07-2008, 16:42
(#10)
Benutzerbild von miauerle
Since: Sep 2007
Posts: 998
halo,

rein psychologisch kann man das nicht nur nach gewonnen händen machen, sondern auch wenn man zB mit einem set gegen eine am river gebaute strasse verliert und man selber immer aggressiv gesetzt hat.
dann denken die andern: oha, wenn der was hat setzt er, wie gerade eben, da geh ich lieber mal raus...

andererseits sollte man das zB nicht machen, wenn man mit glück gerade so einen kleinen pot gewinnt (durch einen suckout zB), dann ist das vielleicht sogar eher von nachteil, weil die andern dich dann zB für loose bzw einen maniac halten und eher geneigt sind dir die gute hand nicht abzukaufen.


miau miauerle
 



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